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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Um 9.30 Uhr gab es als erstes Lebensmittel 120 Gramm Mispeln. Mehr war leider von der gestrigen Sammelaktion nicht übrig. Die nächste Mahlzeit fand um 11.10 Uhr statt und bestand aus einer Birne der Sorte „Uta“ mit einem Gewicht von 540 Gramm. Von 13 Uhr bis 17 Uhr war ich in der Kletterhalle. Heute war es wieder einmal angenehm leer, so dass wir freie Auswahl bei den Routen hatten. Mittlerweile machte sich das regelmäßige Training der letzten Wochen bemerkbar: Routen, die ich Ende August nur mit Mühe und Not bewältigen konnte, fielen mir deutlich leichter. Zur Abendmahlzeit um 18.45 Uhr aß ich 800 Gramm wilde Kakis, die nach zweiwöchiger Lagerung in meinem Vorratsraum endlich perfekt reif waren: Sie waren so weich, dass man das Fruchtfleisch aus der Schale löffeln konnte bzw. musste, wenn man sich nicht damit bekleckern wollte. Der Geschmack war genial. Die nächsten Stunden betreute ich Hausaufgaben und erledigte Hausarbeit. Um 22.45 Uhr bekam ich noch einmal das Bedürfnis, etwas zu essen. Weder Früchte, noch Nüsse oder Fleisch rochen jedoch besonders anziehend. Gut, dass ich nachmittags Gemüsefenchel besorgt hatte, der passte jetzt perfekt. Die verzehrte Menge betrug 120 Gramm. 320 Gramm wilde Avocados bildeten den zweiten Teil der nächtlichen Mahlzeit. Der Kern wilder Früchte ist im Verhältnis zum Fruchtfleisch sehr viel größer als der von gezüchteten Sorten: Die Schale der kleinen grünen Früchte aß ich mit. Einige größere Früchte mit schwarzer Schale löffelte ich dagegen aus. Hier war mir die Schale zu bitter. 820 Gramm Birnen der Sorte „Uta“, die ich von 10.30 bis 10.45 Uhr aß, bildeten die erste Mahlzeit des Tages. Von 12.30 bis 12.45 Uhr gab es neun frische Datteln der Sorte „Medjool“ aus konventionellem Anbau mit einem Gewicht von 260 Gramm aus dieser Kiste: Eigentlich wollte ich schon nach sieben Stück Schluss machen, weil die süßen Früchte sehr sättigten. Aber ich wollte ausprobieren, ob sie irgendwann einmal „richtig“ sperren, also aß ich weiter. Nach der neunten war endgültig Schluss. Sie schmeckte so widerwärtig süß, dass ich kurz davor war, sie auszuspucken und es mir nicht in den Sinn kam, noch eine weitere zu probieren. Um 13.30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Langsur, wo heute der 23. Deulux-Lauf, der Lauf mit der größten Teilnehmerzahl in der Region, stattfand. Wie der Name „Deulux“ vermuten lässt, verläuft die Strecke sowohl auf deutschem wie auch auf luxemburgischem Boden. Bei meiner Ankunft gegen 14 Uhr säumten schon zahlreiche Autos den Weg zur Sporthalle, in der man die Startnummern abholen bzw. sich nachmelden konnte: In der Halle war wie immer bei dieser Laufveranstaltung ein reges Getümmel: Eine Startnummer hatten sie trotzdem für mich übrig, so dass ich um kurz nach 15 Uhr zusammen mit etwa 1800 Läufern auf die Strecke gehen konnte. Die äußeren Bedingungen waren ideal. Die Temperaturen lagen bei zum Laufen angenehmen 12°C und ab und zu schaute zwischen den Wolken sogar die Sonne heraus. Die ersten fünf Kilometer konnte ich zu meiner großen Freude relativ locker mit einem Tempo von 12km/h laufen. Schon ab Kilometer vier machte sich allerdings mein Verdauungssystem bemerkbar. Es war mehr oder weniger vorauszusehen, dass ich irgendwann hinter die Büsche verschwinden musste. Kurz nach Kilometer acht war es dann so weit. So wurde wegen eines etwa zweieinhalbminütigen Boxenstopps leider nichts aus einer Zeit unter 50 Minuten! Direkt nach dem Zieleinlauf verschwand ich Richtung Parkplatz, die Party nach dem Lauf musste wie so oft ohne mich stattfinden. Ich fuhr lieber in die Sauna des Trierer Stadtbades und gönnte mir dort eine Rückenpackung mit Rügener Heilkreide sowie eine Massage. Auf der Fahrt gab es 200 Gramm Bananen, ein Grundnahrungsmittel vieler Läufer. Meine waren allerdings nicht frisch, sondern getrocknet. Um 23 Uhr griff ich noch einmal zu Datteln. Dieses Mal allerdings zu getrockneten Bio-Datteln der Sorte Deglet Nour. Eine Sperre war hier nicht in Sicht, nach 450 Gramm machte ich Schluß, weil mir die Menge ausreichend erschien und ich keine Muskelkrämpfe riskieren wollte. Die traten nämlich bei mir ganz gerne nach dem Verzehr von Trockenprodukten auf. Getrocknete Lebensmittel waren für mich deshalb immer nur eine Art „Notnahrung“. 390 Gramm helle Trauben und eine Birne der Sorte „Uta“ mit einem Gewicht von 570 Gramm bildeten um 9.30 Uhr die erste Mahlzeit des Tages. Von 11 bis 12 Uhr war ich in der Kletterhalle und musste dann erst einmal eine längere Pause machen, um nach Hause zu fahren und meine Tochter ins Haus zu lassen. Sie hatte nämlich keinen Schlüssel dabei! Sehr traurig war ich über die Kletterpause nicht, denn so konnte ich die Gelegenheit nutzen und während der Fahrt meine Kohlenhydratreserven mit 100 Gramm getrockneten Bananen auffüllen: Von 13.10 bis 16.20 Uhr konnte ich störungsfrei weitertrainieren. Um 17 Uhr war ich wieder zu Hause und aß kurze Zeit später Fleisch sowie Knochenmark vom Reh, insgesamt eine Menge von 410 Gramm. Die letzte Mahlzeit fand von 22.30 bis 23.30 Uhr statt und bestand aus 120 Gramm Feldsalat sowie 160 Gramm Mandeln. In den frühen Morgenstunden beendete ich die Lektüre des Buchs „Quantenphilosophie und Interwelt: Der Zugang zur verborgenen Essenz des menschlichen Wesens“ von Ulrich Warnke. Mein Fazit: Der erste Teil des Buches las sich sehr gut, der zweite Teil, in dem er versuchte, wissenschaftlich zu erklären, wie das Universum funktionierte, war jedoch für mich als physikalischen Laien über weite Strecken unverständlich. Auch mit dem dritten Teil, in dem er Hinweise gibt, wie man seine Schöpfung bewusst gestalten konnte, konnte ich nicht besonders viel anfangen. Wer noch nie davon gehört hat, welchen Einfluss Gedanken und Gefühlen auf das Leben haben, dem kann man das Buch trotzdem empfehlen. Nachdem ich den Inhalt des Buches einigermaßen verdaut hatte, gab es um 9.10 Uhr die erste feststoffliche Mahlzeit des Tages. Sie bestand wieder einmal aus Trauben, heute einer Menge von 520 Gramm. Zwei Stunden später aß ich eine Birne der Sorte „Uta“ mit einem Gewicht von 390 Gramm in einem leicht verarbeiteten Zustand, nämlich geachtelt: Von 12.00 bis 12.20 Uhr gab es 480 Gramm Mispeln. Von 13 bis 17 Uhr war ich in der Kletterhalle und entschlüsselte dort zusammen mit meinem Partner mehrere neue Routen mit sehr ungewöhnlichen Bewegungsabläufen. Es wurden Muskelpartien gefordert, die sonst eher nichts zu tun hatten! Nach dem Training aß ich um 17.30 Uhr 110 Gramm Feldsalat, 240 Gramm Gemüsefenchel und 450 Gramm wilde Avocados, zum Teil mit Schale: Nachdem ich auch meine Tochter mit Nahrung versorgt und die Küche samt Herd wieder in einen präsentablen Zustand versetzt hatte, konnte ich mich mit dem nächsten Buch, „One Mind“ von Larry Dossey, auf die Couch zurückziehen: Ich hatte es gestern in einem Buchladen entdeckt. Es war nur gebunden und nicht als eBook erhältlich, so dass ich beim Lesen wieder einmal Papierduft einatmen konnte. Die letzte Mahlzeit fand von 22.30 bis 23.45 Uhr statt und bestand aus 185 Gramm Mandeln. Morgens um 8.20 Uhr aß ich 600 Gramm der gestern Abend erworbenen Trauben gegessen. Es waren helle Trauben mit fester Schale und einem intensiven Aroma: Die nächste Mahlzeit fand um 12 Uhr statt und bestand aus 380 Gramm Mispeln. Ich hätte durchaus noch weiter essen können, aber ich war um 13 Uhr zum Klettern verabredet und da wollte ich pünktlich zur Stelle sein. Wir trainierten zu zweit über drei Stunden sehr fleißig! Zum Abendessen um 19 Uhr gab es Haxen vom Reh. Hier sind vier von den acht, die ich zur Verfügung hatte, zu sehen: Die Mahlzeit dauerte 40 Minuten, die verzehrte Menge betrug 450 Gramm. |