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Autor ArchivEine der zurzeit im Garten am beeindruckendsten Pflanzen ist der Echte Alant: Er fasziniert nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine sonnengleichen Blüten: Der Echte Alant ist eine alte Heilpflanze, die Kostprobe eines Blattes zeigt mir jedoch, dass ich seine Heilwirkung im Moment nicht benötige: Sie schmeckt so bitter, dass ich sie ausspucke. Überaus lecker sind dagegen wieder Vogelmiere, Ackermelde und Wilder Fenchel, die ich mittags als Beilage zu Karotten und Knochenmark esse:
Es kommt nicht sehr oft vor, aber am Abend habe ich keinerlei Lust auf Fleisch, obwohl ich mir am Vormittag beim Metzger ein Stück Rumpsteak besorgt habe. Die sommerliche Hitze, die im Moment herrscht, erinnert mich an frühere Aufenthalte auf Sizilien. Zwei meiner damaligen Grundnahrungsmittel waren Wassermelonen und Feigen, wahrscheinlich spuken mir deshalb seit ein paar Tagen die Feigen im Kopf herum. Heute kann ich dem Spuk in meinem Kopf endlich ein Ende bereiten: Beim türkischen Obst- und Gemüsehändler in Oberstdorf bekomme ich am Nachmittag frische Feigen aus Sizilien: Sie schmecken lecker, fast wie frisch vom Baum. Aber auch nur fast! Guido und ich fahren nicht nur zum Einkaufen nach Oberstdorf, sondern wir erklimmen auch einen der Hausberge, den Schattenberg: Bei unserer Erstbesteigung am 22. August 2015 führte ein schmaler Pfad mit leichten Klettereien durch Latschen im oberen Teil der Strecke hinauf. Mittlerweile wurde der Pfad im oberen Teil neu angelegt. Latschen, die im Weg standen, wurden beseitigt. An Reiz gewonnen hat der Pfad dadurch nicht unbedingt. Das Panorama kann man aber Gott sei Dank nicht verpfuschen: Eine Momentaufnahme vom Abstieg: Zurück im „Flachland“: Meine Mahlzeiten:
Ich greife heute zum ersten Mal in diesem Sommer bei den Tomaten zu, genauer gesagt bei den Tomaten „Variationen“ aus regionalem Bioanbau: Der Mahlzeitenüberblick:
Arbeitsmäßig ist es heute ein recht intensiver Tag, es stehen zwei Stunden Dienst im Fitnessstudio, eine viereinhalbstündige Wanderung mit Schrothkurgästen und zwei Stunden Gartenarbeit an. Mit den Schrothkurgästen fahre ich mit dem Bus zum Hörmoos und spaziere dort vom Gasthof aus rund zweieinhalb Kilometer zur Hochwies-Alpe. Mehr geht heute aufgrund der Leistungsfähigkeit der Gruppe nicht. Am Morgen esse ich die letzten Beeren, die ich am Freitag auf dem Wochenmarkt gekauft habe, dann habe ich nur noch Süßkirschen und einen Restbestand an Aprikosen im Haus. Bei meiner heutigen Einkaufsrunde schaue ich daher nicht nur beim Metzger, sondern auch im Supermarkt vorbei, um Nachschub an Früchten zu besorgen. Beeren, Pfirsiche, Trauben und andere Früchte laden mich allerdings nicht zum Zugreifen ein. Einzige Ausnahme ist die Hälfte einer Wassermelone: Die Wassermelone landet später gleich zweimal auf meinem Speiseplan:
PS: Am Abend geht es zusammen mit Guido auf den Hündle. Wir steigen erstmals über einen Waldpfad auf: Auf der Lichtung am Ende des Pfades mit Blick auf den Gipfel: Der Blick auf Hochgrat und Seelekopf: So schön! Am frühen Morgen jogge ich rund um Oberstaufen (Streckenlänge 11,5 Kilometer, 125 Höhenmeter, Dauer 68 Minuten), am Nachmittag laufen Guido und ich mit einem nahenden Gewitter als Tempomacher über die Brunnenauscharte zum Gipfel des Hochgrats und über den Fahrweg wieder hinunter (Streckenlänge 12 Kilometer, 980 Höhenmeter, Dauer 145 Minuten). Auch wenn das Tempo beim Lauf auf den Hochgrat nicht hoch ist, die zu bewältigenden Höhenmeter treiben hier den Puls weitaus höher hinauf als am Morgen. Am Gipfel des Hochgrats fallen die ersten Regentropfen: Ab der Bergstation regnet es dann heftig, das Gewitter geht aber Gott sei Dank nicht direkt über uns nieder. In kurzer Zeit sind wir pitschnass, aber beim Laufen ist uns eh warm, so dass die Abkühlung von oben eigentlich ganz gut tut. Ab der Oberen Lauch-Alpe drosseln wir unser Tempo und spazieren den letzten Kilometer gemütlich hinunter. Nass bis auf die Haut, total erschöpft, aber glücklich mache ich mich zu Hause erst einmal über drei Eigelb her, bevor es unter die Dusche geht. Der Mahlzeitenüberblick:
PS: Nach der letzten Mahlzeit kenne ich nur noch ein Ziel: Mein Bett. |