Auf dem Hohen Ifen

geschrieben von Susanne am 24. Juni 2017 um 23.41 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Wildpflanzen
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Heute wanderten Guido und ich zusammen mit fünf anderen Mitgliedern des DAVs auf den Hohen Ifen. Der Hohe Ifen war ein 2230 Meter hoher Berg in den Allgäuer Alpen westlich des Kleinwalsertals. Aus der Ferne fotografiert hatte ich diesen markanten Berg schon oft, auf seinem Gipfel stand ich allerdings noch nie. Startpunkt der Wanderung war die Auenhütte, von der aus es knapp sechs Kilometer und über 950 Höhenmeter nach oben ging:

Zu Beginn führte der Weg durch einen Wald zur 1599 Meter hoch gelegenen Ifenhütte:

Der Wegverlauf von der Ifenhütte auf einer Panoramakarte:

Oberhalb der Ifenhütte umfingen uns dichte Wolken, einmal fing es sogar an, kurz zu regnen. Der Vorteil dieser Hülle: Man kam beim Aufstieg kaum ins Schwitzen und uns blieb der Anblick der umfangreichen Bauarbeiten, die den Hohen Ifen als Ski- und Wandergebiet attraktiver machen sollten, erspart. Der Nachteil: Man sah kaum etwas von der imposanten Felslandschaft des Hohen Ifens und Fernsicht hatte man natürlich erst recht nicht. Aber so konzentrierte ich mich auf den Weg und die zahlreichen Blumen, die am Wegesrand wuchsen. Der interessanteste Wegabschnitt war der Aufstieg über eine große Geröllhalde und einen etwas ausgesetzten, mit Drahtseilen gesicherten Steig. Unterhalb der Geröllhalde war außerdem ein Schneefeld zu überqueren:

Über die Geröllhalde ging es in Serpentinen hinauf:

Ein Teilstück des drahtseilgesicherten Steigs:

Der letzte Streckenabschnitt führte über eine grasige Hochfläche zum Gipfelkreuz:

Nach einer halbstündigen Gipfelrast ging es den gleichen Weg wieder hinunter. Ein Teilstück des Steigs während des Abstiegs:

Um 13.30 waren wir wieder am Parkplatz der Auenhütte. In Fischen bei Oberstdorf unterbrachen wir die Rückfahrt und kehrten in ein Café ein. Ich fand es immer wieder erstaunlich, wie gelassen ich als ehemalige, begeisterte Torten- und Kuchenesserin anderen beim Schlemmen zugucken konnte. Meine heutigen Mahlzeiten:

  • 6.15 Uhr: 210 Gramm Plattpfirsiche
  • 10.45 Uhr Gipfelrast: etwa 200 Gramm Aprikosen
  • 12.00 bis 13.30 Uhr: Wildkräutermahlzeit (Brillenschötchen, Löwenzahn, Wicken, Gold-Pippau, Orangerotes Habichtskraut, Wundklee, Alpen-Vergissmeinnicht)
  • 15.45 Uhr: 80 Gramm Romana-Salat, 100 Gramm Eisbergsalat, 240 Gramm Hüfte vom Rind (mager)
  • 20.50 Uhr: 110 Gramm Kohlrabi, 260 Gramm Eisbergsalat, 90 Gramm Knochenmark und 180 Gramm Querrippe vom Rind

Von den Wildkräutern fand ich heute das Brillenschötchen besonders lecker:

Rein mengenmäßig übertrumpfte der Wundklee alle anderen Kräuter. Ihn gab es nämlich in Hülle und Fülle:

PS: Zwischen den beiden letzten Mahlzeiten war ich im Garten und betrieb Biotoppflege.

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Diese Seite wurde zuletzt am 13. September 2018 um 18.22 Uhr GMT geändert.