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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Heute kommen erstmals in dieser Wintersaison Schneeschuhe zum Einsatz: Um 11.50 Uhr starten Guido und ich von Steibis aus zu einer Wanderung über Imberg, Lanzenbach und Mittelstieg-Alpe zur Bergstation der Hochgratbahn. Die ersten zwei Kilometer geht es noch gut ohne Schneeschuhe vor- bzw. aufwärts, aber dann helfen uns Schneeschuhe, die gut zehn Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Der Blick zu Beginn der Wanderung zurück auf Steibis: Skipisten am Imberg: Ein Blick auf Hochgrat und Seelekopf: Ein Schmuckstück am Wegesrand: Eine Wildspur: Über unberührte Schneeflächen: An der Mittelstieg-Alpe: An der Talstation der Hochgratbahn bleibt uns bis zur Abfahrt des Busses noch gut eine Stunde Zeit. Diese Zeit nutzen wir, um mit der Bahn hinauf und hinunter zu gondeln und dabei die Aussicht über die Winterlandschaft zu genießen. Als Guido und ich heute um 14.30 Uhr zu einer Wanderung aufbrechen, liegt über Oberstaufen eine lockere Wolkendecke. Wir wollen über Tronsberg durch den Wald zur Juget und weiter über die Kalzhofener Höhe zurück nach Oberstaufen wandern. Eine halbe Stunde nach Beginn unserer Tour sind wir allerdings kurz davor, wieder umzukehren: Statt einer lockeren Wolkendecke liegt nämlich jetzt eine dicke Schneewolke über uns und verliert ihre Last: Aber schon zehn Minuten später ist der Spuk vorbei und es kommt blauer Himmel im Sicht: Wanderung durch eine Winterwunderwelt: Auf der Juget: Während wir die letzten Sonnenstrahlen genießen, hängen über Hündle und Hochgrat dicke Wolken: Andere Wanderer begegnen uns keine, aber ein Skitourengänger: Um 16.15 Uhr verschwindet die Sonne hinter den Wolken: Danke für diese wunderschönen Winterwanderung. Die heutige, dreistündige Sonntagswanderung führt über Muttener und Kalzhofener Höhe: Momentaufnahmen, beginnend mit dem Blick über die Weiden von Buflings zu Beginn der Wanderung: Der Blick über den Golfplatz von Buflings mit Staufen, Hündle und Nagelfluhkette: Schneereste auf der Muttener Höhe: Der Wanderweg zwischen Muttener und Kalzhofener Höhe: Auf der Juget: Nach zehnminütiger Fahrt mit dem Postbus starten Guido und ich um 12.55 Uhr von Lenzerheide aus zu unserer heutigen Wanderung. Geplant ist, gemütlich zurück nach Lenz zu laufen. Auf dem zu Beginn der Wanderung in der Sonne liegenden Weg ist so warm, dass ich schon bald Handschuhe und Jacke ausziehen kann. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, ist einfach herrlich. Statt wie ursprünglich geplant auf direktem Weg zurück nach Lenz zu laufen, kommen wir unterwegs auf die Idee, uns den Aufstieg zur Sanaspans-Alpe näher anzuschauen. Die Sanaspans-Alpe liegt auf 2050 Höhenmetern zwischen Parpaner Rothorn und Lenzer Horn und ist in Sommer von Lenzerheide aus über einen schmalen, wildromantischen, sich mal mehr, mal weniger steil nach oben schlängelnden Wanderweg zu erreichen. Ob dieser Weg im Winter ebenfalls bis zur Alpe begehbar ist, ist fraglich. Zu Beginn kommen wir aber zügig voran, später dann mit zunehmender Schneehöhe entsprechend langsamer: Hier liegt rechts die erste Lawine der Saison: Weiter oben müssen wir diesen Abgang überqueren, eine etwas heikle Angelegenheit: Kurz danach liegt die zweite Lawine vor und nach weiteren heiklen Sekunden schließlich ebenfalls hinter uns: Hoffentlich müssen wir hier nicht zurückkehren! Die Überquerung eines Bachlaufs ist dagegen ein Kinderspiel: Die letzten Schritte im Sonnenlicht: Hier ist Schluss mit dem wärmenden Sonnenschein und wir stehen in einem Kälteloch unterhalb der Sanaspans-Alpe: Nach dem Queren eines steilen Tiefschneehangs liegen endlich alle heiklen Wegpassagen hinter uns: Die letzten Meter hinauf zur Alpe : Das hinter der Alpe liegende Gelände: Einsamkeit, Stille, Klarheit und eisige Kälte umhüllt uns hier. Auch der weitere Abstieg von der Sanaspans-Alpe im Licht der Abendsonne erfolgt in flottem Tempo: Unsere Wanderung, für die wir drei Stunden benötigen, in der Übersicht: Noch mehr Bilder gibt es auf Guidos Webseite: Lenzerheide → Alp Sanaspans. Um Punkt zwölf Uhr sind Guido und ich wie gestern bereit für die nächste Wanderung. Unser heutiges Ziel ist die auf knapp 2000 Höhenmetern gelegene Hütte von Hetta de las Noursas. Blicke zurück auf Lenz und Piz Toisssa zu Beginn der Wanderung: Der schneebedeckte Wanderweg kurz unterhalb von Propissi Saura: Das Panorama bei Propissi Saura: Auf dem Weg von Propissi Saura nach Hetta de la Noursas: Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen, verströmen die Latschenkiefern wie im Sommer einen milden Duft: Hetta de las Noursas mit Piz Mulain im Hintergrund: Der Panorama Richtung Süden: Bildausschnitt mit Piz Kesch und Piz Üertsch: Den ersten Teil des Abstiegs hinunter nach Brienz erkämpfen wir uns Fußspuren folgend durch kniehohen Schnee: Leider kennt unser Vorgänger aber den Weg ebenso wenig wie wir, so dass wir uns mehr als einmal unter tiefhängenden Ästen bücken oder zwischen den dicht stehenden Bäumen durchquetschen müssen. Aber schließlich ist es geschafft, wir können einem „normalen“, nach Brienz führenden Wanderweg folgen. Von Brienz aus ist es dann noch knapp eine Stunde zurück nach Lenz. Der Blick zurück auf Brienz: Die heutige Strecke, für die wir fünf Stunden benötigen, ist zwar kürzer als die gestrige, weist aber deutlich mehr Höhenmeter auf: |