Guido und mich hat das Trail-Running-Fieber gepackt und wir überlegen ernsthaft, ob wir uns Trail-Running-Stöcke zulegen sollen. So verkehrt wäre das gar nicht, denn Trail-Running-Stöcke sind wesentlich leichter als normale Wanderstöcke und wären sicherlich auch auf „normalen“ Bergtouren hilfreich. Wir testen heute daher mit Hilfe unserer Wanderstöcke, wie sich das Laufen bzw. Gehen mit Stöcken im Aufstieg anfühlt und vor allem, welche Länge wir bräuchten. Als Teststrecke dient der Aufstieg durch den Schaftobel bei Alvaneu. Da uns der gestrige Lauf noch in den Beinen steckt, starten wir allerdings erst am Nachmittag und nicht von zu Hause, sondern von Alvaneu Bad aus. Schon bald steht fest, dass es mit den Stöcken trotz müder Beine tatsächlich ziemlich flott nach oben geht.
Momentaufnahmen von der Strecke, beginnend mit einem Blick auf den unteren Wasserfall des Schaftobels:
Auf dem Weg zu den maroden Stegen:
Im Lauschritt über die Stege bzw. das, was davon übrig ist:
Ein Blick zurück:
Brückenüberquerung:
Und weiter geht es mit flotten Schritten nach oben:
Zwischendurch sind auch ein paar Hindernisse zu überqueren:
Hier sind wir am oberen Ende des Schaftobelwegs:
Und hier auf dem Weg zurück nach Alvaneu Bad:
Abendstimmung an der Albula kurz vor Alvaneu Bad:
Die Tour, für die wir viereinhalb Stunden benötigen, in der Übersicht:
Ja, ein paar leichte Stöcke wären schon nicht schlecht und so ist es gut möglich, dass wir unsere Ausrüstung demnächst weiter aufstocken.













und finden schon bald ein Eckchen, wo wir unseren Sachen (T-Shirts und Jacken für nach dem Lauf) deponieren können. Anschließend laufen wir uns auf dem Stadiongelände ein. Und dann geht es auch schon Richtung Start:


Oben angekommen beginnt dann ein „richtiger“ Trail, bisher lief die Strecke über Asphalt bzw. einen breiten Fahrweg. Das Feld der Läufer ist mittlerweile so weit auseinandergezogen, dass es auch auf diesem Abschnitt zu keinerlei Behinderungen durch andere Läufer kommt. Auf diesem, durch den Wald verlaufenden Streckenabschnitt läuft es sich wunderbar.
Etwa bei Kilometer sieben geht der Trail dann wieder in einen Fahrweg über. Hier kann man es bedenkenlos laufen lassen, denn es geht mäßig steil bergab. Hier sind wir bei Bolgen:


Im Runners High:
Aber ich will nicht klagen, denn wie heißt es so schön: „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt!“ Und stolz kann ich auf meine Leistung wirklich sein, später stelle ich nämlich fest, dass meine Leistung für den dritten Platz in der Altersklasse gereicht hat:






















Die ersten Kilometer von Lenz nach Lenzerheide sind mir allerdings von zahlreichen Spaziergängen bzw. Wanderungen bekannt und ich genieße es, diese Strecke zur Abwechslung mit dem Rad abzufahren. Zu Beginn der Tour, in der Nähe von Lenz:



















