Unterwegs mit dem DAV, Hohe Matona und Hoher Freschen

geschrieben von Susanne am 23. August 2017 um 23.12 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wandern in Österreich
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Um 6.15 Uhr hatte ich mich mit einer Vereinskameradin am Oberstaufner Bahnhof verabredet. Mit ihrem Auto fuhren wir dann nach Scheidegg: Der Parkplatz des Pfarrheims von Scheidegg war der allgemeine Treffpunkt für die heutige DAV-Tour. Um 7.00 Uhr ging es mit zwei Autos und acht Leuten weiter zur Furkapassstraße in Österreich. Von einem Parkplatz in der Nähe der Portla-Alpe aus starteten wir zu einer Wanderung auf den Hohen Freschen, einen 2004 Meter hohen Berg im westlichen Teil des Bregenzerwaldgebirges:

Der Blick zurück zur Alpe und auf die Furkapassstraße bis hoch zum Furkajoch nach einem kurzen Anstieg über die Weiden der Portla-Alpe:

Auf der Anhöhe war unser heutiges Gipfelziel zu sehen, der Hohe Freschen und links davon die Hohe Matona:

Anschließend wanderten wir recht gemütlich zur Gäviser-Höhe. Hier hatte man einen herrlichen Blick über die Gäviser-Alpe Richtung Süden:

Ich fand diesen Wegabschnitt ebenso wie den folgenden hinauf zum Matonajöchle wunderschön, auch wenn der Weg teilweise sehr feucht bzw. nass und damit matschig war. Aber man konnte gut von Stein zu Stein hüpfen, was mir sehr viel Spaß machte. Am Matonajöchle trennte ich mich kurz von der Gruppe und sprintete hinauf zum Gipfel der Hohen Matona (1998 Meter), während die anderen weiter Richtung Freschenhaus wanderten. Am Gipfel:

Wieder zurück am Matonajöchle, rechts im Hintergrund war der Alpstein mit Säntis zu sehen:

Am Freschenhaus holte ich die Gruppe wieder ein:

Der Gipfel des Hohen Freschens, ein sehr beliebtes Ausflugsziel:

Von hier oben aus waren unzählige Gipfel der Alpen zu erkennen, die ich dank Peakfinder auch alle identifizieren konnte. Mit dabei waren die Gipfel der Nagelfluhkette, Hoher Ifen, Rote Wand, Sulzfluh, Ringelspitz, Tödi und Säntis, um nur einige zu nennen. Und der Bodensee war ebenfalls deutlich zu sehen:

Nach einer kurzen Gipfelrast ging es zurück zum Freschenhaus. Dort kehrten wir ein, für die anderen gab es eine Tasse Kaffee, für mich ein Glas Wasser. Da der Hinweg nicht von allen als so genial empfunden worden war wie von mir, nahmen wir ab der Gäviser Höhe eine alternative Route über die Gäviser- und die Altgerach-Alpe bis zur Furkapassstraße. Zwei Kilometer wanderten wir dann die Straße hinauf zum Furkapass, von dort aus waren es noch etwa 20 Minuten bis zu unserem Parkplatz. Ich sah später auf der Karte, dass wir den Asphalt hätten umgehen können. Noch geeigneter als Rückweg erschien mir jedoch eine Strecke über die Sünser-Alpe, da wären wir allerdings nicht mehr am Freschenhaus vorbeigekommen. Na ja, so oder so, es war eine wunderschöne, für mich sehr entspannende Wanderung in netter Gesellschaft und mit vielen netten Gesprächen. Und nicht zu vergessen, unterwegs war der Tisch von Mutter Natur reichlich gedeckt: Es gab Blaubeeren in Hülle und Fülle, Himbeeren und sogar ein paar Preiselbeeren. Alle Mahlzeiten des heutigen Tages:

  • 5.40 Uhr: 270 Gramm Mango “Kent”, 320 Gramm Zuckeraprikosen, 410 Gramm wilde Feigen (dunkel)
  • 10.00 bis 12.00 Uhr: unzählige Heidelbeeren
  • 14.00 bis 15.30 Uhr: ein paar Heidelbeeren und Himbeeren sowie wenige Preiselbeeren
  • 19.45 Uhr: 1090 Gramm Wassermelone
  • 21.30 bis 22.20 Uhr: 340 Gramm Eisbergsalat, 390 Gramm Avocados “Fuerte”, 140 Gramm Sesam

Am Abend tauschten Guido und ich die Erlebnisse der letzten Tage aus. Während ich in Deutschland und Österreich lockere Bergwanderungen unternommen hatte, hatte er zusammen mit drei anderen Bergliebhabern den Piz Badile, einen sehr markanten Berg der Bergeller Alpen im Süden des Kantons Graubünden in der Schweiz, über den Nordwestgrat erklommen. Ich konnte bei Guidos Schilderungen nur ehrfürchtig staunen! Aber als ob die Besteigung des Piz Badiles nicht abenteuerlich genug gewesen wäre, die kleine Gruppe hatte sehr, sehr großes Glück, dass sie nach der Besteigung nicht die Opfer eines gewaltigen Felssturzes wurde: Heftiger Bergsturz in Graubünden. Nun ja, zumindest blieben alle Personen unverletzt, ein Auto fiel allerdings den Gesteinsmassen zum Opfer. Gott sei Dank aber nicht Guidos!

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