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Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’Bei regnerischem Wetters fuhr ich gegen 9.15 Uhr nach Mehring, um auf der oberhalb der Weinberge gelegenen Finnenbahn einigen Runden zu laufen. Die Aussicht, die man von dort auf den Ort hatte, war trotz des Regenwetters beeindruckend: Die ersten Runden nieselte es nur leicht. Nach der fünften wurde der Regen jedoch immer stärker, so dass ich nach der siebten diesen Teil des Trainings beendete. Der zweite Teil bestand aus Treppenläufen: 7x lief ich die die Himmelsleiter hinauf. Die Treppenläufe erforderten wegen der regennassen und laubbedeckten Stufen besondere Achtsamkeit: Dem Lauftraining folgte nach einer warmen Dusche ein knapp dreistündiges Klettertraining. Die erste Mahlzeit gab es um kurz nach 16 Uhr. Sie bestand aus 680 Gramm Birnen der Sorte „Uta“. Etwas später kam mein ältester Sohn zu Besuch. Irgendwann im Laufe unseres Gesprächs kamen wir auf das Thema „Nützliche Apps“ zu sprechen und er empfahl mir die App „Runtastic“. Mal schauen, vielleicht werde ich diese App demnächst auf ihre Nützlichkeit hin testen. Das Abendessen fand von 22.15 bis 22.50 Uhr statt. Sie bestand aus 140 Gramm Fett und 420 Gramm Fleisch vom Wildschwein. Kaum zu glauben, aber heute war schon wieder Samstag. Rein gefühlsmäßig war diese Woche mindestens einen Tag kürzer als normal. Ob es daran lag, dass ich jeden Tag Klettern war? Eine Kletterpause gab es auch heute nicht. Nach dem Frühstück, das heute erst um 11 Uhr stattfand und aus einer Birne der Sorte „Uta“ (380 Gramm) bestand, fuhr ich erneut in die Kletterhalle. Der Höhepunkt des heutigen Trainings bestand aus einem mehr oder weniger gelungenen Versuch, eine 7+, die über weite Strecken im Überhang verlief, zu bewältigen. Ich stieg diese Route nach, was bedeutete, dass ich die Exen ausklippen musste. Gerade im Überhang war das Ausklippen sehr viel kraftraubender als das Einklippen im Vorstieg. Allerdings fühlte ich mich bei Routen im Überhang mental um einiges wohler, wenn ich sie nachsteigen konnte. Ich musste mehrmals pausieren, aber immerhin erreichte ich das Ende der Route. Meine Arme waren anschließend für einige Minuten außer Gefecht. Aber nach einer Erholungspause trainierte ich bis 16.45 munter weiter! Um 17.15 Uhr gab es die zweite Mahlzeit des Tages. Sie bestand aus 750 Gramm Liersberger Mispeln. Das Abendessen begann um 22.15 Uhr. Es gab Fleisch und Fett vom Wildschwein: Von dem Bruststück aß ich 500 Gramm, vom Fett 160 Gramm. Um kurz nach 7 Uhr war ich im Mama-Taxi unterwegs und fuhr meine Tochter zur Schule. Ab und zu übernahm ich diese Aufgabe gerne! Um 8 Uhr war ich wieder zu Hause und bevor es mit anderen Arbeiten weiterging, frühstückte ich erst einmal in aller Ruhe. Es gab eine kleine Birne der Sorte „Uta“ (270 Gramm) und 550 Gramm Mispeln, die wieder himmlisch schmeckten. Bevor die Vorräte an Mispeln zur Neige gehen konnten, machte ich mich auf den Weg nach Liersberg. Ich konnte nicht nur über drei Kilogramm der wunderbaren Früchte pflücken, sondern fand sogar einige Himbeeren. Dies war die erste, die den Weg in meinen Magen fand: Außerdem entdeckte ich, dass der gemeine Bocksdorn zum ersten Mal Früchte trug. Die Früchte waren unter dem Namen „Goji-Beeren“ bekannt. Ich nahm die Chance wahr und probierte einige. Ihr Geschmack war unerwartet nichtssagend. Getrocknet schmeckten sie dagegen sehr würzig. Und noch eine Überraschung gab es zu bewundern: Die neuen Eigentümer des Hauses hatten mittlerweile vier Schafe auf der Wiese stehen. Schafe haltenzu können, war auch immer mein Wunsch, aber leider kam es nie dazu. Vielleicht erfüllt er sich ja irgendwann einmal an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Das Frühstück fand um 9.20 Uhr statt und bestand aus 100 Gramm Trauben sowie 540 Gramm Mispeln. Eigentlich wollte ich heute nach Liersberg fahren, um Nachschub an Mispeln zu holen. Aber da die Mispeln nur noch gut und nicht mehr himmlisch schmeckten, änderte ich meine Pläne. Ich fuhr stattdessen zum Bioladen und kaufte Gemüsefenchel und Feldsalat. Zum Mittagessen um 13.20 Uhr gab es 290 Gramm frische Datteln der Sorte „Medjool“. Datteln galten bei den Nomaden als Einschlafhilfe. So war es vielleicht nicht verwunderlich, dass ich schon lange nicht mehr so träge wie heute Nachmittag war. Das Abendessen fand zwischen 20.30 und 21.10 Uhr statt und bestand aus 180 Gramm Gemüsefenchel, 110 Gramm Feldsalat, 350 Gramm wilden Avocados und 200 Gramm einer Avocado der Sorte „Ettinger“. Eine Lieferung mit einigen dieser Früchte hatte vor ein paar Tagen in einem Karton in Holzwolle verpackt den Weg zu mir gefunden: Die Ettinger war birnenförmig mit einer glatten, grünen Schale. Ihr Geschmack war wie der der wilden Avocados leicht süßlich. Nach dem Erledigen der Hausarbeit gab es um 9.05 Uhr 140 Gramm Trauben und eine Birne der Sorte „Uta“ mit einem Gewicht von 360 Gramm. Danach fuhr ich in die Stadt gemacht und erledigte Einkäufe für mich sowie meine Tochter. Mein nächstes Ziel war mein früheres Haus in Liersberg. Mit dem Einverständnis der neuen Eigentümer pflückte ich Mispeln von den von mir gepflanzten Bäumchen. Vielen Dank! Es waren so viele Früchte reif, dass ich morgen noch einmal zum Ernten vorbei kommen werde. Das Gefäß, das ich heute dabei hatte, war nämlich viel zu klein. In einem Beutel wollte ich sie nicht mitnehmen, sie wären zu sehr zerdrückt worden. Um 12 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Bis um 16.15 Uhr trainierten wir wieder fleißig, die meisten Routen lagen im Schwierigkeitsgrad 7, zwei sogar im 8er-Bereich. Die nächste Mahlzeit gab es um 17.05 Uhr. 655 Gramm der am Vormittag gepflückten Mispeln zerschmolzen mir regelrecht im Mund. Zum Abschluss der Mahlzeit gab es einige Blättchen vom Gemüsefenchel: Dank zweier Telefonate hatte mein Verdauungssystem genügend Zeit, diese üppige Portion gut zu verdauen. 450 Gramm Fleisch und Knochenmark von vier Rehhaxen bildeten um 22.10 Uhr das Abend- bzw. das Nachtessen. Das Knochenmark schmeckte so gut, das ich es mir nicht hatte nehmen lassen, die Knochen zweimal zu zersägen, um ja an alles Knochenmark heranzukommen. Deshalb dauerte die Mahlzeit über eine Stunde. |