Am frühen Morgen absolviere ich das nächste Lauftraining. Es sieht so aus, wie das am Freitag: Dreimal je fünf Minuten locker, anschließend eine Minute zügig und ganz zum Schluss zwei Minuten auslaufen. Die Laufstrecke beträgt heute 2,99 Kilometer, ich bin also etwas schneller unterwegs als am Freitag. Kurze Zeit nach dem Training weist mich die Uhr darauf hin, dass sich mein Fitnessalter reduziert hat. Ich bin jetzt nur noch 54 Jahre alt! Seit dem 29. Juni bin ich also zwei Jahre jünger geworden: Was für ein Tag! Aber ich bin sicher, da geht noch mehr. 
Nach dem Lauftraining absolviere ich eine vierzigminütige Hatha-Yoga-Einheit und dann ist erst einmal Ruhe angesagt. Es ist ziemlich schwül, körperliche Aktivitäten um die Mittagszeit lasse ich daher lieber sein. Nicht so Guido und ein Nachbar, sie starten um kurz vor 12 Uhr zu einer Radtour.
Ich verbringe die Zeit bis um 14.20 Uhr mit Essen und Lesen. Zwanzig Minuten später sitze ich im Bus nach Davos. Ich will mit der Parsennbahn zur Mittelstation „Höhenweg“ fahren und von dort aus gemütlich über den Panoramaweg zur Schatzalp laufen. Die letzten Höhenmeter hinunter nach Davos will ich mit der Schatzalpbahn zurücklegen. So sieht der Plan aus:
Zu Beginn des Panoramawegs:
Der Blick zurück auf die Mittelstation, rechts im Bild ist das Dischmatal zu sehen:
Der Blick nach vorne auf den an den steilen Felswänden des Schiahorns vorbeiführenden Panoramaweg:
Der Davoser See:
Davos und dahinter das Jakobshorn, links im Bild ist das Dischmatal zu sehen:
Ja, der Panoramaweg trägt seinen Namen zu recht und ist für einen Sonntagsspaziergang sehr zu empfehlen!
Aber nicht nur in der Ferne gibt es etwas zu sehen, am Wegesrand wachsen zahlreiche Alpenblumen. Eine kleine Auswahl:
Das erste Bild zeigt die Wohlriechende Händelwurz, das zweite die Alpen-Aster und das dritte das Quirlblättrige Läusekraut. Hier bin auf dem vom Strelapass zur Schatzalp hinabführenden Wanderweg unterwegs:
Ein Blick zurück bzw. hinauf zum Panoramaweg:
Die letzten Kilometer laufe ich etwas zügiger, damit ich die Bahn um 17.30 Uhr und anschließend den Postbus um 17.55 Uhr noch erreiche. Alles klappt wie geplant, so dass ich um 18.20 in Schmitten bin. Vor dem Haus treffe ich Guido und unseren Nachbarn beim Räderputzen an. Auch sie sind sehr zufrieden mit ihrem heutigen Ausflug.
So sehen meine Mahlzeiten aus:
- 9.50 Uhr: 700 Gramm Wassermelone, 390 Gramm Nektarinen
- 13.20 Uhr: 140 Gramm roter Kopfsalat, 130 Gramm Krachsalat, 480 Gramm Schlangengurke, 230 Gramm Avocados „Hass“
- 20.20 Uhr: 120 Gramm Krachsalat, 15 Gramm Petersilie, 10 Gramm Schnittlauch, 400 Gramm Fleisch und 100 Gramm Knochenmark vom Rind
Am Abend zieht es mich zum Rind- statt zum Schweinefleisch. Und zu Knochenmark. 











