Archiv für die Kategorie ‘Sport’

geschrieben von Susanne am 24. August 2014 um 23.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Rheinland-Pfalz/Saarland, Sport, Wandern, Wildpflanzen
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Meine Erkältung war weiter auf dem Rückzug und so kam ich heute schon um acht Uhr aus dem Bett. Nach dem Aufstehen erledigte ich anstehende Hausarbeiten. Die erste Mahlzeit fand um 10.30 Uhr statt. Sie bestand aus 120 Gramm Wabenhonig. Um kurz nach 11 Uhr war ich in der Kletterhalle und trainierte zusammen mit drei weiteren, kletterbegeisterten Frauen bis um 13.20 Uhr. Anschließend fuhr ich nach Liersberg, um ehemalige Nachbarn zu besuchen. Meine Mittagsmahlzeit nahm ich um 14 Uhr auf einer Streuobstwiese unterhalb von Liersberg ein. Sie bestand aus etwa 600 Gramm Pflaumen und 500 Gramm Mirabellen. Um 16.30 Uhr stand ich am Start des Wanderweges „Königsfeldschleife“:

Start_Koenigsfeldschleife

Gleich zu Beginn fand ich ein paar wilde Himbeeren, die ich mir schmecken ließ. Später gab es etwa fünfzehn Triebspitzen junger Brennneseln, Samenstände des Breitwegerichs und unzählige junge Samenstände der wilden Malve:

Wilde_Malve_Fruechte

Dank der feuchten Witterung und den noch sehr milden Temperaturen sprossen zahlreiche Pilze aus dem Boden von Tannen- und Mischwald. So fand und aß ich drei junge Maronenröhrlinge und probierte zwei unbekannte Pilze, die ich allerdings als nicht essbar klassifizierte. Von diesem hier wusste ich, dass er zumindest nicht giftig war:

Klebriger_Hoernling

Es war ein „klebriger Hörnling“, auch unter dem Namen „Ziegenbart“ bekannt. Das Mundgefühl machte dem Namenszusatz „klebrig“ jedenfalls alle Ehre. Obwohl sich zahlreiche Wolken am Himmel tummelten, konnte ich die Strecke mit trockenen Füßen zurücklegen. Unterwegs fand ich sogar den ein oder anderen Sonnenanbeter:

Blindschleiche_auf_Asphalt

Gegen Ende der Wanderung gab es als besonderen Leckerbissen etwa ein Dutzend Haselnüsse. Zur Abendmahlzeit um 20.30 Uhr verzehrte ich 640 Gramm fettes Fleisch vom Wildschwein.

geschrieben von Susanne am 23. August 2014 um 23.44 Uhr
Kategorie: Ernährung, Rheinland-Pfalz/Saarland, Wildpflanzen
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Während eines kurzen Spaziergangs durchs Dorf probierte ich um 11.30 Uhr die ersten Lorbeerkirschen des Jahres:

Lorbeerkirsche_Fruechte

Der Geschmack war süß und ein wenig bitter, ähnlich dem Geschmack wilder Kirschen. Ebenso wie bei Eiben und Traubenkirschen spuckte ich die Kerne aus. Die Samen waren zwar nur dann giftig, wenn man sie zerkaute, aber ein bisschen Vorsicht konnte nicht schaden. Nachdem ich etwa einen Dutzend der dunklen Früchtchen verzehrt hatte, ging ich zu einer Traubenkirsche weiter. Hier war die verzehrte Menge wesentlich größer und betrug 110 Stück. Gegen 12.15 Uhr stand ich unter einem Pflaumenbaum mit reifen Früchten. Etwa 700 Gramm bildeten den Hauptbestandteil der Mittagsmahlzeit unter freiem Himmel.

Nachmittags verspürte ich trotz regnerischem Wetter noch einmal das Bedürfnis, mich draußen an der frischen Luft zu bewegen. So stand ich schließlich um 16 Uhr am Start des Georgi-Panoramaweges an der Rittscheid-Hütte bei Mittellosheim. Zuerst war mir das Wetter hold, der Regen hörte auf und die Sonne kam heraus. Eine Stunde später war ich aber doch froh, dass ich den Regenschirm in meinen Rucksack gepackt hatte.

Nach einer halben Stunde klarte der Himmel wieder auf und ich konnte den Rest der Strecke wenigstens trockenen Hauptes zurücklegen. Die Füße waren mittlerweile jedoch durch und durch nass. Ich war nämlich mit Laufschuhen unterwegs, die einem Regenguss nichts entgegenzusetzen hatten. Während der dreistündigen Wanderung aß ich zahlreiche Brennnesselspitzen (an die 30 Stück), Samenstände des Breitwegerichs (etwa 50 Stück), Blüten des Rotklees (10 Stück) und einen Pilz, der nicht nur gut roch, sondern auch angenehm schmeckte:

Pilz_essbar

Ich nahm an, dass es ein Maronen-Röhrling war, da die Röhren sich auf Druck bläulich verfärbten. Das Abendessen fand um 21 Uhr am Küchentisch statt und bestand aus 670 Gramm Fleisch und Fett vom Wildschwein. Das Verhältnis Fleisch zu Fett betrug mindestens 1:1, wahrscheinlich war der Fettanteil sogar größer. Besonders das Fett war eine himmlischer Genuss.

geschrieben von Susanne am 19. August 2014 um 23.31 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Sport
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Da Pflaumen und Mirabellen im Haus waren, konnte ich die erste Mahlzeit das Tages wieder einmal am Küchentisch einnehmen. Sie begann um 10.30 Uhr und bestand aus 300 Gramm Pflaumen sowie 450 Gramm Mirabellen. 210 Gramm Wabenhonig bildeten um 13.45 Uhr die zweite Mahlzeit. Um 15 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Gestern wurden einige neue Routen geschraubt, die wir heute ausprobieren konnten. Ihr Schwierigkeitsgrad reichte von einer glatten vier, das heißt einer relativ einfachen Route bis zu einer anspruchsvollen sieben.

Während wir am Klettern waren, kam ein Vater mit seinem Sohn in unsere Nähe. Mit großer Verwunderung beobachteten wir deren Treiben: Der Vater, ein ziemlich beleibter Mann mittleren Alters, hatte keine Kletterschuhe an, sondern feste Wanderschuhe. Nun hätte uns das nicht weiter irritiert, wenn er seinen Sohn gesichert hätte, aber er war dabei, seinem Sohn den Umgang mit dem Sicherungsgerät zu erklären. Nach einer kurzen Einweisung, bei der der etwa Zwölfjährige allerdings leicht überfordert schien, versuchte sich der Vater mit seinen Wanderschuhen an einer der schweren Routen.

Als Faustregel beim Klettern galt, dass der Gewichtsunterschied zwischen den beiden Partnern nicht mehr als zwanzig Kilogramm betragen sollte. In diesem Fall war der Unterschied jedoch wesentlich größer. Außerdem musste eigentlich jeder, der in der Halle kletterte und auch sichern wollte, an der Rezeption unterschreiben, dass er einen Kletterkurs absolviert hatte hat. Das war bei dem Jungen eindeutig nicht der Fall und auch der Vater machte nicht den Eindruck eines geübten Kletterers.

Nach Rücksprache mit meiner Partnerin richtete ich ein paar klärende Worte an die beiden. Als Antwort bekamen wir vom Vater zu hören, dass wir uns keine Sorgen machen müssten, er sei Kletterlehrer und wüsste, was zu tun wäre. Da blieb uns erst einmal die Sprache weg. Da gerade der Chef in der Halle war, machte ich diesem Mitteilung und bat ihn, sich die Sache anzugucken. Das tat dieser auch. Nachdem er die beiden einige Minuten aus der Ferne beobachtet hatte, führte er ein kurzes Gespräch mit ihnen. Ein paar Minuten später verließen Vater und Sohn die Halle.

Ich fragte mich hinterher, ob ich vielleicht hätte meinen Mund halten sollen. Schließlich war jeder für sich selbst verantwortlich. Aber es war ein Kind im Spiel und da hörte für mich der Spaß auf. Hätten zwei Erwachsene ihr Leben bzw. ihre Gesundheit riskiert, wäre mir das sicherlich nicht so nahe gegangen. Nachdem Vater und Sohn die Halle verlassen hatten, konnte ich jedenfalls wesentlich entspannter weiterklettern.

Nach dem Training aß ich um 17.45 Uhr 340 Gramm Fleisch und Rippenendstücke von der Brust eines Rehs. Eine letzte Mahlzeit fand um 22 Uhr statt und bestand aus 190 Gramm Sesam. Das seltsame Erlebnis in der Kletterhalle beschäftigte mich übrigens bis in die Abendstunden. Es gibt keine zufälligen Begegnungen und noch ist mir nicht klar, was dieses Erlebnis für mich zu bedeuten hatte.

geschrieben von Susanne am 17. August 2014 um 23.03 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Laufen, Sport
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Die erste Mahlzeit fand um zehn Uhr am Küchentisch und in Gesellschaft meines ältesten Sohnes, seiner Freundin und meiner jüngsten Tochter statt. Für die drei jungen Leute hatten wir kurz vorher einen Einkauf beim Bäcker getätigt, ich hatte mir ein gutes Kilogramm Pflaumen von meinem Lieblingsbaum geholt. Die Früchte waren mittlerweile perfekt reif und wunderbar aromatisch. Um 11.30 Uhr war ich zum Klettern verabredet. Ich hatte die letzte Woche schon leichte Entzugserscheinungen, weil meine Lieblingskletterpartnerin in Urlaub war.

Nach dem Training wollte ich eigentlich in die Sauna des Trierer Stadtbades fahren, entschied mich dann aber doch kurzfristig um. Ich war nämlich hungrig, genauer gesagt hungrig auf Fleisch. Um 14.30 gab es daher 340 Gramm Fleisch vom Reh. Gesellschaft hatte ich bei dieser Mahlzeit keine. Wenn ich Fleisch aß, verzogen sich meine Familienangehörigen meistens.

Später fuhr ich ins Fitnessstudio und absolvierte dort ein halbstündiges Ausdauertraining auf dem Laufband (fünf Kilometer im Tempo von 10 km/h) sowie einige Kraftübungen. Nach dem Training war ich in der Sauna. Diese gefiel mir nicht ganz so gut wie die Sauna im alten Fitnessstudio: Sie war kleiner und Aufgüsse gab es eigentlich so gut wie nie. Heute hatte ich allerdings das Glück, dass jemand einen „privaten“ Aufguss machte. Die letzte Mahlzeit begann um 22.15 Uhr und dauerte zwanzig Minuten. Auf meinem Teller lag ein stattliches Kotelett vom Weideschwein:

Kotelett_vom_Weideschwein

Es wog 430 Gramm, davon aß ich 330 Gramm. Der Rest bestand aus dem Knochen, einem kleinen Stückchen Fleisch und der äußersten Schwarte, die ich nicht zerkauen konnte. Das Fett war sehr lecker, das Fleisch eher mild im Geschmack. Da war mir das Fleisch von Wildschwein und Hirsch bzw. Reh eindeutig lieber, das schmeckte würziger. Auch Lammfleisch hatte für mich einen intensiveren Geschmack. Ich versuchte übrigens zuerst, das Kotelett mit Messer und Gabel zu essen. Das Fett ließ sich aber nur sehr schwer zerschneiden, so dass ich dann doch lieber zu meinem Lieblingswerkzeug beim Fleischessen, einer Schere, griff.

geschrieben von Susanne am 15. August 2014 um 23.53 Uhr
Kategorie: Ernährung, Krafttraining, Sport
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Das Wetter war heute Vormittag ziemlich trübe, um nicht zu sagen regnerisch:

Regenschauer_im_August

Bei diesem Wetter hatte ich keine Lust, mir Pflaumen oder Mirabellen zu besorgen, also stillte ich meinen ersten Hunger um 10.30 Uhr mit 330 Gramm Wabenhonig. Kurz darauf kam mein Nachbar und montierte Deckenleuchten in der Küche und im Flur. Vielen Dank für diese Nachbarschaftshilfe! Damit hingen nur noch im Arbeitszimmer und in den beiden Schlafzimmern Fassungen mit Glühbirnen.

Die nächste Mahlzeit fand um 15.30 Uhr statt und bestand aus 220 Gramm Blütenpollen aus der Wabe. Abends holte ich beim Jäger einige Rehhaxen. Nachdem sie im Kühlschrank verstaut hatte, fuhr ich ins Fitnessstudio. Ich trug zum ersten Mal meine neuen Nike Frees:

Nike_Free

Meine alten waren mittlerweile ziemlich hinüber, so dass ich mir gestern spontan ein neues Modell kaufte. Der Schuh war super bequem und für das Training im Fitnessstudio perfekt. Heute stand hauptsächlich Brust- und Armtraining auf dem Programm. Eine Übung für die Beine machte ich allerdings doch, einbeinige Kniebeugen. So ganz perfekt bekam ich sie noch nicht hin. Es haperte nicht nur mit der Kraft, sondern auch mit dem Gleichgewicht. Deshalb hielt ich mich, um die Übung sauber absolvieren zu können, mit einer Hand an einem Gerät fest. Das Abendessen begann um 22.00 Uhr, dauerte 40 Minuten und bestand aus 450 Gramm Knochenmark und Fleisch von Rehhaxen.

PS: Für morgen haben sich Gäste bei mir angekündigt, auf die ich mich sehr freue.