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Autor ArchivGestern habe ich mir die App „PlantNet“ auf mein Smartphone heruntergeladen, mit deren Hilfe man unbekannte Pflanzen bestimmen kann. Dazu wird mit der App ein Foto der Pflanze gemacht, anschließend das Bild in einer Referenzdatenbak abgeglichen und wenn die Pflanze zugeordnet werden kann, die Lösung angezeigt. Heute Abend probiere ich während einer kleinen, abendlichen Fahrradtour aus, ob das auch klappt. Die Acker-Witwenblume kann anhand der Blüte eindeutig bestimmt werden: Auch die Zuordnung von Margerite, Wiesen-Glockenblume und Wiesen-Labkraut anhand ihrer Blüten funktioniert einwandfrei. Für weitere Experimente ist allerdings keine Zeit, da Guido und ich vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu Hause sein möchten. Ich werde die App aber sicherlich in den nächsten Tagen mit weiteren Pflanzen auf die Probe stellen und darüber berichten. Der erste Eindruck der App ist auf jeden Fall schon einmal sehr positiv! Die Tour an sich ist wieder einmal traumhaft. Die Landschaft strahlt eine Ruhe und Behaglichkeit aus, dass uns das Herz aufgeht. Und wie so häufig, wenn wir an einer Weide vorbeigehen bzw. vorbeifahren, rufen wir reges Interesse hervor. Hier versammelt sich gleich eine ganz Herde, um uns zu bestaunen: Meine Mahlzeiten:
Das Entrecôte ist mit viel Fett durchzogen, so wie ich es gerne mag. Einfach himmlisch! Heute bin ich gleich zweimal intensiv körperlich aktiv. Das erste Mal nach meinem Dienst im Fitnessstudio an diversen Geräten (30 Minuten Crosstrainer, anschließend Gerätetraining, je drei Sätze á 15 Wiederholungen an Rückenstrecker, Bauchmuskelmaschine, Butterfly, Butterfly Reverse, Beinpresse und Klimmzugtrainer), das zweite Mal draußen in der Natur bei einer Wanderung von der Talstation zur Bergstation der Hochgratbahn. Während der Wanderung regnet es ununterbrochen. Dank unserer Regenschirme können Guido und ich wenigstens einen Teil der Wassermassen, die auf uns niedergehen, abhalten. Tierische Zeitgenossen behelfen sich auf ihre Art und Weise: Diese beiden sind besonders clever, sie stellen sich im Hauseingang der Oberen Lauch-Alpe unter: Ein ziemlich wasserfester Zeitgenosse: Bei den anhaltenden Regenfällen müssen die Gebirgsbäche heute einiges an Wasser wegschaffen. Der Lanzenbach, aufgenommen mit Langzeitbelichtung: Ebenfalls mit Langzeitbelichtung aufgenommen, ein Wasserfall am Wegesrand: Während der Wanderung trage ich meine hohen Wanderschuhe, der rechte Knöchel wird außerdem durch die Orthese gestützt. Zu Hause und kurze Wege durchs Dorf laufe ich allerdings schon ohne Stütze. Das geht schmerzfrei. Schmerzen verspüre ich nur noch beim Pronieren und Supinieren des Fußes. Meine Mahlzeiten:
Der Apfel ist eigentlich als Vorspeise zu einer Mahlzeit mit Karotten und Kürbiskernen gedacht. Aber die Aussicht, zum Hochgrat zu fahren und im Regen zu wandern, ist verlockender als die Futterei. Also beende ich die Mahlzeit nach fünf Minuten und packe meinen Rucksack, um den Bus um 13.40 Uhr nicht zu verpassen. Auch heute steht auf meinem Speiseplan allerlei Wildes, die Vielfalt ist allerdings nicht ganz so üppig wie gestern. Dafür sind die Portionen größer. Genaue Angaben kann ich aber nicht machen:
Das Radieschen wächst im „wilden“ Garten: Es ist so scharf, dass ich nur etwa ein Drittel davon essen kann! So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:
Vor der letzten Mahlzeit trainiere ich meine Kraftausdauer mit je drei Sätzen á 15 Wiederholungen an Geräten (Trizeps-, Bizepsmaschine, Rückenstrecker, Rückenzug, Brustpresse, Beinpresse, Bauchmuskelmaschine und Klimmzugtrainer) im Fitnessstudio. Zurzeit schaut es mit regelmäßigem Training im Studio eher schlecht bei mir aus. Wenn die Sonne scheint, arbeite ich lieber im Garten, statt mich in einem geschlossenen Raum zu betätigen. Heute ziehe ich das Training der Gartenarbeit allerdings vor, es regnet nämlich immer wieder mehr oder weniger heftig. Ein Blick über die Landschaft während der abendlichen Kapfrunde: PS: Eintracht pur, Mutter und Sohn: Es ist eine bunte Mischung aus wilden und weniger wilden Genüssen, die ich während eines abendlichen Spaziergangs rund um den Kapf esse:
Buchweizen, Pflücksalat und Knoblauch wachsen im „wilden“ Garten zwischen Kartoffeln: Kulinarischer Höhepunkt der Mahlzeit sind rund ein Dutzend reife Felsenbirnen: Satt macht so eine wilde Mahlzeit nicht unbedingt, aber glücklich! Alle Mahlzeiten des heutigen Tages im Überblick:
Meine Liebe zum Knochenmark ist weiterhin ungebrochen. Wenn ich ein paar Tage keines zur Verfügung habe, träume ich von alten Zeiten, in denen ich dünne Brotscheiben mit ganz viel Butter belegt habe. Oder aber von Pellkartoffeln mit Butter und Quark. Da mit meinem verletzten Fuß lange Wandertouren noch nicht so ideal sind, haben Guido und ich uns am Freitag spontan entschlossen, am heutigen Sonntag eine Bustour mit Burkhard Reisen zu machen: Stefan, der altbekannte Tourenleiter, fährt mit uns und 28 weiteren Fahrgästen über Bregenz ins Rheintal und von dort aus weiter ins Montafon. Bei Partenen beginnt die Silvretta-Mautstraße, die mit 34 Kehren hinauf zur Bieler Höhe am Silvretta-Stausee führt. Der Blick durch das Busfenster auf einen Teil der Mautstraße: Auf der Bieler Höhe machen wir eine fast dreistündige Mittagspause, die Guido und ich für einen Spaziergang entlang des Seeufers nutzen. Die Landschaft rund um den See ist überaus beeindruckend. Ein Blick über den See vom Alpengasthof Piz Buin aus, in der Bildmitte sind von links nach rechts Signalhorn, Silvrettahorn (mit Gletscher), Schneeglocke, Schattenkopf und Kleine Schattenspitze zu sehen: Immer wieder stürzen kleine und große Gebirgsbäche Richtung See: Alpenrosen, die am Wegesrand blühen: Überlebenskünstler: Vom südlichen Ende des Sees aus gehen wir ein Stückchen weiter durchs Ochsental Richtung Wiesbadener Hütte und bekommen so den Großen und den Kleinen Piz Buin zu Gesicht: Ganz um den See herum können wir leider nicht laufen, denn das Westufer ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Der Blick auf die Staumauer auf dem Rückweg zum Busparkplatz, im Hintergrund sind die Valgraggesspitzen zu sehen: Um 13.45 Uhr geht es auf der anderen Seite der Silvretta-Mautstraße hinunter Richtung Galtür im Paznauntal: Von Galtür aus geht es weiter über St. Anton am Arlberg zum Arlbergpass und dann über den Flexenpass nach Lech. Dort machen wir eine halbstündige Pause. Ein Blick über Lech Richtung Norden, diese Aufnahme mache ich mit dem Handy mit der App PeakFinder: Zurück nach Hause geht es über den Hochtannbergpass und den Bregenzer Wald. Die Tour in der Übersicht: Die Daten der Tour: Dauer 10 Stunden 50 Minuten, Streckenlänge 325 Kilometer und 4600 Höhenmeter. Wie immer bekommen wir nicht nur wundervolle Landschaften zu sehen, unser Tourenleiter Stefan würzt die Fahrt auch mit allerlei Geschichten und Anekdoten! Meine Mahlzeiten vor, während und nach der Tour:
Die Wildkräuter esse ich während eines Spaziergangs am Rande von Lech. PS: Busfahrten sind anstrengend, ich werde heute frühzeitig ins Bett verschwinden. |