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Archiv für Oktober 2022Nach einer langen, nächtlichen Ruhezeit lockt uns blauer Himmel und Sonnenschein nach draußen: Wir steigen von Davos Platz aus zur Station „Höhenweg“ der Parsennbahn auf. Von dort aus wandern wir über den Panormaweg „Parsenn“ Richtung Gotschnaboden, steigen aber vorher von der unterhalb von Gotschnaboden gelegenen Parsennhütte nach Davos Wolfgang ab. Will man sich die Höhenmeter sparen, kann man mit der Parsennbahn nach oben und mit der Gotschnabahn nach unten fahren: Bilder vom Aufstieg, der Blick über die auf knapp 2000 Metern liegende Büschalp: Der schneebedeckte Gipfel im Hintergrund ist das Pischahorn. Am Fuße des Chlein Schiahorns: Rechts daneben liegt die Station „Höhenweg“, der Ausgangspunkt des Panoramawegs: Hier fährt gerade eine Bahn Richtung Tal: Flüelatal und Dischmatal (Dischmatal, von Dürrboden nach Teufi und Dischmatal, von Teufi nach Davos Platz) vom Aufstiegsweg aus gesehen: Die Station Höhenweg liegt hinter uns, der Panoramaweg ist erreicht: Das Panorama des Panoramawegs: Der Blick auf den Davoser See: Ein Teil des Panoramawegs führt über die Totalp. Auf dem folgenden Bild blicke ich zurück, der Gipfel im Hintergrund ist die Weissfluh: Blick nach vorne bzw. Nordosten: Der Name „Totalp“ spricht für sich, viel Leben gibt es hier wirklich nicht. Der Blick über die Totalp zur Silvretta: Die Silvretta ist eine Gebirgsgruppe in den zentralen Ostalpen mit vielen Dreitausendern. Auf dem Gipfel der Dreiländerspitze stoßen hier die Gebiete von Tirol, Vorarlberg und Graubünden zusammen. Schließlich erreichen wir die Parsennhütte. Hier ist es kurzzeitig mit der herrlichen Bergruhe vorbei: Aus einem Lautsprecher dröhnt gruselige Musik über die Landschaft. Barbarisch! Aber schon bald herrscht wieder Ruhe und Besinnlichkeit. An der Stützalp: Kurz vor Davos Wolfgang, der bewaldete Hügel rechts im Bild ist das Seehorn, der Grasgipfel das Hüreli: Ein Davoser Statdtbus bringt uns von Wolfgang zurück nach Davos Platz. Danke für diese schöne Herbstwanderung. 🙏🏻 Um 13.45 Uhr starten wir zu einer Wanderung hinauf zu Alp da la Creusch. Ende April war ich allein hier oben: Über Raglauna zur Alp da la Creusch. Und am 16. Juni zusammen mit Guido: Mit dem Rad zur Alp da la Creusch. Heute benötigen wir zwei Stunden und 15 Minuten für die etwa neun Kilometer lange Strecke, auf der über 900 Höhenmeter zu überwinden sind. Die Aussicht von der Alp Sanaspans Richtung Süden ist wie immer phänomenal: Es ist so schön hier oben, dass ich keinerlei Lust verspüre, auf gleicher Strecke nach Hause zurückzukehren. Ich frage Guido, ob wir nicht über Culmet und die Sanaspans-Alpe nach Lenzerheide laufen können. Wir können, denn wenn wir uns beeilen, kommen wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit in Lenzerheide an und können mit dem Bus um 19.41 Uhr zurück nach Schmitten fahren! Mit flotten Schritten und mit Blick auf den Pizza Naira geht es also weiter Richtung Culmet, einem Bergsattel auf dem Weg nach Lenzerheide: Rechts von uns liegt die Furcletta, ein Pass, der Alvaneu und Schmitten mit Arosa verbindet: Von Schmitten nach Arosa zu laufen, dafür reicht die Zeit heute jedoch nicht mehr! Wir halten uns daher Richtung Westen und klettern über die im Schatten liegende Ostflanke zum Culmet empor: Ein Blick zurück Richtung Alp da la Creusch und den Wanderweg: Noch ein paar rutschige Meter, dann ist der Weg hinauf zum Sattel geschafft: Am Sattel: Von Culmet aus sind es laut Wegweiser bis nach Lenzerheide zwei Stunden und 15 Minuten: Da wir sehr viel schneller als geplant unterwegs sind, wollen wir versuchen, einen Bus früher zu erreichen und kürzen den Weg Richtung Alp Sanaspans über steiles Geröll ab: Ein Blick zurück zum Sattel: Die Alp Sanaspans kommt in Sichtweite, unten im Tal liegen Lenzerheide und Heidsee: Ein Blick vom Wanderweg auf das Parpaner Rothorn: Herbststimmung bei der Alp Sanaspans: Den Weg von der Alp Sanaspans bis nach Lenzerheide legen wir joggend zurück und so erreichen wir tatsächlich den Bus um 18.46 Uhr. Für die etwa 17 Kilometer lange Strecke von Schmitten über die Alp da la Creusch und Culmet nach Lenzerheide benötigen wir schlussendlich vier Stunden und 45 Minuten: Damit sind wir gut zwei Stunden schneller unterwegs als vom Tourenplaner veranschlagt. |