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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Ein Hauch von Sonne war auch heute durch den Wolkenschleier erkennbar, so dass ich um 10.30 Uhr von meiner Haustür aus zu einem lockeren Lauf durch das Dorf und entlang der Ruwer startete. Mit dabei war mein Smartphone mit der Runtastic-App. Entlang der Ruwer gab es amtlich vermessene Kilometermarkierungen, weil hier seit vielen Jahren der Ruwer-Riesling-Lauf stattfand. Die Kilometerangaben entlang der Strecke und die Angaben der App stimmten recht genau überein. Für schnurgerade Strecken ließ sich die App also ganz gut einsetzen. Nur leider waren solche Strecken extrem langweilig. Ich lief jedenfalls lieber kurvenreiche Strecken. Die erste und einzige Mahlzeit fand von 15.00 bis 15.40 Uhr statt und bestand aus 650 Gramm Fleisch vom Lamm. Abends war ich kurz in der Sauna des Fitnessstudios und zu Hause folgten dann mit gut aufgewärmter Muskulatur einige Yoga-Übungen. Die erste Mahlzeit gab es um 10.15 Uhr. Sie bestand aus 850 Gramm Mispeln. Dieses Mal krabbelten nicht nur zwei Marienkäfer aus den Früchten hervor, sondern auch eine klitzekleine Schnecke: Ich setzte sie auf die Friedenslilie, die in der Küche auf dem Fensterbrett stand und hoffte, dass sie mit ihrem neuen Umfeld zufrieden war. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich am Schreibtisch sitzend mit dem Blick auf die um das Haus wabernden Nebelbänke. Um die Mittagszeit hatten sie sich endlich verzogen und die Sonne kam heraus. So fuhr ich bei blauem Himmel und Sonnenschein zur Finnenbahn nach Mehring. Ich traute meinen Augen kaum, als auf dem Parkplatz mein Blick auf eine Biene fiel, die die Blüten eines Lippenblütlers anflog: Mit dem Gefühl, gerade ein kleines Wunder zu erleben, startete ich zu einem lockeren Lauf durch die Weinberge und das an die Finnenbahn angrenzende Waldgebiet. Die Waldwege waren zum Teil stark aufgeweicht, immer wieder musste ich größere Pfützen überspringen, aber gerade das bereitet mir heute besonders viel Freude. Nach gut 53 Minuten hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen und beendete den Lauf an dieser Stelle: Nach 70 dieser wunderbaren Früchte war mein Bedarf gedeckt. Den Rest der Strecke zurück zum Parkplatz ging ich gemütlich. Die Runtastic-App hatte ich vorher gestoppt. Hier war das Ergebnis meines Laufs: Der einzige Wert, der 100 %ig in Ordnung war, war die Zeit. Allerdings war ich wahrscheinlich dieses Mal wegen des unwegsamen Geländes wirklich nicht viel schneller unterwegs. Zu meinen weiteren Mahlzeiten: Um 16.30 Uhr aß ich 180 Gramm Fenchel und 160 Gramm Feldsalat. Das Abendessen fand von 20.10 bis 20.50 Uhr statt und bestand aus 200 Gramm Fett und 290 Gramm Fleisch vom Wildschwein. Heute hatte ich allerdings keine Lust auf das weiche Fett des Bauchraums, sondern auf das eher feste Unterhautfettgewebe. Nachdem ich um 7.40 Uhr meine Tochter bei ihrer Schule abgeliefert hatte, fuhr ich über die Grenze nach Luxemburg zum Tanken. Diesel gab es heute für 1,11 Euro, Super 95 für 1,21 Euro. Anschließend holte ich mir in Liersberg die letzten Mispeln. Die Temperatur lag zu diesem Zeitpunkt (etwa 8.30 Uhr) nur knapp über dem Gefrierpunkt und meine Finger waren innerhalb kürzester Zeit eiskalt. Aber für über zwei Kilogramm Mispeln nahm ich diese Unannehmlichkeit gerne auf mich! 580 Gramm der Mispeln aß ich von 9.50 bis 10.20 Uhr in der geheizten Küche. Von 11.15 bis 16.45 Uhr war ich in der Kletterhalle aktiv. Meine Arme waren von dem regelmäßigen Training so gut in Form wie nie zuvor in meinem Leben! Die nächste Mahlzeit fand um 17.50 Uhr statt und bestand aus 200 Gramm Gemüsefenchel sowie 85 Gramm Feldsalat. Zum Schluss hatte ich Lust auf etwas Zwiebeliges und wurde im Kühlschrank meiner Tochter fündig: Ich verzehrte 10 Gramm des Lauchs aus biologischem Anbau mit größtem Genuss. Erst aß ich das Fett. Es war das weiche Fett, das unter den Rippen und im Bauchraum der Tiere saß – mein Jäger nannte es „Schmalzfeder“ – und vom Geschmack und der Konsistenz her an Butter bzw. Sahne erinnerte. Nach 250 Gramm war mein Bedarf gedeckt und ich setzte die Mahlzeit mit dem Fleisch der Haxen fort. Hier hatte ich nach 290 Gramm genug, das entsprach einer der oben zu sehenden Haxen. Als „Nachtisch“ gab es 10 Gramm Knochenmark. So sah die Nährwertanalyse der Makronährstoffe für den heutigen Tag aus:
Die Berechnung erfolgte mit Hilfe des Nährwertrechners der Universität Hohenheim. Für die Mispeln, die dort nicht aufgeführt waren, nahm ich Äpfel, statt Lauch den Schnittlauch. Außerdem fehlte das Knochenmark. Damit wäre das Ergebnis noch etwas fettiger geworden. Die erste Mahlzeit fand heute schon um 7.15 Uhr statt. Sie bestand aus 420 Gramm Birnen der Sorte „Uta“. Zwei Stunden später gab es 540 Gramm Mispeln. Wie so oft hielt sich ein Marienkäfer zwischen den Früchten versteckt. Nachdem sich sein Versteck „aufgelöst“ hatte, suchte er sein Heil in der Flucht. Hier krabbelte er etwas verloren über den Küchenboden: Nachmittags war ich wieder mehrere Stunden in der Kletterhalle. Um 18 Uhr gab es eine Mahlzeit mit 210 Gramm Kohlrabi, 120 Gramm Feldsalat und 440 Gramm Avocados der Sorte „Ettinger“ aus Israel: Ungeschälte Pistazien aus dem Iran bildeten um 22.00 Uhr die letzte Mahlzeit: Hier betrug die verzehrte Menge 280 Gramm. Ich experimentierte also heute wieder mit außereuropäischen Lebensmitteln, obwohl das gestrige Experiment mit den Papayas nicht gerade ermutigend war. Aber vielleicht hatte ich heute mehr Glück! 440 Gramm Bio-Papayas aus Israel bildeten um 11 Uhr die erste Mahlzeit: Sie schmeckten sehr gut, aber schon eine Stunde später war klar, dass sie meinen Qualitätsansprüchen nicht genügten. Es gab kleinere Störungen. Immerhin konnte ich mein Sportprogramm wie geplant durchführen: Um 12.15 Uhr war ich im Stadion und lief vier große Runden, d.h. 5 Kilometer in einer Zeit von 29 Minuten. Mit dabei war wie gestern mein Smartphone mit der Runtastic-App. Folgendes Ergebnis wurde angezeigt: Die Abweichungen von der tatsächlichen Streckenlänge betrugen „nur“ 4% gegenüber der gestrigen Abweichung von gut 10%. Den dritten Testlauf werde ich entlang der Mosel, der Sauer oder der Ruwer machen. Auf einer mehr oder weniger geraden Strecke ist das Ergebnis hoffentlich noch genauer. Um 13.15 Uhr stärkte ich mich mit Mispeln aus eigener Sammlung. Die verzehrte Menge betrug 720 Gramm. Nachmittags standen weitere sportliche Aktivitäten wie Klettern und die Kurse „Fast & Hard“ sowie „Bauchkiller“ auf dem Programm. Das Abendessen begann um 21.10 Uhr, dauerte 40 Minuten und bestand aus 390 Gramm Fleisch sowie 140 Gramm reinem Fett vom Wildschwein. |