Für den Nachmittag sind leichte Regenschauer vorhergesagt, aber da man der Wettervorhersage nicht unbedingt trauen kann, wagen wir uns trotzdem nach draußen: Der Postbus bringt uns ins Flüelatal, genauer gesagt nach Tschuggen. Von dort aus wollen wir über Pischa aufs Pischahorn aufsteigen. Jedenfalls dann, wenn das Wetter es zulässt. Anfangs sieht es so aus, als liefe alles nach Plan. Der Blick zurück auf Tschuggen:
Es ist sonnig und recht mild und der Aufstieg ein Genuss.
Der Blick talabwärts:
Der Blick Tal aufwärts:
Aber dann wird die Wolkendecke dichter und nur noch ab und zu ist ein Stückchen blauer Himmel zu sehen:
Je höher wir kommen, desto dichter werden die Wolken:
Und dann fängt es auch noch zu tröpfeln an:
Das Tröpfeln geht auf der Höhe der Bergstation der Pischabahn in Regen über, zudem ist es mittlerweile lausig kalt. Eine warme Jacke habe ich dabei, aber leider keine Handschuhe, so dass beim Tragen des Schirms immer eine Hand eiskalt wird.
Ein weiterer Aufstieg Richtung Pischahorn macht unter solchen Bedingungen keinen Sinn, so dass wir über Flüelameder zurück ins Tal wandern. Auf dem Weg nach unten lichten sich die Wolken wieder:
Der Blick bei Flüelameder auf Davos:
Hier sind wir kurz vor der Talstation der Pischbahn und damit der Bushaltestelle:
Leider fährt der nächste Bus von hier aus aber erst in gut einer Stunde, so dass wir entlang des Flüelabachs weiter nach Stilli, sozusagen ein Vorort von Davos Dorf, laufen. Der Weg entlang des Flüelabachs ist wunderschön:
Von Stilli aus bringt uns ein Davoser Stadtbus zum Bahnhof von Davos Platz und von dort aus ein Postbus zurück nach Schmitten. Die Wanderung in der Übersicht:
Fazit der Wanderung: Es macht auch mal Spaß, durch Wolken und Regen zu laufen. Allerdings werde ich in Zukunft bei vorhergesagtem Regenwetter nicht nur eine dicke Jacke und einen Regenschirm, sondern auch Handschuhe mitnehmen!
































Hier kommt Langwies und damit das Ende unserer Wanderung in Sicht:





































Hier wird es sogar noch angenehmer:






Zurück zu Hause informiere ich mich: Es werden im Engadin tatsächlich Wanderungen mit Ziegen angeboten: 



Das Fazit der Wanderung: Es ist eine wunderschöner, von Arven und Tannen gesäumter Weg mit herrlichen Aussichten über Silvaplaner, Silser und St. Moritzer See, der das Prädikat „sehr empfehlenswert“ verdient hat. Für mein Knie war die Wanderung eine ziemlich Herausforderung, für meine Seele Balsam.