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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Das Wetter war heute ideal zum Wandern: 15 Grad Celsius und bedeckter Himmel. Daher fuhr ich um 10.30 Uhr nach Schillingen, einem Dorf im Hochwald, um von dort aus die Traumschleife „Schillinger Panoramaweg“ zu wandern: Es war eine wunderschöne Wanderung, auf der ich immer wieder herrliche Ausblicke auf Felder und Wälder des Hochwaldes genießen konnte. Außerdem gab es entlang der Strecke zahlreiche zum Verzehr geeignete Kräuter. Ich aß eine große Portion Wiesenbocksbart sowie Brennnesseln und Zaunwicken, die hier zusammen mit Giersch wuchsen: Etwas später folgten zahlreiche Lindenblätter und zum Schluss der Wanderung Blätter vom Sauerklee. In ein paar Wochen wird man rund um Schillingen auch Beeren, Äpfel sowie Wildkirschen ernten können. Die meisten Apfelbäume standen zurzeit in voller Blüte: Auf einem sehr urigen und weitläufigen Gelände in der Nähe des Dorfs entdeckte ich Gallowayrinder und auf der Freizeitanlage eine Familie Kanadagänse: Für die 16,1 Kilometer lange Strecke benötigte ich vier Stunden. Da ich allein unterwegs war, hatte ich genügend Zeit, über verschiedene Dinge nachzudenken, unter anderem über das große Rohkosttreffen in Frankreich, an dem ich ursprünglich teilnehmen wollte. Mittlerweile war ich mir da aber gar nicht mehr so sicher. Ich hätte gerne einen Bungalow gemietet, aber die beiden zur Verfügung stehenden wurden anderweitig vergeben, so dass ich im Zelt übernachten müsste. Eine andere Alternative wäre, ein Wohnmobil zu mieten, aber das war mir zu teuer. Das Ergebnis meiner Überlegungen sah so aus: Ich werde erst einmal den Umzug hinter mich bringen und dann weitersehen. Zurück zu Hause kümmerte ich mich unter anderem um meine Bienen und entfernte die Drohnenbrut. Diese wird es vielleicht morgen zum Mittagessen geben. Für das heutige Abendessen kam sie jedenfalls nicht in Frage, da gab ich dem Fleisch vom Lamm den Vorzug. Das Essen fand um 21.00 Uhr statt, die verzehrte Portion betrug 470 Gramm. PS: Meine Nase lief noch immer, außerdem kam ein Husten dazu. Beides störte mich aber eigentlich recht wenig bei meinen Aktivitäten. Von 10.15 bis um 12.15 Uhr war Klettern angesagt. Die erste Mahlzeit gab es um 12.30. Sie bestand aus 200 Gramm Wabenhonig. Am Nachmittag machten wir, mein Vater, meine Mutter und ich, Holz für den Kamin klein: Arbeit an der frischen Luft machte hungrig und sodass ich um 16.30 Uhr 200 Gramm Drohnenbrut aß. Langsam fand ich Gefallen am milchigen Geschmack. Das Abendessen begann um 21 Uhr, dauerte eineinhalb Stunden und bestand aus 240 Gramm Walnüssen. Die erste Mahlzeit gab es um 10.30 Uhr. Sie bestand aus 120 Gramm einer Wabe mit Drohnenbrut: Es waren junge Maden, die sehr gut schmeckten. Anschließend fuhr ich nach Waldhölzbach, um von dort aus die Traumschleife „Zwei-Täler-Weg“ zu wandern. Die Gegend war mir von einer in der Nähe liegenden Wanderroute, die ich Anfang Juli letzten Jahres gegangen war, aufgrund ihrer üppigen Heidelbeerbestände in bester Erinnerung geblieben. Reife Früchte gab es um diese Jahreszeit noch keine, aber nach dem reichhaltigen Frühstück hatte ich sowieso kein Bedürfnis nach weiterer Nahrung. Zu Beginn der Tour war es mit sieben Grad Celsius noch sehr frisch und der Himmel bedeckt. Aber nach zwei Stunden wurde es merklich wärmer und zwischen den Bäumen war blauer Himmel zu erkennen: Der Weg führte an idyllischen Bachläufen entlang, den Hölzbach überquerte ich über ein Brett laufend: Bizarre Felsformationen boten immer wieder einen imposanten Anblick. Diese nannte sich „Hoher Fels“: Über einen schmalen Pfad ging es hinauf zum Eulenfelsen: Der Fels erinnerte wirklich an eine einäugige Eule: Von weitem konnte man Rehe in einem Gehege beobachten: Dieses Gehege wurde auf dem Plan als „Wildpark“bezeichnet. Eine komische Idee, eingesperrte Tiere als „wild“ zu bezeichnen und den eingezäunten Wald als „Park“. Im Nachbargehege war eine Familie Wisente untergebracht: Aber ich hatte nicht nur Gelegenheit, große Tiere zu bewundern, auch ein Schwalbenschwanz gab sich die Ehre und ließ sich bereitwillig von mir fotografieren: Den letzten Kilometer lief ich barfuß. Anders konnte ich einen Barfußpfad ja wohl auch nicht begehen: Nach der Wanderung nahm ich in der Sauna des Trierer Stadtbades ein Sonnenbad und füllte damit hoffentlich meine Vitamin-D-Speicher auf. Um 19 Uhr gab es eine Kräutermahlzeit bestehend aus etwa fünfzehn Bärlauchblättern, einigen Löwenzahnblüten und zahlreichen Brennnesselspitzen. Die letzte Mahlzeit begann um 21 Uhr, dauerte gut 70 Minuten und bestand aus 350 Gramm eingeweichten Walnüssen (Trockengewicht 220 Gramm). Heute standen vier Wohnungsbesichtigungen auf dem Programm, eine am Vormittag und drei weitere um die Mittagszeit. Ich hatte einen Favoriten, mal schauen, was daraus wurde. Das Mittagessen fand wegen der Besichtigungen erst um 14.50 Uhr statt und bestand aus 260 Gramm Perga. Nachmittags war ich Klettern. Wir nutzten das sonnige Wetter und trainierten an den Routen der Außenwand Balance, Konzentration und Koordination: Außerdem konnten wir zwei Gurtbänder, auf neudeutsch „Slacklines“, für ein Zusatztraining nutzen: Weit kam ich noch nicht, aber Übung macht bekanntlich den Meister. Nach dem Training aß ich auf der Wiese neben der Kletterhalle einige Kräuter, unter anderem Wiesenlabkraut, Fingerkraut und Sauerampfer: Das Abendessen begann um 20 Uhr, dauerte eineinhalb Stunden und bestand aus 380 Gramm eingeweichten Walnüssen (250 Gramm Trockengewicht). Bei strahlend blauem Himmel startete ich um 8.30 Uhr mit dem Auto in Richtung Thomm, einer kleinen Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg. Der Ort lag an der Traumschleife „Schiefer-Wacken-Weg“, die ich letztes Jahr Anfang Juli schon einmal gewandert war. Ausgangspunkt war die Kirche in Thomm, auf der folgende Worte zu lesen waren: „Jeder Mensch trägt Gottes Antlitz“: Statt nach rechts wie letztes Jahr, ging ich dieses Mal in die andere Richtung. Von Thomm aus ging es erst einmal im Dauerlauf den Berg hinunter: Nach wenigen Minuten traf ich auf ein Feld von weißen Taubnesseln, großer Sternmiere und Klettenlabkraut: Ich ließ mir alle drei Kräuter in großen Mengen schmecken. Außerdem gab es dicht daneben einen Bestand an Brennnesseln, die ebenfalls sehr gut schmeckten. Etwas später konnte ich meinen Bedarf an Veilchenblüten stillen: Vom echten Barbarakraut konnte ich nur zwei Blütenstände und ein Blatt essen: Außerdem probierte ich zum wiederholten Mal jungen Giersch, den ich allerdings gleich wieder ausspucken musste. Außerdem fielen mir zwei Kräuter auf, die ich schon in früheren Jahren probiert und als „giftig“ in Erinnerung hatte, das Wald-Bingelkraut und der gefleckte Aronstab, der in großen Beständen auftreten konnte: Hier war dagegen in einem Bestand von Sternmiere eine echte Delikatesse zu sehen, der große Bocksbart: Die dicken Stängel schmeckten mild und waren wunderbar saftig. Ebenso wohlschmeckend war dieser „Busch“ Feldsalat: Sauerklee, Sauerampfer, Löwenzahn- und Goldnesselblüten ergänzten die Kräutermahlzeit. In ein paar Wochen konnte man sich entlang dieser Strecke nicht nur an Kräutern, sondern auch an Himbeeren und wilden Kirschen sattessen. Um kurz vor 14 Uhr war ich wieder zu Hause und nach einem kurzen Besuch bei meinen Bienen aß ich 140 Gramm frisch „geernteten“ Wabenhonig. Das Abendessen begann um 19.00 Uhr und bestand aus 495 Gramm Fleisch von der Brust eines Wildschweins, einschließlich Rippenendstücken. |