geschrieben von Susanne am 12. Februar 2026 um 20.40 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Startpunkt des heutigen Spaziergangs ist die Bushaltestelle Lenzerheide/Lai, La Riva. Von dort aus spazieren wir um den Heidsee und da der See zugefroren ist, auch über den See. Blick auf das Südufer mit dem See-Schlössli, dem Wahrzeichen des Sees, der alten Pumpstation des Kraftwerks:

Auf dem Uferweg geht es Richtung Rothornbahn:

Hier sind im Hintergrund das Parpaner Schwarzhorn, die „Öfen“ und der Malakoff zu sehen:

Blick über den See aufs Stätzerhorn:

Blick Richtung Westen auf den Piz Scalottas:

Blick auf den Sendemast von Cresta Sartons:

Auf dem Weg über den zugefrorenen See, das Highlight der Tour:

Blick aufs Lenzer Horn:

Hier haben wir schon wieder festen Boden unter den Füßen und blicken von einem Badeplatz aus über den See:

Das Lenzer Horn vom Damm des Südufers aus gesehen:

Mein Fazit:
Der Spaziergang ist flach, entspannt und bietet ein beeindruckendes 360°-Panorama auf die Bündner Bergwelt, inklusive dem Rothorn und der Stätzerhorn-Kette. :sonne:

Toureninfos:

  • Start: Bushaltestelle Lenzerheide/Lai, La Riva
  • Ziel: Rundtour
  • Distanz: Ca. 3 bis 4,5 km (je nach Route über das Eis oder am Ufer)
  • Dauer: Etwa 1 bis 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: Sehr leicht; meist gut präparierte Winterwanderwege
geschrieben von Susanne am 9. Februar 2026 um 21.20 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Die heutige Wanderung startet in einem Dorf, das aufgrund eines Bergrutsches wie kaum ein anderes in der Schweiz Schlagzeilen gemacht hat: Brienz/Brinzauls:

Der Startpunkt in Brienz bietet einen direkten Blick auf die aktuelle Situation am Berg:

Man sieht deutlich die Spuren des grossen Bergsturzes vom Juni 2023, als gewaltige Geröllmassen das Dorf nur um Haaresbreite verfehlten. Die Situation bleibt dynamisch, da sich die „Insel“, die Gesteinsformation oberhalb des Dorfes, weiterhin bewegt. Aktuell darf das Dorf aber wieder bewohnt werden und auch der Postbus hält wieder vor Ort. Von Brienz führt der Weg über die sonnigen Hangterrassen nach Vazerol:

Noch ein Blick auf den Bergrutsch:

Brienz im Hintergrund:

Auf dem Weg nach Vazerol:

Blick über die Landschaft auf den Piz Toissa:

Kurz vor Vazerol:

In Vazerol sollen sich 1471 die drei Bünde (Gotteshausbund, Oberer Bund und Zehngerichtenbund) zum ewigen Bund zusammengeschlossen haben. Ein Gedenkstein im Dorf erinnert an dieses Ereignis, das als Grundstein des heutigen Kantons gilt. Die These wird von der neueren Geschichtsforschung allerdings verworfen, da eine authentische Urkunde fehlt. Als sicher gilt, dass in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Ratsboten der Drei Bünde in Vazerol ihre Tagungen durchführten. Der letzte Abschnitt führt stetig bergab in den Talkessel von Tiefencastel:

Kurz vor Tiefencastel:

Ankunft in Tiefencastel:

In Tiefencastel angekommen, geniesst man volle Flexibilität: Von hier aus geht es mit der Rhätischen Bahn oder dem Postauto bequem in alle Richtungen weiter, ob Richtung Chur, St. Moritz oder Savognin.

Mein Fazit:
Eine beeindruckende Tour, die nachdenklich stimmt. Der Anblick der Schuttkegel oberhalb von Brienz ist gewaltig und macht die Kraft der Natur greifbar. Der historische Kontrast im geschichtsträchtigen Vazerol und der schöne Abstieg nach Tiefencastel machen die Wanderung sehr abwechslungsreich.

Toureninfos:

  • Start: Brienz/Brinzauls
  • Ziel: Tiefencastel
  • Distanz: Ca. 5 km
  • Dauer: Etwa 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: Leicht bis Mittel (Abstieg erfordert Trittsicherheit)
  • Besonderes: Blick auf das Bergsturzgelände in Brienz, Schwurstein in Vazerol, historischer Verkehrsknotenpunkt Tiefencastel
geschrieben von Susanne am 22. Januar 2026 um 20.08 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Die heutigen Bilder von einem Spaziergang von Lenzerheide nach Lenz verdanke ich Guido, der mich mit seiner Rolleiflex 2.8F begleitet hat. Diese legendäre zweiäugige Kamera verleiht den Aufnahmen eine ganz eigene, zeitlose Plastizität. Es ist schön zu sehen, wie die Bilder die Ruhe widerspiegeln, die wir auf dem Weg von Lenzerheide nach Lenz gefunden haben:

PS: Die Rolleiflex 2.8F gilt unter Kennern als die „Königin der Mittelformatkameras“.

geschrieben von Susanne am 20. Januar 2026 um 20.35 Uhr
Kategorie: Schweiz, Wandern
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Ein paar Momentaufnahmen von einer kleinen Spazierrunde bei Schmitten im Albulatal Mitte Januar 2026:

geschrieben von Susanne am 26. Dezember 2025 um 20.47 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Vor zwei Wochen sind wir nach Pardela aufgestiegen und über Acla wieder abgestiegen, heute wählen wir die umgekehrte Richtung. Zunächst geht es von Schmitten hinauf nach Acla:

Von den Hütten bei Acla öffnet sich der Blick zu den Bergüner Stöcken:

An der Kreuzung bei Grünwald:

Blick von der Kreuzung hinauf zum Guggernellgrat:

Ankunft bei Pardela:

Der Rückweg nach Schmitten führt über den Alten Pardelaweg. Fast der gesamte Weg ist schnee- und eisfrei, lediglich der obere Abschnitt des Fahrwegs hinauf zur Grünwaldkreuzung ist stellenweise spiegelglatt. Der Winter lässt also weiterhin auf sich warten und doch tut dieser ruhige Spaziergang gut. Die vertraute Landschaft, die klare Luft und die Bewegung an der frischen Luft machen die Runde auch ohne Schnee zu einem kleinen, aber wohltuenden Ausflug. :sonne: