Heute wollen wir den Schmittner Schaftobel erkunden. Dazu steigen wir zuerst nach Raglauna auf. Von dort aus führt ein Wanderweg zum unteren Teil des Schaftobels:
Im Schaftobel selbst folgen wir zu Beginn Pfadspuren, die sich im weiteren Verlauf des Aufstiegs allerdings verlieren:
Vom Schaftobel aus wollen wir auf den Grat des Guggernells gelangen. Hier, auf der Höhe der Baumgrenze ist dies vielleicht möglich:
In der Hoffnung, einen geeigneteren Übergang zu finden, steigen wir jedoch weiter den Schaftobel bis auf eine Höhe von rund 2500 Metern hinauf:
Gemsen und Steinböcke machen uns hier vor, wie leicht man mit vier Beinen vom Grat in den Tobel und umgekehrt gelangen kann. Wir wagen uns allerdings nur noch über ein Schneefeld, das unterhalb des steil über uns aufragenden Grats verläuft:
Aufgrund der recht späten Uhrzeit beenden wir hier unsere Erkundungstour und steigen über das Schneefeld ab:
Ein Abstieg über ein Schneefeld, in diesem Fall ist es sogar ein Lawinenabgang, ist eine coole, sehr knieschonende, aber auch sehr nasse Angelegenheit.
Das Panorama, das wir dabei genießen können:
Ein Blick zurück zeigt den von uns erreichten, höchsten Punkt und den Gipfel des Guggernells:
Hier sind wir schon wieder im grünen Bereich:
Im weiteren Verlauf des Abstiegs stoßen wir auf den von den Erzgruben zur Schmittner Alp führenden Wanderweg:
Hier sind wir kurz oberhalb der Schmittner Alp:
Schmittner Alp und Muchetta:
Von der Schmittner Alp aus steigen wir weiter über Pardela ab und erreichen fünf Stunden nach Beginn unserer Tour unser Zuhause. Die Tour in der Übersicht
Eines ist sicher, wir werden wiederkommen und das nächste Mal versuchen, den Gipfel des Guggernells zu erreichen. 
PS: Ein paar Blümchen fotografiere ich auch heute:
Die Bilder zeigen Mehlprimel, Culsius-Enzian und das Narzissen-Windröschen. 
PPS: Ein Anfang Juni durchgeführter Erkundungsflug von Schaftobel und Guggernell:




















Der Blick über die Alp Sanaspans hinunter auf Lenzerheide und den Heidsee:


















Da für den Nachmittag Regenfälle vorhergesagt sind, starten Guido und ich am späten Vormittag zu einer kleinen Radtour hinauf zur Schmittner Alp. Auch dieses Mal empfinde ich das Bergaufradeln als extrem anstrengend. Aber egal, was mich nicht umbringt, macht mich stark.
Während der Abfahrt stoppe ich ein paar Mal, um Blümchen zu fotografieren. Unter anderem wächst das Kleine Seifenkraut am Rande des Fahrwegs:






Statt Wandern sind deshalb Yoga-Übungen angesagt. 🧘🏻♀️
Nach einer zweistündigen Siesta fühle ich mich aber wieder fit genug für eine nachmittägliche Tour: 










