Die heutige Tour startet und endet auf dem Parkplatz „Marktwiese“ in Thusis. Zu Beginn laufe ich zum Bahnhof und fahre von dort mit der Linie 531 nach Obertschappina. An der Postauto-Haltestelle in Obertschappina auf knapp 1580 Höhenmetern beginnt meine Bergabwanderung nach Thusis:
Bergauf geht es zum Glaspass weiter:
Der Glaspass verbindet Tschappina am Heinzenberg mit Safien Platz im Safiental. Beim Blick über die Wiesen von Obertschappina Richtung Südosten beeindrucken die zahlreichen schroffen und noch schneebedeckte Gipfel, die in direktem Kontrast zu den grünen Frühlingswiesen stehen:
Über allen thront der imposante Piz Beverin:
Ich folge dem Verlauf der Nebenstraße durch das malerische Dorfzentrum und die Außenbezirke von Tschappina:
Ein kleiner See, in dem sich die umliegenden Tannen spiegeln, zieht die Aufmerksamkeit auf sich:
Ein Blick über die grünen Frühlingswiesen des Heinzenbergs auf Lenzer Horn und Piz Pinard, rechts davon ist die bewaldete Muttner Höhi zu sehen:
Ankunft in Untertschappina:
Blühender Kirschbaum in Untertschappina:
Noch ein Baum am Wegesrand:
Blick zurück auf den Piz Beverin:
Blick von einer Aussichtsbank auf Urmein:
Blick auf die Stätzer Horn-Kette:
Urmein:
Hier verlasse ich die Straße und wandere über schmale Pfade zur Nolla hinab. Der Charakter der Tour ändert sich dadurch vollkommen, nicht mehr alpine Bergpanoramen beeindrucken, sondern die in sanftem Grün leuchtende Vegetation um mich herum:
Je weiter ich absteige, desto wilder wird die Natur um mich herum, steilere Wegstücke wollen vorsichtig begangen werden, zudem überholen mich mehrere Biker. Schließlich stehe ich am Ufer der Nolla:
Ihrem Verlauf folge ich nun bis Thusis:
Von einer Brücke aus schaue ich zurück auf den mittlerweile in weiter Ferne liegenden Piz Beverin:
Steinmänner am Wegesrand kurz vor Thusis:
Der Frühlingswald bei Thusis:
Ankunft am Stadtrand von Thusis:
Auf der gegenüberliegende Talseite liegt der Weiler Übernolla:
Thusis Altdorf:
Nach knapp zwei Stunden erreiche ich meinen Start- und Zielpunkt, den Parkplatz „Marktwiese“.
Mein Fazit:
Eine herrliche Bergabwanderung, die das Beste des Heinzenbergs vereint! Die Tour ist technisch unkompliziert, bietet aber durch den grossen Höhenunterschied sehr abwechslungsreiche Vegetationszonen. Besonders im Frühling ist der Kontrast zwischen den blühenden Bergwiesen und den fernen Schneegipfeln ein optischer Genuss. Perfekt für Genusswanderer, die gerne mit viel Aussicht starten und die Tour gemütlich im historischen Thusis ausklingen lassen möchten.
Toureninfos:
- Start: Obertschappina, Postauto-Haltestelle
- Ziel: Thusis, Dorfzentrum
- Route: Obertschappina – Tschappina – Urmein – Casellis – Thusis
- Distanz: Ca. 9 km
- Dauer: Etwa 2,5 Stunden
- Höhenmeter: 900 m Abstieg
- Schwierigkeit: Leicht bis Mittel (T1/T2); konditionell fordernd für die Knie aufgrund des langen Abstiegs.
- Highlights: Bergpanorama am Start, felsige Passagen am Casellisbach und der historische Kern von Thusis.
































