Archiv für die Kategorie ‘Gesundheit’

geschrieben von Susanne am 29. Juli 2018 um 23.26 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

In der ersten Tageshälfte habe ich Kreislaufprobleme und bin ziemlich erledigt. Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr verschwinde ich deshalb im Bett. Viel besser geht es mir nach dem Mittagsschlaf noch nicht, aber immerhin kann ich mich zu einer Lerneinheit aufraffen und gegen 16.30 Uhr motiviert mich Guido zu einem Ausflug auf den Hündle. Wir fahren mit dem Auto zur Talstation und mit der Bahn nach oben. Nach einem kurzen Spaziergang zum Gipfel begebe ich mich erneut in eine Ruheposition:

Die Gipfelrast dauert höchstens zehn Minuten, aber sie bewirkt Wunder: Hinterher bin ich wieder einigermaßen fit. Noch besser geht es mir, als ich auf dem Weg zurück zur Talstation die Sandalen ausziehe und barfuß gehe:

Ein Balanceakt:

Anschließend geht es über einen Waldweg hinunter:

Es ist einfach wunderbar, hier barfuß zu laufen! Der Waldweg mündet später in einen offiziellen Barfußweg. Dort ziehe ich meine Sandalen allerdings wieder an, denn auf Holzhackschnitzeln barfuß zu laufen macht keine Freude:

Glücklich, zufrieden und munter marschiere ich nach unserem Spaziergang in den Garten, um dort zu gießen. Daraus wird allerdings nichts, denn ich habe kein Wasser mehr, die Zisterne ist leer. Ob es eine Lösung für dieses Dilemma gibt, erfahre ich erst morgen, wenn der Hausmeister vor Ort ist. So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 6.05 Uhr: 1080 Gramm Wassermelone
  • 10.20 bis 11.00 Uhr: 740 Gramm Zwetschgen „Katinka“, 150 Gramm Renekloden
  • 14.45 bis 15.15 Uhr: 170 Gramm schwarze Johannisbeeren, 400 Gramm Heidelbeeren
  • 18.00 bis 18.30 Uhr: wilde Brombeeren
  • 19.30 bis 20.15 Uhr: 380 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile der Wirbelkörper von der Brust eines Zickleins

Die Renekloden sind ein Geschenk der Bäuerin, bei der ich am Freitag Zwetschgen und Kirschen gekauft habe. Sie sind ganz lecker, aber die Zwetschgen schmecken mir besser!

PS: Die Bilder sind heute größer als üblich. Wenn keine Beschwerden kommen, mache ich es in Zukunft immer so!

geschrieben von Susanne am 20. Juli 2018 um 23.12 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Lebensmittelbeschaffung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Himbeeren bekomme ich heute auf dem Markt keine mehr, aber mit schwarzen Johannisbeeren, Blaubeeren, Süßkirschen und Marillen kann ich mich noch eindecken. Tagsüber greife ich dann aber erst einmal bei einer Wassermelone zu und am Abend schenkt mir das Universum unverhofft doch noch eine recht ansehnliche Portion Gartenhimbeeren: Sie wachsen außerhalb eines eingezäunten Grundstücks in Tronsberg. Der größte Teil der Früchte ist schon überreif oder gar vertrocknet, was darauf hindeutet, dass die Besitzer des anliegenden Hauses keine Himbeerliebhaber sind. Guido und ich bedienen uns also mit gutem Gewissen und mich wundert nicht zum ersten Mal, dass Köstlichkeiten den Leuten regelrecht in den Mund hineinwachsen und sie trotzdem nicht zugreifen. Alle meine Mahlzeiten:

  • 7.05 Uhr: 380 Gramm Süßkirschen
  • 13.15 Uhr: 1010 Gramm Wassermelone
  • 17.30 Uhr: 1100 Gramm Wassermelone
  • 20.25 Uhr: etwa 300 Gramm Himbeeren
  • 22.10 bis 23.15 Uhr: 100 Gramm braune Champignons, 90 Gramm Wildkräuter (Vogelmiere, Wilder Fenchel, Ackermelde, Kapuzinerkresse), 380 Gramm Eisbergsalat, 230 Gramm Rumpsteak sowie 130 Gramm Knochenmark vom Rind

Der Streckenverlauf unserer abendlichen Wanderung:

Vier der dreizehn Kilometer laufe ich barfuß:

Das Barfußgehen tut sehr gut, genau wie der leichte Regen, der gegen Ende der Wanderung niedergeht. Fürs Wochenende ist Gott sei Dank weiterer Regen vorhergesagt, denn die unbarmherzig scheinende Sonne hat den Boden schon ganz schön ausgetrocknet.

PS: Diese Aufnahme einer an unserem Haus wachsenden Stockrose entsteht um die Mittagszeit:

geschrieben von Susanne am 6. Juni 2018 um 22.25 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Omnivore Rohkost
(2) Kommentare
   
   
   

Vor ein paar Tagen habe ich noch darüber nachgedacht, wie super es ist, dass die letzte Verletzung, die ich mir zugezogen habe, schon über ein Jahr zurückliegt. Habe ich jetzt endlich meine Schöpfung so weit im Griff, dass mir solche Missgeschicke nicht mehr passieren? Diese Frage kann ich seit heute ganz klar mit Nein beantworten: Am Morgen rutsche ich im Garten aus und verletze mir den rechten Knöchel. Da die Schmerzen im Laufe des Vormittags während des Dienstes im Fitnessstudio immer stärker werden, suche ich spontan eine im Nachbarhaus praktizierende Ärztin auf, die mich direkt weiter zum Orthopäden schickt. Eine Röntgenaufnahme zeigt kurze Zeit später, dass „nur“ die Bänder betroffen sind. Der Orthopäde verordnet mir Schonung und verschreibt mir eine Sprunggelenksorthese:

Ich soll sie drei Wochen lang Tag und Nacht tragen und nur zum Duschen ausziehen. Das soll notwendig sein, damit die verletzten Bänder in Ruhe heilen können und es nicht zu Spätfolgen kommt. Nun ja, schauen wir mal, ob ich das durchhalte! Tagsüber ist die Stütze auf jeden Fall eine große Hilfe, mit der ich schon am Nachmittag ganz gut und vor allem schmerzfrei laufen kann. Mit Joggen wird es die nächste Zeit allerdings nichts! Ich überlege, ob es unter diesen Bedingungen überhaupt Sinn macht, dieses Wochenende das Seminar in München zu besuchen, denn dort ist körperlicher Einsatz im Ausdauerbereich gefordert. Die Entscheidung, ob ich absage oder nicht, werde ich wahrscheinlich morgen nach einem Telefongespräch mit meiner Kinesiologin treffen. Dann bin ich vielleicht schlauer, was die eigentliche Ursache für diese Verletzung angeht. Was ich als positiv empfinde: Diese Verletzung ist gefühlsmäßig weitaus weniger schwer als die letzten beiden an Schulter- und Kniegelenk. Außerdem liegt sie weiter unten im Körper und sie ist ein altes Leiden: Als Jugendliche habe ich mir während des Sportunterrichts eine ähnliche Sprunggelenksverletzung zugezogen. Mehr über den Verlauf von Heilungsprozessen ist in folgendem Artikel des Rohkost-Wikis zu lesen: Der Verlauf von Heilungsprozessen.

Am Vormittag erledige ich nach den Arztbesuchen einige Besorgungen mit dem Fahrrad. Das geht super, vor allem auf gerader Strecke. Bergauf wird es dann schon etwas mühsamer, aber die Steigung, die zu unserem Haus führt, ist Gott sei Dank relativ kurz. Am Nachmittag befolge ich den Rat des Orthopäden und schone mich: Zum ersten Mal in diesem Jahr mache ich es mir auf dem Balkon auf einem Liegestuhl bequem. So sehen meine Mahlzeiten am heutigen Tag aus:

  • 13.30 bis 14.05 Uhr: 330 Gramm Rumpsteak und 50 Gramm Knochenmark vom Rind, 15 Gramm Peperoni, 480 Gramm Eisbergsalat
  • 19.00 Uhr: 360 Gramm Kohlrabi
  • 21.10 bis 22.00 Uhr: 100 Gramm Eisbergsalat, 120 Gramm Karotten, 110 Gramm Kürbiskerne (eingeweicht)

Kein bisschen Obst ist dabei, das kommt auch eher selten vor!

geschrieben von Susanne am 29. April 2018 um 23.30 Uhr
Kategorie: Barfußgehen, Ernährung, Omnivore Rohkost, Wandern in Bayern, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Als Ruhe und Einsamkeit suchender Mensch ist man heute in Oberstaufen Fehl am Platz: Es ist Sonntag, sonnig und es findet ein Historischer Handwerkermarkt statt. Aber auch in der Umgebung sind bei dem schönen Wetter zahlreiche Leute unterwegs und Guido und ich sind lange am Überlegen, wo es vielleicht nicht ganz so voll ist. Wir beschließen schließlich, von Oberstaufen über die Salmaser und Thaler Höhe nach Immenstadt zu laufen und von dort aus mit dem Zug zurückzufahren. Auf der Salmaser Höhe herrscht allerdings ein ziemlicher Trubel, daher ändern wir unseren Plan kurzfristig und wandern über die Kalzhofner Höhe zurück. Die Strecke in der Übersicht:

Bei Tronsberg liegt der Trubel der „Großstadt“ hinter uns:

Auf der Höhe mit Blick auf Nagelfluhkette und Alpstein:

Meist ist der Weg zu steinig, aber manchmal geht es doch, das Barfußlaufen:

Blick ins Konstanzer Tal mit Thalkirchdorf:

Ruhe:

Trinkpause:

Trubel an der Salmaser Höhe:

Ein kurzer Blick auf den Alpsee, bevor wir den Höhenweg verlassen und Richtung Hinterbein-Alpe laufen:

Auf dem Weg zur Hinterbein-Alpe:

Der Blick von der Juget auf die Nagelfluhkette:

Während der ganzen Wanderung immer wieder zu beobachten, Fichten im Liebesrausch:

Die Pollen sind zur Zeit überall zu finden, auch unser Balkon ist mit einem zarten, gelben Schleier bedeckt! An Wildkräutern gib es heute vor allem Löwenzahnblüten:

Bei der 100. höre ich mit dem Zählen auf! Ebenfalls in großer Zahl mit dabei sind „Köpfe“ des Ackerschachtelhalms:

Eine Blüte des Wiesenbocksbarts:

Mein Lieblingskraut finde ich auf den Wiesen oberhalb von Kalzhofen. Alle meine Mahlzeiten:

  • 9.30 bis 10.15 Uhr: 720 Gramm Äpfel „Sirius“
  • 13.00 bis 16.00 Uhr: Wildkräuter (Löwenzahnblüten, Veilchenblüten, Wiesenbocksbart, Ackerschachtelhalm, Sauerampfer)
  • 17.00 bis 18.00 Uhr: 330 Gramm Äpfel „Sirius“, 250 Gramm Karotten, 40 Gramm Braunhirsekeimlinge
  • 21.50 bis 23.00 Uhr: 360 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile der Wirbelkörper von der Brust eines Zickleins, 50 Gramm Sesam

PS: Ich bin auch heute am Sonntag im Garten aktiv. :bluete:

geschrieben von Susanne am 14. April 2018 um 23.23 Uhr
Kategorie: Ernährung, Omnivore Rohkost, Wildpflanzen, Zahngesundheit
(0) Kommentare
   
   
   

Es ist sonnig und warm heute, für meinen Geschmack fast schon zu warm. Daher fällt es mir leicht, tagsüber zu Hause zu bleiben und wieder einmal intensiv zu lernen. Erst am Abend brechen Guido und ich zu einem Spaziergang rund um den Kapf auf. Der Blick auf den Hochgrat vom Stießberg aus:

Eine tierische Begegnung am Kapf, eine Apfelbaumkatze:

Der Abendhimmel:

In Oberstaufen und am Hochgrat gehen die Lichter an:

Unterwegs esse ich ein paar Wildkräuter, zur letzten Mahlzeit gibt es Bärlauch aus dem Garten als Beilage. Alle meine Mahlzeiten:

  • 8.30 Uhr: 490 Gramm Erdbeeren, 200 Gramm Apfel „Sirius“, 110 Gramm Heidelbeeren
  • 15.00 bis 15.50 Uhr: 450 Gramm Äpfel „Sirius“, 300 Gramm Kohlrabi, 280 Gramm Karotten, 35 Gramm Braunhirsekeimlinge
  • 20.00 Uhr: Wiesenschaumkraut (Stängel und Blütenknospen), Löwenzahn (Blätter), Sauerampfer (Stängel und Blätter)
  • 21.00 bis 22.00 Uhr: 9 Gramm Shiitake, 180 Gramm Champignons, 300 Gramm Bürgermeisterstück und 280 Gramm Rumpsteak vom Rind, 45 Gramm Bärlauch, 5 Gramm Eierschale

Zum Abschluss dieses Tagebucheintrags mal wieder etwas zu meinem Gesundheitszustand: Im Allgemeinen fühle ich mich im Moment sehr gut, das Einzige, was mir nicht gefällt, ist der Zustand meiner Zähne. Er ist in den letzten sechs Jahren deutlich schlechter geworden (dabei war er eh schon schlecht genug), wie im Vergleich von Bildern, die ich immer wieder mache, deutlich zu erkennen ist. Das hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt, als ich von der veganen auf die omnivore Rohkost umstieg.