Archiv für die Kategorie ‘Wintersport’

geschrieben von Susanne am 26. Januar 2016 um 21.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Sport, Wintersport
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Damit mein Tagesablauf nicht durch eingehende Anrufe durcheinander gebracht wird, habe ich normalerweise sowohl meinen Festnetzanschluss, als auch mein mobiles Telefon auf lautlos gestellt. Heute Vormittag war jedoch der Ton meines mobilen Telefons „zufällig“ an. So konnte uns eine Immobilienmaklerin, mit der wir am Vormittag einen Termin vereinbart hatten, erreichen. Sie hat um eine Verschiebung des Termins gebeten. Nun ja, wir sind schon so lange auf Wohnungssuche, da kommt es auf eine 24-stündige Verschiebung eines Besichtigungstermins auch nicht mehr drauf an.

So hatte ich nicht nur Zeit in Ruhe zu frühstücken, es gab zwischen 8.30 und 9.15 Uhr 720 Gramm Samenkörner von zwei Granatäpfeln, sondern hatte auch Gelegenheit, im Internet zu stöbern. Unter anderem habe ich mir den letzten Blog-Eintrag von Silke Rosenbusch, einer Veganerin mit Kinderwunsch durchgelesen. Sie hat vor ein paar Tagen ihr erstes Kind in der Frühphase ihrer Schwangerschaft verloren.

Vegan und schwanger bzw. vegan und Kinder, da läuten bei mir alle Alarmglocken. Und so habe ich mich wieder einmal dazu hinreißen lassen, einen Kommentar zu schreiben. Immerhin falle ich mittlerweile nicht gleich mit der Tür, das heißt mit meiner eigenen Geschichte, ins Haus, sondern frage erst einmal an, ob Interesse an einem Erfahrungsaustausch per Mail oder Telefon besteht. In diesem Fall bestand kein Interesse. Die Begründung: Erfahrungen sind nur anekdotisch und nicht wissenschaftlich.

Das Gute an dem kurzen öffentlichen Austausch war, dass er meine Alarmglocken zum Verstummen gebracht hat und ich mich in aller Ruhe auf mein heutiges Skiabenteuer vorbereiten konnte. Dazu gehörte der Kauf eines Helms und einer Skibrille. Ich habe mich gleich im ersten Laden in einen hellen Helm verliebt, der dazu noch wie maßgeschneidert gepasst hat. Eine geeignete Brille war ebenfalls schnell gefunden. Helm und Brille, damit habe ich heute den Grundstein meiner persönlichen Skiausrüstung gelegt. Schuhe und Skier habe ich mir ausgeliehen. Noch bin ich mir nämlich nicht sicher, ob ich mir Tourenskier kaufen soll oder aber doch erst einmal „normale“.

Nach dem heutigen Tag bin ich fast geneigt, den „normalen“ den Vorzug zu geben, denn das Rauf-und-Runter auf den Pisten des Nebelhorn-Skigebiets hat mir mehr Spaß wie erwartet gemacht. Erst ging es ein paar Mal eine blaue, d.h. leichte Piste rauf und runter, dann eine rote und später waren wir dann hauptsächlich auf einer schwarzen, d.h. schweren Route mit dem Namen „Sonnengehren“ unterwegs:

Sonnengehren_schwarze_Piste

Hier habe ich einen ziemlichen heftigen Sturz hingelegt, der mich aber nicht davon abgehalten hat, weiter zu fahren. Das Wetter war traumhaft schön, die Pisten so gut wie leer. Ab 15 Uhr wurde das Farbenspiel der Landschaft um uns herum noch beeindruckender als vorher und es breitete sich eine Ruhe aus, die sprachlos machte. Liebes Universum, danke für diese wunderbaren Stunden. Die letzte Bergfahrt mit der Koblatbahn, einem 4er-Sessellift, haben wir kurz vor Betriebsschluss um 16.15 Uhr gemacht:

Sessellift_Bergfahrt

Der Ausstieg dieser Bahn liegt auf 2060 Metern. Der Ausblick von dieser Stelle aus war auch um diese Uhrzeit noch genial:

Koblath_Sessellift_Panorama

Von hier aus ging es bergab, über die Station Höfatsblick hinunter zur Station Seealpe und weiter bis zur Talstation bis auf 830 Metern. Ich kann gar nicht sagen, wie fertig ich danach war. Aber vielleicht sieht man es mir ja hier an:

Talabfahrt_Nebelhorn_Ziel

Müde, aber glücklich und sehr, sehr hungrig, so kann man den Zustand bei der Ankunft in unserem Basislager beschreiben. Ich habe meine Nahrungsaufnahme um 17.15 Uhr mit einem Chicorée von 100 Gramm angefangen und danach 100 Gramm Zuckerhut sowie 80 Gramm Feldsalat gegessen. Das war eine nette Vorspeise, die aber nicht lange satt gemacht hat. Zum „richtigen“ Abendessen um 19 Uhr gab es 780 Gramm Brustfleisch vom Wildschwein. Viel werde ich heute nicht mehr unternehmen. Statt im Internet zu stöbern und wieder auf dumme Gedanken zu kommen, werde ich lieber Stricken und dabei eine Gute-Nacht-Geschichte anhören. Und dann geht es ab ins Bett. :stern:

geschrieben von Susanne am 15. Dezember 2015 um 23.49 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Sport, Vegane Rohkost, Wintersport
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Inspiriert durch die von Sabine eröffnete Diskussion mit dem Titel „Verbesserungen und gute Vorsätze“ habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was sich im letzten Jahr bei mir positiv verändert hat, welche Veränderungen fürs kommende Jahr ich mir wünsche, was geblieben ist und auch in Zukunft so bleiben kann. Was sich bei mir positiv geändert hat:

  • Mein Gesundheitszustand hat sich auf allen drei Ebenen, körperlich, geistig und seelisch gebessert.
  • Ich habe einen Seelengefährten gefunden, der mich so liebt wie ich bin, ohne Wenn und Aber. So wie ich ihn.
  • Ich habe Menschen losgelassen, die mir mehr Energie geraubt als gegeben haben.
  • Ich habe Trockenprodukte aller Art losgelassen.
  • Die Qualität meiner Lebensmittel hat sich deutlich gebessert.
  • Ich habe trotz besserer Qualität deutlich weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben als die Jahre zuvor.
  • Insgesamt bin ich noch ruhiger und ausgeglichener als all die Jahre zuvor.

Veränderungswünsche für das kommende Jahr:

  • Weitere Verbesserung meines Gesundheitszustands, besonders in Hinblick auf meine Zähne.
  • Gleichgewicht zwischen Ausgaben und Einnahmen.
  • Ein Zuhause, bei dem mir nicht nur das Herz aufgeht, wenn ich es betrete, sondern auch, wenn ich es verlasse.

Was geblieben ist und was auch in Zukunft so bleiben darf:

  • Die Liebe zu mir selbst.
  • Die Liebe zu meiner Familie, zu meinen Freunden, der Natur und dem Leben an sich.
  • Die Liebe zur Rohkost und allem, was damit zusammenhängt.

:stern: :stern: :stern:

Die erste Mahlzeit fand um 8.45 Uhr statt und bestand aus 230 Gramm Gemüsefenchel, 40 Gramm Feldsalat, 80 Gramm Champignons sowie 50 Gramm Haselnüssen. Diese doch für die frühen Morgenstunden recht üppige Mahlzeit schien mir notwendig, um unser heutiges Projekt erfolgreich durchführen zu können. Wir hatten nämlich vor, unsere vor vielen Jahren eingeschlafenen Skilaufkünste wieder aufzuwecken. So standen wir um 10.15 Uhr voller Erwartungen vor dem Gebäude der NTC-Skischule in Oberstdorf:

Oberstdorf_NTC_Sport

Da wir die einzigen Kunden waren, ging das Ausleihen der Ausrüstung relativ flott über die Bühne:

Oberstdorf_NTC_Sport_Ausleihe

Anschließend sind wir in Begleitung einer jungen Skilehrerin mit der Bahn hinauf ins Skigebiet des Nebelhorns gefahren und haben unter ihrer fachkundigen Anleitung die eingeschlafenen Kenntnisse aufgeweckt. Das ging schneller als erwartet und so konnten wir schon nach zwei Stunden ziemlich locker die Piste hinunter sausen. Die Stunden auf der Piste waren ein wunderschönes Erlebnis, zumal nur sehr wenig andere Skifahrer unterwegs waren:

Nebelhorn_Skipiste_1

Nebelhorn_Skipiste_2

Eines ist mir heute allerdings klar geworden: Mein Ziel ist es nicht, so wie früher stundenlang Pisten hinauf und wieder hinunter zu fahren. Ich will hinaus ins freie Gelände, Routen gehen und die Natur um mich herum erleben. Skifahren auf der Piste ist ungefähr genau so prickelnd wie Klettern in der Halle und nur eine Art Notlösung für wahre Abenteuer in der Natur.

Da die Sonne sich gegen Mittag hinter dicken Wolken versteckt hatte und in einigen Mulden ein eisiger Wind blies, der sich besonders unangenehm bei der Fahrt auf dem Sessellift bemerkbar gemacht hat, haben wir uns um 14.30 Uhr auf den Heimweg gemacht und um 15.00 Uhr die Ausrüstung in einwandfreiem Zustand wieder abgegeben.

Um 15.49 Uhr gab es für mich eine Mahlzeit aus 100 Gramm Mandeln. Die Abendstunden habe ich wie gestern in der Oberstdorfer Therme verbracht und mich besonders im warmen Thermalbecken wie im Paradies gefühlt. 270 Gramm Champignons, 80 Gramm Feldsalat und 170 Gramm Walnüsse bildeten um 21.15 Uhr die letzte Mahlzeit des Tages.

Morgen geht es wieder zurück nach Mertesdorf. Da unsere Wohnungssuche auch dieses Mal nicht von Erfolg gekrönt worden ist, muss ich den oben geäußerten Wunsch nach einem Zuhause, bei dem mir nicht nur das Herz aufgeht, wenn ich es betrete, sondern auch, wenn ich es verlasse, vorerst weiterhin in meinem Herzen tragen.