Archiv für die Kategorie ‘Wildpflanzen’

geschrieben von Susanne am 10. Mai 2012 um 23.14 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Als erstes Lebensmittel gab es um kurz nach acht Uhr 110 Gramm einer Grapefruit. Eineinhalb Stunden später aß ich ein Pfund Erdbeeren:

Erdbeeren_Deutschland

Sie stammten aus deutschem Bioanbau und schmeckten wunderbar aromatisch. Um 10.30 Uhr ließ ich mir ich junge Triebe der Breitblättrigen Platterbse schmecken. Anschließend probierte ich zum ersten Mal in diesem Jahr Lindenblätter:

Lindenblaetter

Nach wenigen Blättern hatte ich genug, nach den Platterbsen schmeckten sie ziemlich fade. Zum Mittagessen um 14.15 Uhr standen Pinienkerne, Zedernkerne sowie Hühnereier zur Auswahl. Schließlich entdeckte ich aber etwas ganz anderes: Markknochen von Weiderindern, die ich im Bioladen gekauft hatte.

Rind_Markknochen

Knochenmark, egal ob vom Lamm oder vom Wildschwein, schmeckte genial. Allerdings waren die Mengen immer viel zu klein. Daher hatte ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, Rindermarkknochen zu probieren. Heute war es soweit, ich probierte nicht nur, sondern aß so lange, bis ich zufrieden war. 120 Gramm zeigte die Küchenwaage beim Abwiegen der Knochen nach der Mahlzeit weniger an. Ob die Qualität einwandfrei war, wird sich heute Nacht beziehungsweise morgen früh zeigen.

Abends gegen 19.45 Uhr drehte ich eine Runde durch den Garten und probierte und aß eine ganze Reihe verschiedener Wildkräuter. Mit dabei waren Schnittknoblauch, Wiesenlabkraut, Wiesenbocksbart, Vogelmiere, Platterbse, Sauerampfer, Gundermann sowie Fingerkraut. Zum Sattwerden gab es eine dreiviertel Stunde später 110 Gramm Kürbiskerne. Sie rochen relativ neutral, allerdings hatte ich das Gefühl, dass es ganz gut wäre, etwas Abwechslung in meinen Speiseplan zu bringen. Vielleicht hätte ich noch mehr essen können, aber ein Telefonanruf hielt mich davon ab: Ein Anruf während des Essens war eine sehr spezielle Art von instinktiver Sperre.

geschrieben von Susanne am 8. Mai 2012 um 21.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Statt einer Grapefruit gab es heute zehn Gramm Zitrone zum Frühstück. Es fand um sieben Uhr statt. Eine Stunde später aß ich 50 Gramm Feldsalat und 450 Gramm Birnen und machte mich kurz darauf auf den Weg ins Moseltal. Zu Fuß, das Auto blieb ausnahmsweise stehen. Bei uns auf dem Berg, das hieß, 164 Meter über dem Meeresspiegel, schien schon die Sonne, während im Tal noch dicke Nebelschwaden hingen:

Immer wieder entdeckte ich Kräuter, die mich zum Stehenbleiben und Probieren einluden. So zum Beispiel die Wilde Möhre:

Wilde_Moehre_Grundblaetter

Außerdem gab es Brennnesselspitzen, Rote Taubnesseln, Vogelwicken sowie einige Stängelspitzen samt Blütenknospen eines Leimkrauts:

Leimkraut

Leimkräuter gehörten mit zu meinen Lieblingskräutern. Vor allem die saftigen Stängel waren ein kulinarischer Genuss. So sahen die Blüten der Pflanze aus:

Leimkraut_Bluete

Ich war etwa 35 Minuten unterwegs. Für den Rückweg, den ich um 13.15 Uhr antrat, benötigte ich eine gute Stunde. Das lag nicht nur daran, dass ich jetzt bergauf statt bergab gehen musste: Ich verbrachte auch mehr Zeit mit dem Essen von Kräutern. Es gab vier Blütenknospen vom Wilden Schnittlauch, einige Stängel vom Leimkraut sowie Triebspitzen von Platterbsen und Vogelwicken. Außerdem probierte ich nochmals den Ackerschachtelhalm:

Ackerschachtelhalm

Er schmeckte genauso scheußlich wie gestern, so dass ich ihn direkt wieder ausspuckte. Kurz darauf fand ich eine Stelle mit einem üppigen Bestand an Wiesenbocksbart und machte dort so lange Halt, bis mein Bedarf an Grünfutter gedeckt war. Zurück zu Hause konnte das Essen mit 520 Gramm Japanischen Mispeln weitergehen, da während meiner Abwesenheit der Bote von UPS ein Paket von Orkos geliefert hatte.

Um den Rest der Lieferung kümmerte ich mich anschließend. Sie bestand aus weiteren 3,5 Kilogramm Japanischen Mispeln, ein Kilogramm Grapefruits „Ruby“, einem Bund Karotten, 425 Gramm Bienenbrot aus Spanien, 250 Gramm Zedernkernen, 250 Gramm Pinienkernen, 250 Gramm Gojibeeren und einem Kilogramm Rosinen an der Rispe. 380 Gramm der Rosinen landeten um 15.30 Uhr in meinem Magen. Abends gab es noch einmal Kräuter, dieses Mal in Form der Duftnote „Alpenkräuter“ bei einem Aufguss in der Sauna. Das Abendessen begann um 20.15 Uhr und bestand aus 50 Gramm angetrockneter Leber und 390 Gramm Kotelett vom Lamm.

geschrieben von Susanne am 7. Mai 2012 um 22.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Wildpflanzen
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Ich verzehrte als erstes Lebensmittel zwei Stunden nach dem Aufstehen um 8.15 Uhr 240 Gramm einer Grapefruit. Um kurz nach zehn Uhr folgten 120 Gramm Karotten. Anschließend ging es zum Kräuteressen hinaus in die Natur. Mit einigen jungen Trieben der Breitblättrigen Platterbse fing ich an, anschließend folgte eine Brennnesselspitze. Diese eine reichte mir heute, beim Schlucken fing sie an, im Hals an zu kratzen.

Außerdem probierte ich Ackerschachtelhalm und Blätter vom Löwenzahn. Beide schmeckten unangenehm bitter und ich spuckte sie sofort wieder aus. Wenn kein Bedarf bestand, waren selbst sogenannte essbare beziehungsweise vermeintlich gesunde Kräuter Gift für den Körper. Gut schmeckten die Blätter eines Fingerkrauts und die jungen Triebe der Vogelwicken. Dank der feuchten Witterung waren zahlreiche Schnecken unterwegs:

Schnecken

Hier sah man eine Weinbergschnecke neben einer mir unbekannten Art. Beide waren essbar, aber ich zog es im Moment vor, meinen Bedarf an tierischen Lebensmitteln mit Lamm- oder Wildschweinfleisch zu decken. Als nächstes essbares Kraut begegnete mir der Wiesenbocksbart: Am Rande einer Böschung standen zahlreiche blühende Pflanzen, so dass ich mich richtig satt essen konnte. Es war übrigens beruhigend zu wissen, dass ich es auch letztes Jahr nicht geschafft hatte, den Bestand zu verkleinern. Im Gegenteil: Die Pflanze breitete sich trotz meiner Vorliebe für sie immer weiter aus. Mein Weg führte auch an einer kleinen Herde Galloway-Rinder vorbei:

Galloway-Rinder

Diese Rinder lebten ganzjährig im Freien und nur in ganz strengen Wintern wurden sie mit Heu gefüttert. Vor zwei Jahren bekam ich die Innereien eines geschlachteten Rindes geschenkt, sie waren ein Hochgenuss. Der weitere Weg führte durch ehemalige Weinberge: Hier gab es zahlreiche Trockenmauern, in deren Ritzen ganz verschiedene Kräuter wuchsen. So konnte ich reichlich wilden Feldsalat essen und einige Blätter des Milden Mauerpfeffers probieren:

Mauerpfeffer

Außerdem entdeckte ich eine schon sehr üppig gewachsene Zaunrübe:

Zaunruebe

Von dieser Pflanze aß ich die jungen Triebspitzen. Sie hatten einen würzigen, um nicht zu sagen sehr speziellen Geschmack, den ich aber bis jetzt jedes Jahr sehr anziehend fand. Zu Hause angekommen vervollständigte ich die Mahlzeit mit Birnen. Sie waren von hervorragender Qualität, sehr schmackhaft und saftig. Die verzehrte Menge betrug rund 800 Gramm. Um 14.30 Uhr gab es 110 Gramm Pinienkerne. Ich hätte noch mehr davon essen können, es waren allerdings die letzten in meinem Bestand. Wie ich der Versandbestätigung von Orkos entnehmen konnte, war Nachschub aber schon unterwegs. Um 19 Uhr trank ich etwa einen Liter Wasser mit einigen Teelöffeln grüner Tonerde. Das Abendessen begann um 20.15 Uhr und bestand aus 580 Gramm fettem Fleisch, Knorpel und Rippenendstücken von der Brust eines Lamms. Die Mahlzeit endete erst nach über einer Stunde: Das Zerkauen von Knorpel und Rippenendstücken brauchte seine Zeit.

geschrieben von Susanne am 6. Mai 2012 um 22.07 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport, Wildpflanzen
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Ausnahmsweise schlief ich bis um 7.30 Uhr tief und fest. Beim Aufstehen spürte ich dann die Nachwirkungen der gestrigen Autoschieberei. Nicht nur meine Beine waren schwer, sondern auch meine Arme. Aber nach etwas Hausarbeit kam die Muskulatur wieder in Schwung und das leckere Frühstück um 9.00 Uhr trug seinen Teil dazu bei, dass ich mich wieder einigermaßen fit fühlte: 120 Gramm einer Grapefruit mit viel weißem Gewebe bildete die Vorspeise, eine halbe Stunde später kamen 450 Gramm Japanische Mispeln an die Reihe, gefolgt von 160 Gramm Karotten.

Solchermaßen gestärkt machte ich mich um kurz vor zehn Uhr auf den Weg in die Kletterhalle. Wir trainierten zu dritt zweieinhalb Stunden. Die längeren Pausen, die jede von uns dadurch zwischen zwei Routen hatte, kamen mir heute sehr gelegen. Um 13.15 Uhr begann ich mit dem Mittagessen. Nach fünfzehn Minuten endete die Mahlzeit mit 130 Gramm Zedernkernen. Nicht, dass mich die kleine Portion satt gemacht hätte, aber mehr war leider nicht da.

Einige Bärlauchblätter bildeten den Nachtisch. Anschließend machte ich mich auf den Weg nach Luxemburg, um mein Auto ausreichend mit Energie, sprich Diesel, zu versorgen. Außerdem fuhr ich durch die Waschanlage. Es fehlte nur noch die Innenreinigung, um die letzten Spuren der gestrigen Schlammschlacht zu beseitigen. Damit musste ich mich allerdings gedulden, denn es zogen immer wieder dicke Regenwolken über unser Gebiet hinweg:

Regenfront

Faul auf der Couch lag ich in dieser Zeit allerdings nicht. In einem Haushalt konnte man immer etwas finden, um sich zu beschäftigen. Zwischendurch übte ich Seilspringen. Ich benutzte dazu ein rotes Kunststoffseil mit einer Länge von 2,80 Meter:

Springseil_Kunststoff

Seile aus Kunststoff ließen sich meiner Erfahrung nach sehr viel schneller schlagen als zum Beispiel geflochtene Seile aus Hanf. Dementsprechend k.o. war ich auch nach kurzer Zeit. Aber Übung machte den Meister, das galt auch fürs Seilspringen. Mit dem Abendessen begann ich um 18.15 Uhr. In die nähere Auswahl kamen heute Kürbiskerne, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien und Walnüsse. Ich entschied mich schließlich für die ungeschälten Pistazien und befreite in aller Ruhe eineinhalb Stunden lang die Kerne aus ihrer Schale. Die verzehrte Menge betrug 280 Gramm.

geschrieben von Susanne am 5. Mai 2012 um 23.44 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Laufen, Sport, Wildpflanzen
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Die erste Mahlzeit des Tages fand um 8.15 Uhr statt und bestand aus 80 Gramm einer Grapefruit. Um zehn Uhr gab es 550 Gramm Japanische Mispeln und 250 Gramm Karotten. Anschließend war ich im Garten und aß Kräuter. Mit dabei waren Bärlauchblätter, Brennnesselspitzen, Feldsalat, Löwenzahnblätter und Wiesenbocksbart:

Wiesenbocksbart_Grundblaetter

Bei den jungen, in diesem Jahr gewachsenen Pflanzen, konnte man sogar die Wurzel mitessen. Sie schmeckte leicht süßlich. Um 12.00 Uhr gab es 150 Gramm sizilianischen Blütenhonig in der Wabe. Um 17 Uhr stand ich wieder am Start eines zehn Kilometer Laufes. Kurz vorher hatte es in Strömen geregnet. Mit den Folgen der Wassermassen hatten einige Läufer vor allem nach dem Lauf zu kämpfen. Aber der Reihe nach: Beim Einlaufen merkte ich, dass meine Beine sehr schwer waren und an ein flottes Laufen nicht zu denken war.

Das verwunderte mich allerdings nicht: Gestern Vormittag hatte ich ein intensives Krafttraining für die Beine absolviert, abends war ich Klettern und heute Morgen musste ich unbedingt Seilspringen üben. Also lief ich notgedrungen recht langsam, die ersten Kilometer benötigte ich zwischen fünfeinhalb und sechs Minuten. Ab Kilometer sechs wurden die Beine dann langsam locker. Den letzten Kilometer konnte ich dann sogar in viereinhalb Minuten laufen und diese Zeit versöhnte mich ein bisschen mit meiner Endzeit von über 53 Minuten.

Eigentlich wollte ich nach dem Lauf direkt in die Sauna fahren. Die Abfahrt war jedoch mit Hindernissen verbunden: Die Wassermassen hatten die als Parkplatz ausgewiesene Wiese, die die meisten noch bei Sonnenschein befahren hatten, in eine Schlammgrube verwandelt. Mit vereinten Kräften gelang es jedoch Auto für Auto an Land beziehungsweise auf die Straße zu schieben:

Autoschieben_im_Schlamm

Selbst mein Zweitonner konnte schließlich befreit werden. So sah der Parkplatz aus, nachdem die meisten Autos wieder auf festem Untergrund gelandet waren:

Schlammspur

Und so sahen meine Füße aus:

Schlammfuesse

Um meine guten Laufschuhe zu schonen, zog ich sie aus und half barfuß mit. Ich musste zugeben, dass das Autoschieben mir mehr Spaß machte als der Lauf. Vor allem, nachdem mein Auto in Sicherheit war. Zur Stärkung aß ich hinterher sechs Eigelbe und drei Eierschalen von Hühnereiern, zusammen etwa 100 Gramm, und machte mich nach einer Fußwäsche auf den Weg in die Sauna. Um 22.00 Uhr war ich wieder zu Hause und begann kurz danach mit einer Nachtmahlzeit. Nach 390 Gramm Lammfleisch beendete ich die Nahrungsaufnahme um 22.50 Uhr für heute und freute mich auf eine erholsame Nacht. :stern: