Süd-Nord-Überschreitung des Entschenkopfs

geschrieben von Susanne am 30. August 2015 um 23.20 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung
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Das Frühstück um 9.30 Uhr bestand aus 600 Gramm Zwetschgen, 540 Gramm Mirabellen und 100 Gramm Kohlrabi. Das Mittagessen fand um 13 Uhr statt und bestand aus 165 Gramm Wabenhonig. Um 13.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Talstation der Nebelhornbahn. Bei dem heißen Wetter wollten wir uns den Aufstieg zum Höfatsblick sparen und uns ausnahmsweise den Luxus einer Bergfahrt gönnen. Um diese Uhrzeit war an der Station kaum etwas los, so dass wir zügig passieren konnten und innerhalb von 15 Minuten die Station Höfatsblick vor Augen hatten:

Nebelhornbahn_Station_Hoefatsblick

Von hier aus wollten wir zuerst Richtung Westen über den Großen Gund zum Geißfuß, dann weiter nach Norden übers Gängele hinauf zum Entschenkopf wandern und diesen überschreiten:

Zumstein_Wanderkarte_Ausschnitt_1

Bei der Besteigung des Entschenkopfs musste ich Ende Juni auf Grund mangelnder Kondition noch passen und Guido alleine gehen lassen. Aber heute wollten wir uns gemeinsam ins Gipfelbuch eintragen. Von der Station Höfatsblick aus ging es erst einmal gemächlich den Berg hinunter. Hier lag der Große Gund vor uns:

Grosser_Gund

An der Wegkreuzung von Gängele und Gais-Alpe:

Wegkreuzung_Gaengele_Gaisalpe

Blick vom Gängele auf den Oberen und Unteren Gaisalpsee:

Gaisalpseen

Die Südflanke des Entschenkopfs, an der eine Kletterpassage der Schwierigkeitsstufe I zu überwinden war:

Entschenkopf_Suedflanke_1

Entschenkopf_Suedflanke_2

Die Belohnung für die Mühe: Richtung Süden ein herrlicher Blick aufs Nebelhorn und den anschließenden Hindelanger Klettersteig, Richtung Norden eine nicht weniger beeindruckende Aussicht auf die Rotspitze und hinunter ins Rettenschwangertal:

Rotspitze_Rettenschwangertal

Danach ging es knapp eine Stunde auf einem schmalen, aber meist gut begehbaren Grat weiter Richtung Gipfel. Nur ab und an waren kurze Kletterpassagen zu überwinden. Beim Verewigen unserer Namen im Gipfelbuch:

Entschenkopf_Gipfel

Nach einer längeren Rast ging es an den Abstieg. Er führte zu Beginn über sehr steile Geröllpassagen:

Abstieg_Entschenkopf_1

Dies war wohl die schwierigste Stelle der Tour, an der die Hände wieder einmal mit anpacken mussten:

Abstieg_Entschenkopf_2

Abstieg_Entschenkopf_3

Abstieg_Entschenkopf_4

Abstieg_Entschenkopf_5

In der Nähe der Falken-Alpe hatten wir sämtliche schwierigen Passagen hinter uns und konnten den Rest der Strecke auf breiten Waldwegen und über Wiesengelände zurücklegen:

Waldweg

Wiesengelaende

Während wir uns langsam aber sicher dem Tal näherten, versank die Sonne hinter den Bergen:

Um 21.30 Uhr kamen wir gesund und munter, aber trotz dem Verzehr von Breitwegerichsamen und Brennnesselspitzen reichlich hungrig im Basislager an. Die Daten der Tour: Start Höfatsblick 14.30 Uhr, Rückkehr Basislager 21.30 Uhr, Streckenlänge 17,7 Kilometer, Aufstieg 570 Meter, Abstieg 1650 Meter. Vor der Dusche aß ich erst einmal in aller Ruhe vier Eigelbe und zwei Eierschalen. Der zweite Teil der abendlichen Mahlzeit begann um 22.30 Uhr und bestand aus 480 Gramm Fleisch vom Hirsch.

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Diese Seite wurde zuletzt am 18. November 2019 um 18.58 Uhr GMT geändert.