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Frühlingserwachen in der Bündner Herrschaft: Von der Ganda durch die Weinberge nach JeninsDie heutige Wanderung begann bei Landquart, genauer gesagt auf dem großen Wanderparkplatz von Ganda. Von hier aus führte der Weg über Malans nach Jenins und wieder zurück, eine Tour, die Naturgenuss mit Geschichte verband. Gleich zu Beginn überquerte ich die Landquart, die hier das Tor zum Prättigau bildet: Es war schon fast sommerlich warm heute Kurz vor Malans traf ich auf einen üppigen Bestand an Bärlauch: Der Duft lag schwer in der warmen Frühlingsluft, ein sicheres Zeichen, dass die Natur endgültig erwacht ist. Malans, malerisch vor der Klus am Eingang zum Prättigau gelegen, war bis 1864 ein wichtiger Marktort. Die strategische Lage und die enorme Fruchtbarkeit der Gegend veranlassten viele reiche Familien, sich hier niederzulassen. Das prachtvolle Schloss Bothmar mit seinem weitläufigen französischen Garten und zahlreiche stattliche Patrizierhäuser im Dorfzentrum zeugen noch heute vom einstigen Wohlstand. Schloss Bothmar: Rund um das Dorf wird reger Weinbau betrieben, die Rebberge prägen das gesamte Landschaftsbild: Der Weinbau in dieser Region hat eine beeindruckende Tradition: Er wird erstmals im Jahr 966 in einer Urkunde Kaiser Ottos erwähnt, der dem Churer Bischof eine Rebparzelle in Malans schenkte. Der Blick oberhalb des Schlosses Bothmar über das Rheintal: Ein Stück des Weges ging es noch bergauf, bevor der Pfad in mal mehr, mal weniger leichtem Gefälle über Wynegg nach Jenins führte. Der Rückweg führte mitten durch die sonnenverwöhnten Weinberge, die zwischen den beiden Dörfern liegen: Bevor man wieder ins Dorfzentrum von Malans mit seinen historischen Gassen und den alten Patrizierhäusern gelangt, durchquert man eine ausgedehnte Neubausiedlung: Malans ist eine der am stärksten wachsenden Gemeinden im Bündnerland. Mein Fazit: Toureninfos:
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Diese Seite wurde zuletzt am 27. Februar 2026 um 19.08 Uhr GMT geändert. |