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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Kaum zu glauben, aber heute Morgen machte ich mich zum dritten Mal hintereinander auf den Weg Richtung Koblenz. Das Ziel war heute der Königsstuhl bei Rhens: Dort traf ich mich mit einer kleinen Gruppe naturliebender Menschen, um den 10,8 Kilometer langen Rhein-Traumpfad „Wolfsdelle“ entlangzuwandern. Die „Traumpfade“ waren Rundwanderwege an Rhein, Mosel, Hunsrück, der Eifel und dem Westerwald. Man konnte sie an diesem Schild erkennen: Wir gingen sehr gemütlich, legten zwei längere Pausen ein und benötigten für die Strecke daher fast fünf Stunden. Für mich gab es während der Wanderung verschiedene Wildkräuter wie Vogelwicke, Brennnessel, einige Baumblätter, reichlich Vogelmiere sowie 600 Gramm Aprikosen und 450 Gramm Bananen. Außerdem probierte ich Rhabarber: Er schmeckte sehr sauer, so dass ich es beim Probieren beließ. Nach der Wanderung fuhr ich nicht direkt nach Trier zurück, sondern machte einen Abstecher zur Burg Eltz: Als Kind war ich mit meinen Eltern oft an Rhein und Mosel unterwegs und besuchte zahlreiche Burgen. Die Burg Eltz war jedoch nicht mit dabei. Ihren Besuch konnte ich heute nachholen. Ich war allerdings froh, dass ich erst gegen 17 Uhr vor Ort war und der größte Besucherandrang schon vorbei war. Sonst hätte mir die Besichtigung der Burg sicherlich nur halb so viel Freude bereitet. Zu meiner großen Überraschung fand ich in den Felsen des Burggeländes römischen Sauerampfer: Seine Blätter bildeten eine erfrischende Zwischenmahlzeit. Die Abendmahlzeit fand nach Einbruch der Dunkelheit zu Hause statt: Es gab 560 Gramm Brustfleisch vom Wildschwein. Zum Mittagessen gab es 250 Gramm Wabenhonig und anschließend verschiedene Wildkräuter aus dem Garten. Kurz nach dem Essen machte ich mich auf den Weg ins Ruwertal. Dort fand heute eine Laufveranstaltung statt. Nach zwei Wochen Laufpause war es wieder an der Zeit für ein Ausdauertraining. Ich war gut zwei Stunden vor dem Start am Veranstaltungsort und nutzte das sonnige Wetter, um einen Teil der Strecke entlangzuwandern. So hatte ich Gelegenheit, weitere Wildkräuter zu probieren bzw. zu essen. Besonders lecker schmeckte der wilde Feldsalat, der mittlerweile schon am Blühen war: Außerdem guckte ich mir schon einmal das Ziel an: Das Ziel war auch gleichzeitig der Start, wie man auf dem Bild vielleicht erkennen konnte: Im Hintergrund waren die jüngsten Laufbegeisterten zu sehen. Die Temperatur war mit über 20 Grad Celsius nicht unbedingt ideal für einen schnellen Lauf, jedenfalls für meinen Geschmack. Ich war daher mit einer Zeit von 48 Minuten sehr zufrieden. Das letzte Jahr hatte ich für die gleiche Strecke über 53 Minuten benötigt. Nach dem Lauf wollte ich eigentlich noch einige Bahnen schwimmen. Das Freibad, in dem man sich duschen und umziehen konnte, sah nämlich sehr einladend aus: Ich fuhr dann aber doch lieber direkt in die Sauna. Der Lauf reichte mir als körperliche Betätigung für heute. Es war auf jeden Fall sehr angenehm, dass ich dieses Jahr den „Parkplatz“ problemlos verlassen konnte. Der Untergrund blieb fest und staubtrocken: Letztes Jahr hatte ich aufgrund heftigen Regens dort weitaus mehr Probleme. Mein Abendessen bestand aus 300 Gramm Wolfsbarsch und 120 Gramm Heilbutt, der wieder eine klare Sperre hatte. Danach fehlte mir nur noch eines zu meinem Glück: Mein Bett! Ich verbrachte den größten Teil des heutigen Feiertages, der allgemein als „Tag der Arbeit“ bezeichnet wurde, in aller Ruhe zu Hause. Da war ich, wenn sich ein großer Teil der Menschen in unserem Land ausnahmsweise einmal an die frische Luft wagten, am besten aufgehoben. Allerdings war ich auch kurz mit dem Auto unterwegs, weil ich auf mein Krafttraining im Fitnessstudio nicht verzichten wollte. So begenete ich zahlreichen Wanderlustigen, die sich teilweise damit abmühten, vollbeladene Leiterwagen zu ziehen. Ich nahm an, darin wurden überlebensnotwendige Nahrungsmittel transportiert. Meine überlebensnotwendigen Nahrungsmittel fand ich heute im Garten, in meiner Reifekammer und im Keller: Es gab zwei Mahlzeiten mit Wildkräutern und Früchten: Mittags aß ich Blüten vom Löwenzahn, Bärlauch, Vogelmiere, 280 Gramm Apfelbananen aus Uganda und 200 Gramm Wabenhonig aus dem Odenwald. Abends gab es Wiesenbocksbart, Brennnessel, Beinwell und Sauerampfer als Vorspeise. Das Hauptgericht bestand aus 320 Gramm Japanischen Mispeln sowie 650 Gramm Cherimoyas, beides aus Spanien. Hier waren die japanischen Mispeln zu sehen: Man bekam sie zurzeit für 79 Cent im Bioloaden. Die erste Mahlzeit um 7.30 Uhr bestand aus 620 Gramm Apfelsinen. Um 9.15 Uhr aß ich eine Mango „Kent“ von 350 Gramm und 540 Gramm Apfelbananen. Eine halbe Stunde später hatte ich den Impuls, trotz kühlen und regnerischen Wetters einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Das Ziel war die Teufelsschlucht, ein Naturpark in der Eifel: Dank des „schlechten“ Wetters war ich fast allein unterwegs und konnte die beeindruckende Natur um mich herum in aller Ruhe genießen. Der Weg führte durch enge Felsspalten … … vorbei an moosbewachsenen Felsen … … und Bäumen, die sich auch von der „kultivierten“ Menschheit nicht in ihrem Wachstum behindern ließen: Ein weiteres Naturerlebnis waren die Irreler Wasserfälle: Die Wanderung dauerte drei Stunden, dann ging es mit dem Auto weiter in Richtung Trier. Nach einem Einkauf im Bioladen und einer Zwischenmahlzeit mit 400 Gramm Heidelbeeren aus Spanien machte ich mich auf den Weg ins Stadion. Dort fanden heute die Leichtathletik-Bezirksmeisterschaften für Männer, Frauen und die Altersklasse U18 statt. Viele Teilnehmer waren leider nicht am Start. Auch ich guckte nur zu und passte auf die kleine Tochter einer Freundin auf. Um 18 Uhr kam ich ziemlich durchgefroren wieder zu Hause an. Zum Aufwärmen gab es 200 Gramm Wabenhonig und ein Wannenbad. Als „Betthupferl“ aß ich um 21.45 Uhr 350 Gramm Apfelbananen. Zum Frühstück um 8.30 Uhr gab es eine Grapefruit von 280 Gramm, 250 Gramm Kiwis und 720 Gramm Papayas. Um 10 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Wir trainierten zwei Stunden lang fleißig, ich allerdings sehr locker. Ein bisschen merkte ich den gestrigen Lauf doch noch in den Knochen. Nach dem Training aß ich reichlich Wildkräuter, die hinter der Kletterhalle wuchsen: Labkraut, Sauerampfer, Löwenzahn und Vogelmiere. Um 12.45 Uhr gab es vier Eigelbe (60 Gramm) und eine halbe Stunde später 360 Gramm Lammfleisch. Meine Kletterpartnerin hatte mir als Lektüre für den Nachmittag einen Artikel aus der Sonntagszeitung der FAZ mitgebracht. Der Titel lautete: „Rohe Revolution“. Folgende Zeilen hatten es mir in dem Artikel, der vor allem von der Unkenntnis des Autors zeugte, besonders angetan:
Da hat sich der Autor wohl vertan: Wenn man jene hinzurechnet, die ihre Nahrung nur teilweise auf rohe Kost umgestellt hatten, betrug die Anzahl der Rohkostler allein in der Bundesrepublik Deutschland um die 80 Millionen. Denn wer ernährte sich schon auschließlich von Gekochtem? Hart schlucken müssen alle, die tierische Lebensmittel roh essen. Diese werden gar nicht zur Gruppe der Rohkostler gezählt, weil sie so exotisch sind. Wie dürfen sie sich denn dann nennen? Rohköstler?! Wie wäre es mit Normalkostler oder Gourmetkostler, gerne auch mit „ö„. Später am Nachmittag arbeitete ich fleißig im Garten. Ab 18 Uhr gab es wieder verschiedene Wildkräuter. Der Sauerampfer hatte es mir besonders angetan, aber auch die Blütenknospen vom Spitzwegerich: Die Knospen schmeckten lecker nach frischen Pilzen. Um 20.30 Uhr gab es eine weitere Portion Fleisch, dieses Mal vom iberischen Schwein. Die verzehrte Menge betrug 620 Gramm, die Mahlzeit dauerte 40 Minuten. |