Auf der Finnenbahn bei Mehring

geschrieben von Susanne am 26. Oktober 2014 um 23.10 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die erste Mahlzeit fand um 9 Uhr statt und bestand aus 120 Gramm hellen und 230 Gramm rötlichen Trauben. Um kurz nach 11 Uhr fuhr ich zusammen mit einer Lauffreundin, ihrer Tochter und deren Freundin zur Finnenbahn bei Mehring. Vom Parkplatz aus mussten wir erst einmal diese Treppe bewältigen, um zur Laufstrecke zu gelangen:

Treppe_zur_Finnenbahn

Hier war ein Teil der Strecke zu sehen:

Finnenbahn_Mehring

Ich war so begeistert von der Finnenbahn und dem angrenzenden „Gesundheitspark“, einer Art „Trimm-dich-Pfad“, dass ich am Nachmittag zusammen mit meiner jüngsten Tochter und meiner Mutter noch einmal hinfuhr. Statt Ausdauer auf der Bahn wurden jetzt Koordination und Muskelkraft an verschiedenen Stationen des Parks trainiert. Tafeln gaben darüber Auskunft, welche Übungen auszuführen waren:

Tafel_Gesundheitspark

Mit dabei waren außerdem Klimmzüge, Liegestütze, Übungen für die Rückenmuskulatur, Skippings, Slalomläufe und anderes. Nach dem „Training“ erholten wir uns bei einem Spaziergang in der Sonne und konnten dabei eine wunderschöne Aussicht über das Moseltal und Mehring genießen:

Blick_auf_Mehring

Ich nutzte den Spaziergang außerdem, um wieder einmal Kräuter zu essen. Es gab Triebspitzen vom Leimkraut und von der Brennnessel:

Brennnesseln_im_Oktober

Ein wunderschön anzusehender Fliegenpilz stand ebenfalls am Wegesrand:

Fliegenpilz_an_der_Finnenbahn

Auf die Idee, ihn zu probieren, kam ich aber trotz aufkommendem Bedürfnis nach Nahrung nicht. Zurück in den eigenen vier Wänden aß ich um 16.30 Uhr 570 Gramm fettes Fleisch vom Wildschwein. Das war die zweite und gleichzeitig letzte Mahlzeit für heute. Abends stand eine Restaurantbesuch mit der Familie auf dem Programm, bei dem ich nur noch etwas trank. Manchmal braucht es halt nicht mehr als ein Glas Wasser, um rundherum glücklich und zufrieden zu sein. :herz:

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Manfred
6 Jahre zuvor

Von Fliegenpilzen kann ich mittlerweile bis zu sechs Stück je Tag eßsperren-frei (und somit auch angenehm und völlig symptomfrei) essen. Wenn dann die Sperre einsetzt, befolge ich sie sehr genau. Ein einziges Mal aß ich (bewußt) einwenig über die Sperre hinaus; das einzige hierbei mir zugezogene Symptom war, daß ich danach einen leichten Brechreiz verspürte, der aber völlig passiv blieb und nach einer halben Stunde wieder völlig verschwand. Als ich den Pilz zum allererstenmal (2006) verzehrte, lebte ich in einer Aussteigergemeinschaft, in der die Verfügbarkeit bedarfsgerechter (Roh)Lebensmittel sehr zu wünschen übrig ließ, weswegen ich allerlei Wildgewächse auf ihre Bedarfsgerechtigkeit (für… Weiterlesen »

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