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Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’Ich fange heute früh mit der Nahrungsaufnahme an und höre spät damit auf:
Außerdem ist mein Fleischhunger ziemlich groß! Ansonsten ist es ein ziemlich „normaler“ Freitag mit Dienst im Fitnessstudio, einem Besuch des Oberstaufener Wochenmarkts, Gartenarbeit, einem Spaziergang rund um den Kapf und einem abendlichen, einstündigen Krafttraining. Zwei Momentaufnahmen vom Spaziergang rund um den Kapf: Beim Krafttraining trainiere ich wieder Supersätze (ich kombiniere u.a. Butterfly und Butterfly Reverse sowie Rückenstrecker und Bauchmuskelmaschine) mit acht bis zwölf Wiederholungen. Noch trainiere ich nicht mit den Gewichten, mit denen ich zu meinen besten Zeiten trainiert habe, aber ich habe immerhin das Gefühl, als könnte ich dort noch einmal hinkommen! Im regionalen Supermarkt gibt es im Moment eine große Auswahl an verschiedenen Traubensorten, darunter auch drei Sorten aus biologischem Anbau: „Sublima“, „Vitroblack“ und „Isabella“. Die „Isabella“ ist wie die „Vitroblack“ eine dunkle Sorte und wird wegen ihres Duftes und Aromas auch Erdbeertraube genannt. Der Produzent der im Supermarkt angebotenen Sorte „Isabella“ nennt seine Trauben auch „Kinder-Trauben“ und schreibt auf einem den Trauben beiliegenden Garantieschein:
Über die Therapie, die sich Ampelotherapie nennt, ist Folgendes zu lesen:
Eigentlich habe ich nicht vor, diesen Empfehlungen zu folgen, aber „zufällig“ sind Trauben heute tatsächlich das einzige Lebensmittel, das auf meinem Speiseplan steht:
Der „Zufall“ ergibt sich, da Guido nach der Mittagsmahlzeit vorschlägt, auf den Zitterklapfen zu wandern. Für eine Bergtour bin ich fast immer zu begeistern, deshalb überlege ich nicht lange und packe meinen Rucksack. Gehört habe ich vom Zitterklapfen schon, das ist aber auch alles. Bei einem kurzen Blick ins Internet sehe ich, dass die Schwierigkeit der Wanderung auf den Gipfel mit T5 angegeben wird. Die Tour verspricht also sehr spannend zu werden. Schlussendlich ist sie dann nicht nur spannend, sondern auch sehr lang: Wir sind erst nach 23.00 Uhr wieder zurück zu Hause. Da bleibt keine Zeit mehr für eine weitere Mahlzeit vor Mitternacht! PS: Die Tour veröffentliche ich in einem gesonderten Tagebucheintrag. Kulturheidelbeeren gibt es in diesem Jahr in großen Mengen auf meinem Speiseplan, wilde eher selten. Heute komme ich jedoch während einer Wanderung von der Bergstation der Hochgratbahn über den Seelekopf und die Rohnehöhe hinunter zur Talstation der Hochgratbahn noch einmal in den Genuss dieser kleinen Köstlichkeiten: Entlang des Weges finde ich außerdem Himbeeren und Walderdbeeren, die ich wie die Heidelbeeren direkt esse und Samenstände des Breitwegerichs, von denen ich mir einige mit nach Hause nehme. So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:
Die Samen des Breitwegerichs löse ich mit Hilfe der Finger vom Stängel: Losgelöst kann ich sie ganz manierlich aus einer Schüssel löffeln! PS: Ein Blütengruß vom Seelekopf, Schwalbenwurz-Enzian und Silberdistel: Beim Studium des Buches „Differenziertes Krafttraining“ von Axel Gottlob bin ich mittlerweile beim dritten Kapitel, das sich „Prinzipien eines differenzierten Krafttrainings“ nennt, angekommen: Im Abschnitt „Widerstandshöhe“ des Kapitels fasst der Autor die Auswirkungen eines Krafttrainings in Abhängigkeit von der Widerstandshöhe in einem Diagramm zusammen: Ich habe die Gewichte, mit denen ich trainiere, mittlerweile deutlich erhöht und trainiere nicht mehr im Kraftausdauerbereich mit fünfzehn bis zwanzig oder mehr Wiederholungen. Mein aktuelles Ziel ist es, mehr Masse aufzubauen und das erreicht man (jedenfalls rein theoretisch!) mit höheren Widerständen und damit deutlicher weniger Wiederholungen (maximal zwölf) sowie einer langsamen Bewegungsausführung. Ausdauer zu trainieren liegt mir zwar mehr, aber es ist auf jeden Fall spannend, mal etwas Neues auszuprobieren. Das gibt es heute zum Essen bei mir:
Die Brust vom Zicklein ist mir zwar lieber, aber die zwei Haxen, die ich heute abknabbere, sind auch sehr lecker. Allerdings sind sie auch sehr mager. Deshalb gibt es hinterher Fettes vom Rind. Am Vormittag schickt mir eine Bekannte über WhatsApp das Bild einer Pflanze, die ich als Schwarzkümmel identifiziere. Bei späteren Recherchen stelle ich allerdings fest, dass es sich bei der Pflanze nicht um den Echten Schwarzkümmel Nigella sativa, sondern um eine Zierform Nigella damascena, auch als „Jungfer im Grünen“ bekannt, handelt. Der „Zufall“ will es, dass ich die Pflanze später auch in „meinem“ Garten entdecke: Die Samen dieser Pflanze finden wie die des Echten Schwarzkümmels Anwendung in der Heilkunde: Sie sollen harn- und wurmtreibend wirken und bei Blähungen helfen. Beim Zerreiben riechen sie angeblich nach Ananas oder Erdbeeren. Ob das wirklich so ist, kann ich erst in ein paar Wochen nachprüfen, wenn Samen herangereift sind! Früher war die „Jungfer im Grünen“ übrigens das Symbol für verschmähte Liebe: Bekam ein Freier diese Blume von seiner Angebeteten, wusste er, dass sein Werben vergeblich war. Meine Mahlzeiten:
Die Brombeeren esse ich während eines Spaziergangs rund um den Kapf. Die Beeren sind dieses Jahr besonders süß und saftig, aber so wie es aussieht, beachtet sie außer Guido und mir niemand. PS: Diese Blumenwiese ziert zurzeit den Vorplatz eines Oberstaufner Hotels: |