In meinem Tagebuch teile ich Erlebnisse aus meinem Alltag – besonders rund um meine Ernährung mit rohen, naturbelassenen Lebensmitteln und meine Zeit in der Natur. Da meine Einträge im Laufe der Jahre immer persönlicher geworden sind, sind sie – mit Ausnahme der Tourenberichte – nur noch im Abobereich zugänglich. Bei Interesse kann man sich gerne bei mir melden. Viel Freude beim Stöbern und Entdecken!
Um kurz nach 13 Uhr starten Guido und ich von der Haustür aus zu einer Wanderung auf den Gipfel des Hündles und zu den Buchenegger Wasserfällen. Endpunkt unserer Wanderung ist die Talstation der Hochgratbahn:
Am Gipfel des Hündles:
Der Blick vom Gipfel Richtung Großer Alpsee:
Dieses Bild verdanke ich Guido:
Auf dem Weg zu den Buchenegger Wasserfällen:
Die Buchenegger Wasserfälle:
Ich traue meinen Augen kaum, als ich sehe, dass sich auf den Felsen Gumpenspringer tummeln:
Heute lockt der Sonnenschein Guido und mich zum Hochgrat: Es geht mit Schneeschuhen auf mehr oder weniger kürzestem Weg von der Talstation der Hochgratbahn hinauf zur Bergstation:
Hier sieht man, warum Schneeschuhe mittlerweile den Skiern vorzuziehen sind:
Mit Schneeschuhen über Gras zu stapfen, bereitet keinerlei Probleme. Skier müsste man hier ausziehen und tragen. Der Blick auf die Südhänge des Imbergs:
Steil nach oben:
Der Blick auf die Nordwand des Hochgrats:
Die letzten Höhenmeter:
Geschafft:
Um 16.15 Uhr geht es mit der Bahn nach unten und nach einem kurzen Spaziergang entlang der Weißach um 17 Uhr mit dem Bus zurück nach Oberstaufen.
Der Blick zur Mittagszeit vom Balkon hinunter auf die Straße:
Das sieht optimal für eine Skitour auf den Kapf aus! Ich schnalle meine Skier direkt vor der Haustür an, Guido auf der anderen Straßenseite:
Anschließend geht es über den Steilhang vor unserem Haus nach oben:
Wir schreiben mit diesem Aufstieg Geschichte, ich nehme nämlich nicht an, dass dieser Hang schon einmal mit den Skiern begangen wurde! Anschließend stapfen wir weiter durch den Wald und über Weiden immer querfeldein Richtung Gipfel:
Der Winterwunderwald:
Vom Gipfel des Kapfs aus fahren wir ein Stück über die Weiden ab, dann geht es über einen als Winterwanderweg präparierten Waldweg weiter zu den Sinswanger Skiliften. Diese sind seit heute in Betrieb. Wir kaufen uns spontan eine Karte für eine Stunde und sausen etliche Male die kurze Piste hinunter. Die größte Gaudi ist dabei der sogenannte Raketenlift, der uns dreimal nach oben bringt. Die anderen Male fahren wir mit einem ganz normalen Schlepplift. Der Blick über die Piste:
Zurück nach Hause geht es wie auf dem Hinweg durch den Wald und über Weiden und ganz zum Schluss über den Steilhang zurück zu unserem Haus. Hier sind wir schon fast wieder zu Hause, es fehlt nur noch die „Abfahrt“ über den Steilhang:
Ich schreibe „Abfahrt“ in Anführungszeichen, weil ich mehr abrutsche als abfahre. Der Steilhang nach Aufstieg und „Abfahrt“ vom Balkon aus gesehen:
Nach der Tour bin ich ziemlich k.o., aber total glücklich. Danke für dieses wunderbare Abenteuer!
Nachtrag vom 16. Januar 2019: Das Video zur Tour ist fertig:
Ein Parkplatz am Rande von Bad Oberdorf bei Bad Hindelang ist der Startpunkt einer nachmittäglichen Wanderung: Guido und ich wandern sehr gemütlich über den Palmenweg zur Iselerplatz-Hütte hinauf und wieder zurück:
Kurzes Innehalten auf einer Sonnenbank mit Blick aufs Imberger Horn, links im Bild, und die Nagelfluhkette, rechts im Hintergrund:
Der Hirschberg, mein erster Allgäuer Gipfel, bestiegen am 20.06.2015:
Der Blick ins Retterschwanger Tal mit Breitenberg und Rotspitze, links im Bild:
Der Entschenkopf liegt in der Bildmitte, die Sonnenköpfe und das Imberger Horn sind rechts im Bild zu sehen. Ein Kunstwerk von Mutter Natur:
An der Iselerplatz-Hütte:
Der Blick von der Hütte Richtung Norden auf den Großen Hirschberg und andere Gipfel:
Nach einer kurzen Rast auf einer Sonnenbank an der Hütte geht es wieder zurück ins Tal und anschließend zurück nach Oberstaufen:
Das Gaishorn, unser heutiges Tourenziel, stand im Jahre 2015 zweimal auf unserem Tourenprogramm (Vom Schrecksee aufs Gaishorn und Von der Willers-Alpe auf Gaishorn) und einmal im Jahr 2017: Bergtour aufs Tannheimer Gaishorn. Trotzdem fühlt sich die heutige Tour fast wie eine Erstbesteigung an, zumindest auf den letzten Höhenmetern. Der Blick aufs Gaishorn und auf die Willers-Alpe ist mir aber noch wohlbekannt:
Genau wie das Zirleseck:
Der Weg über das grasbewachsene Zehrenköpfle dagegen schon weniger:
Und an diese Klettereien erinnere ich mich gar nicht mehr:
Ein Blick hinunter zur Willers-Alpe, im Hintergrund ist die Nagelflugkette zu sehen:
Am Gaiseck, einem Gipfel ohne Gipfelkreuz:
Der Gipfel des Gaishorns rückt näher:
Gut, dass wir dort nicht hinunter müssen:
Am Gipfel:
Die Stimmung am Gipfel im Licht der untergehenden Sonne ist nicht mit Worten zu beschreiben, genauso wenig wie unser Abstieg im letzten Tageslicht. Deshalb lasse ich drei Bilder sprechen. Das erste zeigt den Abendhimmel über der Zugspitze:
Rauhorn und Mondsichel:
An der Vorderen Schafwanne:
Als auch das letzte Abendrot am Himmel verschwindet und nur noch die Mondsichel und die Sterne am Himmel über uns leuchten, mache ich immer wieder die Stirnlampe aus und genieße die Dunkelheit und Stille um uns herum. Vier Stunden und fünfzig Minuten nach dem Beginn unserer Tour erreichen wir wieder den Parkplatz „Auf der Höh“ am Rande von Hinterstein. Ein Hinweisschild am Parkplatz gibt für den Aufstieg allein vier Stunden und zwanzig Minuten an. Wir sind also wieder einmal recht flott unterwegs gewesen.