Der Gatschieferspitz, ein Gipfel im hinteren Prättigau, steht als heutiges Tourenziel im Visier. Die Bus- und Bahnverbindungen, die uns zur Verfügung stehen, machen uns allerdings einen Strich durch unsere Planung: Wir müssen die Tour abkürzen und steigen „nur“ bis zum 2170 Meter hohen Hohliecht auf. Start der Wanderung ist bei der Bushaltestelle Davos Laret, Landhaus. Zu Beginn führt der Weg am Stützbach entlang. Dunkel, feucht und recht frisch ist es hier. Nach rund 700 Metern verlassen wir den Stützbach und folgen etwa zwei Kilometer lang dem Mönchalpbach. Diesen Wegabschnitt kennen wir von unserem Abstieg vom Pischahorn: Pischahorn, der zweite Versuch. Hier ist es zwar immer noch schattig, aber deutlich weniger feucht:
Bis zur Mönchalp kommen wir heute nicht, der Weg zum Hohliecht zweigt weit vorher ab:
Ab hier schlängelt sich der Weg im Sonnenlicht zwischen Heidelbeersträuchern und Alpenrosen empor:
Schon unterhalb vom Hohliecht können wir beim Blick Richtung Nordwesten die Aussicht auf Gotschnagrat, Grüenhorn und Parsennfurgga und damit Zwischenziele unserer Wanderung vom 25. Oktober, Eine Herbstwanderung über Gotschnagrat, Grüenhorn, Weissfluhjoch und Strelapass, bewundern:
Der Wanderweg führt über die Rüggenhütte, wir verlassen allerdings den Weg vor der Hütte und steigen ein paar Meter weglos auf. Hier stehen wir oberhalb des Hohliechts und blicken Richtung Gatschieferspitz hinauf:
Links davon sieht man das Lauizughorn und Teile des Silvrettamassivs:
Richtung Norden liegt Klosters:
Der Gipfelsteinmann des Hohliechts:
Wir lassen uns sehr viel Zeit hier oben, so viel Zeit, dass wir Gefahr laufen, unseren Bus zu verpassen, wenn wir wie geplant nicht auf gleichem Weg, sondern über Klosters Selfranga absteigen. Trotzdem wählen wir diesen Weg, in der Hoffnung, im unteren Teil des Abstiegs Zeit gut machen können. Zu Beginn ist dies kaum möglich, der Weg ist extrem steil, feucht und somit rutschig:
Stöcke wären hier sehr hilfreich, aber die liegen zu Hause! Unterhalb der Baumgrenze ist der Weg dann aber recht angenehm zu begehen und so liegen wir zeitmäßig schon bald wieder im grünen Bereich. Auf dem Wanderweg, der von Selfranga nach Laret führt:
Hier kommen uns zahlreiche Biker entgegen, so dass wir ab und zu zur Seite springen müssen! Dreieinhalb Stunden nach Beginn unserer Wanderung erreichen wir rechtzeitig vor Abfahrt des Busses die Haltestelle von Davos Laret, Landhaus. Die Tour in der Übersicht:
Fazit: Es ist trotz abgespecktem Gipfelziel eine herrliche Wanderung.
Der Abstieg nach Selfranga ist allerdings nur bei sonnigem, trockenem Wetter empfehlenswert.




































Vom Jakobshorn hinunter nach Teufi führt „nur“ eine markierte Offpiste, die Route „Jakobshorn – Teufi“. Hier ein Bild vom Winter, das einen Teil dieser Piste zeigt:











Die Wanderung, für die wir knapp dreieinhalb Stunden benötigen, in der Übersicht:
Und daher starten wir um 11.30 Uhr zu unserer nächsten Herbstwanderung: Mit dem Bus fahren wir nach Laret, einer Gemeinde, die zwischen Davos und Klosters liegt. Von Laret aus wollen wir entlang weiß-rot-weiß markierter Wanderwege über den Gotschnagrat und das 2500 Meter hohe Grüenhorn zur Parsennfurgga wandern. Dort entscheidet sich je nach Lust, Laune und Uhrzeit, wie es weitergeht. Nach dem Passieren des Ortskern von Laret geht es erst einmal über einen steilen, nicht markierten, schmalen Pfad aufwärts. Der Pfad ist kein offizieller Wanderweg und wird wohl nicht sehr häufig benutzt. Er ist nämlich nicht nur schmal, sondern teilweise kaum zu erkennen und zudem äußerst feucht! Aber egal, es ist der kürzeste Weg zur Schwarseealp, unserem ersten Zwischenziel:

















































