Die Nacht im eigenen Bett verläuft noch nicht wesentlich ruhiger als die letzten drei, trotzdem bin ich schon um kurz nach sieben Uhr bereit, aufzustehen. Nach meiner Morgenroutine und einer einstündigen Yoga-Einheit setze ich mich an den PC und führe mein Tagebuch nach. Um 12 Uhr ist es dann an der Zeit, mal wieder ein paar Schritte nach draußen zu gehen. Frischluftaufenthalte kamen in den letzten Tagen eindeutig zu kurz! Wir wandern von Davos Wiesen aus hinauf zur Wiesner Alp und weiter Richtung Valbella Furgga. Ein Blick zurück auf Wiesen:
So präsentiert sich die Wiesner Alp Mitte November 2022:
Den Wanderweg von der Wiesner Alp hinauf zur Valbella Furgga kennen wir von unserer Erstbesteigung des Sandhubels im August 2019: Besteigung des 2764 Meter hohen Sandhubels und Überschreitung des Hürelis. Heute endet unsere Wanderung etwa dreihundert Höhenmeter unterhalb der Valbella Furgga:
Wir kehren um, weil es schon recht spät ist und wir nicht im Dunkeln über einen schneebedeckten Weg absteigen wollen. Auf dem Weg zurück zur Wiesner Alp:
Auf dem unteren Bild sieht man sowohl die Alp, als auch ein Zipfelchen von Wiesen sowie Jenisberg. Von der Wiesner Alp aus steigen wir über Pardela nach Schmitten ab. Für die fast 15 Kilometer lange Strecke, auf der 880 Höhenmeter im Auf- und 1020 im Abstieg zu bewältigen sind, benötigen wir vier Stunden und zwanzig Minuten. Und das gibt es zum Essen:
- 11.30 Uhr: 720 Gramm Trauben „Uva Italia“
- 18.20 Uhr: 40 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 180 Gramm Endiviensalat, 480 Gramm Schweinespeck
PS: Die Wanderung durch die unberührte Natur hilft mir dabei, die Eindrücke meiner Deutschlandreise zu verarbeiten. 🙏🏻


















Vom Bach geht es ein paar Meter wieder nach oben und dann stetig hinunter ins Sertigtal:




Wir sind gespannt, ob wir den Bach überhaupt überqueren können, denn die letzten Male war der Weg an dieser Stelle in einem sehr schlechten Zustand. Aber wir werden positiv überrascht, der Weg wurde instand gesetzt, Stufen und ein Seil helfen dabei, zum Bachbett abzusteigen:










Im Winter ist hier deutlich mehr los, denn die Mederger Flue ist ein beliebter Skitourenberg. Dann jedoch liegt das Gipfelbuch wahrscheinlich unter einer dicken Schneeschicht begraben! Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch steigen wir ab:






























