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Autor ArchivIm Garten blühen im Moment nicht nur verschiedene Stauden, Rosen und Wildblumen, sondern auch drei schon recht alte, über zwei Meter hohe Hibisken, im Volksmund auch Roseneibische genannt: Bisher habe ich während der Gartenarbeit immer nur ein oder zwei Blüten gegessen, heute lasse ich mir zwei Dutzend der farbenprächtigen Blüten schmecken: Da eine Blüte rund zwei Gramm wiegt, kommen so über 50 Gramm an Blütenblättern zusammen. Den Blütenkelch esse ich übrigens nicht mit, er ist mir zu zäh und zu bitter. So sehen meine übrigen Mahlzeiten aus:
Die Brombeeren esse ich während eines Abendspaziergangs rund um den Kapf. Tagsüber bleiben Guido und ich in unserer Wohnung. Dort lässt sich die Sommerhitze am besten aushalten. Die Nacht verläuft nicht nur für mich sehr unruhig, sondern auch für Guido. Um zur Ruhe zu kommen, spazieren wir daher schon am frühen Morgen hinauf zum Kapf. Der Blick Richtung Alpstein um 7.50 Uhr: Nach dem Spaziergang absolviere ich meinen Dienst im Fitnessstudio und besorge mir anschließend im regionalen Supermarkt eine Wassermelone. Eigentlich ist es nur eine halbe, denn diese Woche gibt es Wassermelonen aus Italien, von denen eine um die 15 Kilogramm wiegt. Sieben Kilogramm Wassermelone sind aber erst einmal mehr als genug! Nach der Mittagsmahlzeit lege ich die Füße hoch, lese und lerne und um kurz vor 18.00 Uhr laufe ich zur Geschäftsstelle des DAVs. Dort ist heute ein Treffen wegen der am Sonntag anstehenden 1150-Jahrfeier Oberstaufens angesagt. Anlässlich der Feier findet am Sonntag ein großer Festumzug mit über 50 Gruppen statt. Mitglieder des DAVs Oberstaufen bilden eine dieser Gruppen und ich hatte mich im letzten Jahr bereiterklärt, mitzulaufen. Alle Teilnehmer bekommen ein schickes, schwarzes T-Shirt mit dem Logo des DAVs. Nach dem Umzug wird übrigens im Festzelt bei zünftiger Musik gefeiert. Meine Teilnahme an diesem Teil der „Feierlichkeiten“ wird von meiner Tagesform abhängen! Gegen 20 Uhr spazieren Guido und ich ein zweites Mal auf den Kapf. Um 20.40 Uhr ist vom Alpstein nichts zu sehen: Blickt man etwas weiter nach rechts, d.h. Richtung Westen, ist dieses Bild zu sehen: So sehen meine Mahlzeiten aus:
PS: Guido aktualisiert heute das Betriebssystem meines MacBooks. Mir geht es wieder bedeutend besser als gestern. Die Hitze nervt zwar, aber unter Symptomen wie Schwindel und Übelkeit leide ich nicht mehr. Vormittags bleibe ich trotzdem zu Hause, ein Kollege übernimmt meinen Dienst im Studio. Nach dem Mittagessen lege ich eine ausgiebige Siesta ein. Erst am Abend geht es hinaus in den Garten und anschließend zusammen mit Guido auf eine Spazierrunde. Diese fällt etwas kürzer aus als sonst, weil sich Gewitterwolken zusammenbrauen, die sich anfangs mäßig, später überaus heftig über Oberstaufen entladen. Aber da sind wir schon wieder zurück zu Hause. Danke für diesen Segen! So sehen meine Mahlzeiten aus:
Zwischen den Mahlzeiten trinke ich reichlich reines Wasser und etwa einen halben Liter Zitronenwasser. Erschöpfungsgefühl, Schwindel und Übelkeit machen mir schon in den frühen Morgenstunden zu schaffen. Das sind typische Symptome einer Hitzeerschöpfung, die auftreten können, wenn man nicht genug trinkt oder der Körper nicht über genug Elektrolyte verfügt. Nun ja, mit Wasser habe ich mich die letzten Tage ausreichend versorgt, aber wie es mit den Elektrolyten bei mir aussieht, weiß ich natürlich nicht. Ich lutsche also nach dem Dienst im Fitnessstudio, den ich so mit Ach und Krach über die Runden bringe, ein paar Salzkörner. Viel besser geht es mir danach trotzdem nicht, so dass ich von 13.30 Uhr bis in die Abendstunden hinein ruhend verbringe. Am Abend bin ich so weit wieder okay, dass ich meinen Pflichten im Garten nachkommen kann. Auch die abendliche Spazierrunde mit Guido lasse ich nicht ausfallen. Meine Mahlzeiten:
Zum Trinken gibt es nicht nur reines Wasser, sondern auch Zitronenwasser. Dazu drücke ich eine Zitrone aus und mische den Saft mit rund einem halben Liter Wasser. PS: So ganz ohne Bilder kann auch der heutige Eintrag nicht bleiben: Blumengrüße aus dem Garten von einer Mutation der Kornblume und einer Sonnenbraut. Die Wetteraussichten für die nächsten zwei Wochen sind erschreckend: Sonne, nichts als Sonne und Temperaturen um die 30 °C. Aus unseren für diesen Sommer geplanten Bergtouren wird deshalb erst einmal nichts, denn weder Guido noch ich lieben es, schweißüberströmt in den Bergen herumzulaufen. Statt auf Touren zu gehen, stellen wir uns für die nächste Zeit auf einen sehr gemütlichen Tagesablauf mit gemäßigten Aktivitäten in den Morgen- und Abendstunden und Siesta um die Mittagszeit ein. So starten wir heute erst um 20.20 Uhr zu einem Abendspaziergang auf den Kapf. Immerhin ist es um diese Uhrzeit noch hell genug, um die zahlreichen Brombeeren zu entdecken, die entlang des Weges wachsen: Bei der 400. höre ich auf zu zählen, aber viel mehr kommen eh nicht mehr dazu! Alle meine Mahlzeiten:
Mein Fleischhunger zur Mittagszeit rührt sicherlich vom vormittäglichen Krafttraining her: Ich absolviere je zwei Sätze á 20 bis 30 Wiederholungen an Bauchmaschine, Rückenstrecker, Rückenzug, Rudern sitzend, Adduktoren- und Abduktorenmaschine, Beinpresse, Beinbeuger und Beinstrecker, Butterfly und Butterfly Reverse. Außerdem mache ich einige Dehnungsübungen zum Abschluss des Trainings. Am Nachmittag bilde ich mich in Sachen Fitness theoretisch weiter. |