Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 28. September 2013 um 22.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(4) Kommentare
   
   
   

Heute Morgen aß ich 15 Kornelkirschen, 30 Zwetschgen (etwa 600 Gramm), 50 Früchte vom Weißdorn und 140 Gramm Wabenhonig. Das Mittagessen fand im Fisch- und Weinhaus Oechsle in Trier statt. Ich war nicht allein, sondern in netter Gesellschaft: Ich aß meinen Fisch, 280 Gramm Zander aus Wildfang, roh, die anderen gekocht. Das Abendessen begann mit 150 Gramm hellen Trauben aus eigenem Anbau:

Weintrauben_hell

Es folgten 500 Gramm Zwetschgen, ebenfalls aus dem eigenen Garten und 210 Gramm Wabenhonig aus dem Odenwald.

geschrieben von Susanne am 27. September 2013 um 22.39 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Zum Frühstück gab es zwölf Blüten der Nachtkerze, 240 Gramm Pflaumen, 220 Gramm Birnen und 105 Früchte vom Weißdorn. Auf dem Bild war ungefähr die doppelte Menge zu sehen:

Aeste_des_Weissdorns_mit_Fruechten

Den Abschluss der Mahlzeit bildeten 100 Gramm Wabenhonig. Zum Mittagessen aß ich 160 Gramm Niere, 200 Gramm Leber und 180 Gramm Herz vom Hirsch. Die Innereien hatte ich am Vormittag zusammen mit Fleisch vom Wildschwein beim Jäger abgeholt. Abends gab es 80 Gramm Walnüsse und zwei Stunden später 320 Gramm fettes Wildschwein. Endlich konnte ich meinen Fetthunger stillen!

geschrieben von Susanne am 26. September 2013 um 22.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Vor der ersten Mahlzeit war ich kurz draußen im Garten und sammelte Birnen auf. Es kam eine nette Portion mit sehr individuellen Früchten zusammen:

Birnen_Fallobst

Ich aß drei der Früchte mit einem Nettogewicht von 220 Gramm. Anschließend gab es 115 Früchte des Weißdorns. Zwei Stunden später verzehrte ich 240 Gramm Wabenhonig. 690 Gramm Pflaumen bildeten am frühen Nachmittag eine weitere Mahlzeit.

Den Nachmittag verbrachte ich mit Gartenarbeit. Gegen Abend gab es dann beim Pflücken von Kaninchenfutter drei Heuschrecken und etwas später 100 Gramm frische Walnüsse. Sie stammten von dem kleinsten unserer Walnussbäume, der isoliert auf der Wiese stand:

Walnussbaum_im_Herbst

Seine Nüsse waren kleiner als gewöhnlich und fast perfekt rund:

Walnuesse_frisch

Drei Stunden später gab es 330 Gramm Fleisch vom Reh. Walnüsse und etwas später Fleisch vom Reh, diese Kombination probierte ich gestern das erste Mal aus. Da sie mir gut bekommen war, deckte ich heute auf die gleiche Art meinen Bedarf an Fett. Trotzdem freute ich mich auf morgen, denn dann bekam ich Fleisch vom Wildschwein, bei dem Fleisch und Fett perfekt in einem Lebensmittel kombiniert waren.

geschrieben von Susanne am 25. September 2013 um 22.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Die Kornelkirsche in unserem Garten trug dieses Jahr so viele Früchte wie nie zuvor:

Baum_mit_Kornelkirschen

Endlich waren die ersten reif, so dass ich in Zukunft keine langen Wegstrecken mehr hinter mich bringen musste, um diese Früchte genießen zu können. Nach 120 Stück hatte ich genug. Anschließend gab es 50 Früchte vom Weißdorn und eine halbe Stunde später zum Sattwerden 140 Gramm Wabenhonig. Die Mittagsmahlzeit bestand aus einigen Blüten der Nachtkerze, etwa 500 Gramm blauen Trauben und 740 Gramm Pflaumen, beides aus eigenem Anbau. Abends aß ich als kleine Vorspeise 70 Gramm Walnüsse. Sie stammten ebenfalls aus dem eigenen Garten. Mittlerweile fielen täglich einige reife Nüsse vom Baum, die ich zum Trocknen auf unsere „Parkbank“ legte:

Gartenbank_mit_Walnuessen

Zwei Stunden später gab es 280 Gramm mageres Rehfleisch. Das Ende der mageren Zeiten war abzusehen: Ein Jäger aus der Region hatte Jagdglück und erlegte zwei Wildschweine. Am Freitag konnte ich nach der Trichinenbeschau durch den Tierarzt endlich fettes Fleisch abholen.

geschrieben von Susanne am 24. September 2013 um 21.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Schon im Laufe des gestrigen Abends sank meine normalerweise positive Stimmung und machte einer aus dem Nichts entstehenden Traurigkeit Platz. Außerdem fing ich an zu frieren. Beide Symptome zeigten mir, dass ich statt eines Lebensmittels ein Todesmittel in der Auswahl hatte. Das einzige Nahrungsmittel von zweifelhafter Qualität waren die Avocados aus dem Bioladen. Auch wenn sie gut geschmeckt hatten, ich werde sie erst einmal nicht mehr kaufen. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, fuhr ich am frühen Morgen hoch auf einen der Hausberge Triers, den Petrisberg, und machte dort in dichtem Nebel einen Spaziergang. Ein Summstein half mir ebenfalls, wieder ins Gleichgewicht zu kommen:

Summstein

Ein Summstein war ein Stein mit einer Aushöhlung, in die man den Kopf hineinsteckte. Dann fing man an, in verschiedenen Tonlagen zu summen, bis man seinen eigenen Ton gefunden hatte und der ganze Körper von einer angenehmen Vibration erfasst wurde. Wenn kein Summstein in der Nähe war, konnte man auch einen Eimer über den Kopf stülpen und summen. Oder man tauchte in der Badewanne unter. Beides hatte ich als Kind sehr gerne gemacht: In jungen Jahren wustte man noch intuitiv, was einem gut tat. Einige nebelfeuchte Hagebutten waren die ersten Früchte, die ich aß:

Nebelfeuchte_Hagebutten

Anschließend ging es zum Kornelkirschenessen auf das Gelände der Waldorfschule. Heute hatte eine Passantin den Mut, von diesen Wildfrüchten zu probieren. Sie musste allerdings alles wieder ausspucken: Sperre! Zurück zu Hause gab es Blüten der Nachtkerze, Trauben, einige Mirabellen, Brombeeren, etwa ein Pfund Zwetschgen und vier Feigen (200 Gramm) aus dem Bioladen. Anschließend wollte ich Honig essen, bekam aber gleich beim ersten Bissen einen so heftigen Hustenanfall, dass sich jeder weitere Versuch erübrigte. Die nächste Mahlzeit fand am Abend statt. Es gab 300 Gramm Fleisch vom Reh, das wie immer sehr mager war. Auch wenn es sehr gut schmeckte, ein Stück fettes Fleisch vom Wildschwein wäre mir lieber gewesen. Dann käme ich sicherlich nicht mehr in Versuchung, meinen Fetthunger mit Hilfe von Avocados stillen zu wollen.