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Archiv für die Kategorie ‘Sport’Meine Tochter hatte um kurz vor sieben Uhr gerade das Haus Richtung Bushaltestelle verlassen, als das Telefon klingelte. Ein Mann von der Möbelspedition, die den am Montag bei Ikea gekauften Schuhschrank vorbeibringen sollte, meldete sich und teilte mir mit, dass sie in 30 Minuten bei mir wären. Um 8.40 Uhr war der Schrank fix und fertig aufgebaut und ich konnte die Schuhe einräumen. Damit waren die letzten Kartons im wahrsten Sinne des Wortes aus den Füßen. Die erste Mahlzeit fand um 11 Uhr statt und bestand aus 450 Gramm Zwetschgen aus regionalem Handel. Um 13 Uhr aß 640 Gramm Kirschen und 400 Gramm Aprikosen, beides ebenfalls aus regionalem Handel. Nachmittags hatte ich endlich wieder einmal Muße, Klettern zu gehen. Unser Training fand dank Sonnenschein und milden Temperaturen hauptsächlich im Freien statt. Vielleicht lag es am Training, jedenfalls war beim Abendessen meine Lust auf Fleisch spürbar größer als gestern. 670 Gramm Fleisch vom Reh, einschließlich Knochenmark und zahlreicher Rippenendstücke, wanderten von 20.30 bis 21.35 Uhr in meinen Magen. Heute Vormittag um 10.30 Uhr hatte ich ein Probetraining in einem in der Nähe meines neuen Wohnortes gelegenen Fitnessstudio. Ich wurde von einer jungen Dame freundlich empfangen und sie händigte mir kurz darauf einen Spindschlüssel mit der Nummer 11 aus. Bei dem Training ging es hauptsächlich darum, zu zeigen, welche Trainingsmöglichkeiten man in dem Studio hatte. Was ich zu sehen bekam, gefiel mir so gut, dass ich am Nachmittag zu meinem alten Studio fuhr und den Chef darum bat, mich kurzfristig aus dem Vertrag zu entlassen. Ende des Monats lief mein Vertrag jetzt aus und falls es mir in dem neuen Studio nicht gefiel, konnte ich jederzeit zu den alten Konditionen wieder einsteigen. Im September vor 11 Jahren hatte ich mich übrigens in diesem Studio angemeldet. Die erste Mahlzeit fand um 9 Uhr im Freien statt. Es gab einige Süßkirschen und danach eine etwas größere Menge, etwa 300 Gramm, an wilden Kirschen. Ihr Aroma war sehr viel intensiver als das der Süßkirschen. Um 12.30 kaufte ich mir schwarze Johannisbeeren und Aprikosen von einem Bauern aus der Region. Die Johannisbeeren sperrten schon nach wenigen Gramm. Von den Aprikosen konnte ich 450 Gramm essen, mehr hatte ich allerdings auch nicht zur Verfügung. Um 15.30 Uhr gab es eine weitere Mahlzeit mit etwa 200 Gramm Wildkirschen. Die letzte Mahlzeit fand um 18.50 Uhr statt und bestand aus am Nachmittag gekauften Aprikosen aus der Region. Dieses Mal betrug die Menge 780 Gramm. PS: Kurz vor dem Dunkelwerden werde ich heute meine beiden Bienenvölker aus Liersberg abholen und sie in der Nacht zu ihrer neuen Heimat in der Rhön bringen. Das bedeutet vier Stunden Fahrt in der Dunkelheit für mich, aber meine Intuition sagt mir, dass sie dort vorerst am Besten aufgehoben sind. Das Herumschleppen und Ein- sowie Ausräumen von Kartons war mittlerweile beendet. Daher hatte ich heute endlich wieder genügend Zeit für andere sportlichen Aktivitäten. So machte ich mich um 10.20 Uhr auf den Weg in die Kletterhalle. Auf der Fahrt durch den Innenstadtbereich von Trier konnte ich zahlreiche Läufer beobachten, die bei strömendem Regen einen Halbmarathon absolvierten. Mehr als zwei Routen konnte ich nicht klettern, da wir zu dritt waren und meine beiden Partnerinnen nur bis 11.30 Uhr Zeit hatten. Kurz vor 12.00 Uhr kaufte ich mir Himbeeren, schwarze Johannisbeeren und Aprikosen von einem regionalen Anbauer. 200 Gramm Himbeeren und 150 Gramm schwarze Johannisbeeren bildeten kurz darauf den ersten Teil meiner Mittagsmahlzeit. Nach einer kurzen Pause aß ich etwa ein Kilogramm der gestern gepflückten Liersberger Kirschen sowie 20 Blüten der Nachtkerze. Von 13.45 bis um 14.45 Uhr war ich im Fitnessstudio und stärkte Arm- und Brustmuskulatur. Vielleicht werde ich das Studio demnächst wechseln: Weil das alte von meiner neuen Heimat aus nicht mehr ganz so schnell zu erreichen war wie vorher, hatte ich nächste Woche ein Probetraining in einem günstiger gelegenen Studio vereinbart. Um 15.45 Uhr gab es eine Mahlzeit mit 550 Gramm Aprikosen. Den späten Nachmittag verbrachte ich in der Sauna des Trierer Stadtbades. Beim Salzaufguss waren heute 60 Leute in der Sauna. Im Winter war dies eine „normale“ Belegung, aber im Sommer waren es meist deutlich weniger. Die Stimmung war passend zu meiner sehr gut, es gab immer wieder etwas zu lachen. Das Abendessen begann um 20.30 Uhr und dauerte gut eine Stunde. Es gab 510 Gramm Brustfleisch und Rippenenden vom Hirsch. Ich hörte mit dem Essen auf, weil das Zerbeißen der Rippenenden immer schwerer fiel. Meine Kaumuskulatur war also der limitierende Faktor dieses Essens. Um kurz nach 1.00 Uhr ging ich ins Bett und um 5.30 Uhr war ich schon wieder munter. So hatte ich genügend Zeit, vor meiner geplanten Fahrt in den Odenwald einen 10-Kilometer-Lauf rund ums Dorf zu unternehmen, den Kaninchenstall auszumisten und Futter für die beiden Bewohner zu sammeln. Zwei Stunden später brach ich Richtung Sensbachtal auf, um den dort ansässigen Imker aufzusuchen. Ich war immer wieder begeistert von der Ruhe und Beschaulichkeit, die dieses malerische Tal ausstrahlte. Hier war der südlichste Ortsteil mit dem Namen „Hebstahl“ zu sehen: Bevor es zu den Bienen ging, gab es eine andere Aufgabe zu erledigen. Einer der drei Poitou-Mischlinge, die sich vor knapp einem Monat erfolgreich ihrem Verkauf widersetzt hatten, sollte ein neues Zuhause bekommen: Mit vereinten Kräften, wir waren zu sechst, drei Männer und drei Frauen, gelang es uns, das Tier in den Hänger zu locken. Gegen 14 Uhr aß ich eine überreife Banane von ungefähr 100 Gramm aus dem Bioladen und ergänzte die Mahlzeit mit einigen Wildkräutern wie Wiesenbocksbart, Wiesen-Labkraut, Brennnessel, Wiesen-Glockenblume sowie ein paar Blättchen diverser Küchenkräuter. Die Kräuter wurden von zwei alten Bienenkörben eingerahmt: Im Inneren dieser Körbe sah es übrigens so aus: Bienenkörbe galten immer noch als Sinnbild der Imkerei, allerdings wurden sie mittlerweile fast nur noch zu Demonstrationszwecken verwendet. Eine Schwarmkontrolle war hier nämlich so gut wie nicht möglich und die Entnahme des Honigs sehr viel komplizierter als in den heutzutage verwendeten Beuten. Bei der Ernte wurden außerdem zwangsläufig die Brutwaben zerstört. Während der Arbeit an den Bienenstöcken aß ich gegen 17 Uhr etwa 200 Gramm Wabenhonig und eine Stunde später frisch entnommene Blütenpollen. Mit dem Geschmack der frischen Pollen konnten die getrockneten nicht mithalten! Ein heftiger Regenguss setzte um 19 Uhr unserem Arbeitseifer ein vorzeitiges Ende. Aber so kam ich wenigstens nicht allzu spät nach Hause zurück. Die letzte Mahlzeit des Tages begann um 22.30 Uhr und bestand aus 470 Gramm Knochenmark, Rippenendstücken und Fleisch vom Reh. Für 7.30 Uhr hatte sich der Käufer des Liersberger Hauses angesagt. Er wollte versuchen, das vor der Garage wuchernde Unkraut mit Hilfe eines Hochdruckreinigers zu beseitigen. Heute zum Vatertag? Nun ja, jedem das seine. Gott sei Dank war ich um diese Uhrzeit schon lange wach, hatte die Betten abgezogen, Wäsche gewaschen und Möbel zerlegt. Da meine Arbeit erledigt war, hatte ich Muße, zuzuschauen, wie sich mein Nachfolger mit dem Hochdruckreiniger quälte. Es war ein sehr beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass ich diese Arbeit nicht mehr erledigen musste. Nach 20 Minuten gab er auf. Ich gab ihm den Tipp, den Bereich abzuflammen. Das Abflammen schien mir eine sehr viel wirkungsvollere Methode zu sein, als die Reinigung mit Hochdruck. Nach unserem kurzen Austausch unternahm ich um 9.30 Uhr eine kleine Wanderung rund ums Dorf und aß unterwegs zahlreiche Walderdbeeren. Um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg in die Kletterhalle. An diesem Kirschbaum gab es einen Zwischenstopp: Der Baum gehörte zu einem Gebäudekomplex, auf dem schwer erziehbare Jugendliche untergebracht waren. Wie es sich gehörte, fragte ich die Bewohner vorher, ob ich mir Kirschen pflücken durfte. Die Antwort war ein klares „Ja!“. So futterte ich eine halbe Stunde lang auf dem Baum sitzend etwa ein Pfund Kirschen. Die nächste Mahlzeit gab es um 13.30 Uhr. Sie begann mit einigen Kräutern aus dem Garten. Das Hauptgericht bestand aus 570 Gramm Fleisch vom Lamm. Nachmittags war ich in der Sauna und abends transportierte ich die ersten beiden kleinen Möbelstücke in das Mertesdorfer Haus. Das Abendessen begann um 21.45 Uhr und bestand aus 420 Gramm Fleisch, Knochenmark und Rippenendstücken vom Reh. |