In der Nacht regnet es heftig. Zumindest in Schmitten, in höheren Lagen schneit es und so sind am frühen Morgen die Gipfel der höheren Berge schneebdeckt:
Die Aussicht vom Jakobshorn gegen neun Uhr:
Dort, wo ich gestern noch durch den herbstlichen Wald gelaufen bin, schaut es heute Morgen sehr winterlich aus.
Obwohl die Außentemperaturen in Schmitten am Vormittag gerade einmal 9 °C betragen, machen Guido und ich unsere Räder parat und starten gegen 11 Uhr zu einer weiteren Radtour. Immerhin scheint die Sonne und bevor die Räder in den Winterschlaf gehen, wollen wir es nochmals wissen.
Zu Beginn geht es über Davos Wiesen und die Zügenschlucht nach Davos. Bei Davos Wiesen:
Fahrt durch die Zügenschlucht:
Da heute Sonntag und damit im Gegensatz zum 11. Oktober keine Arbeiter bei Schmelzboden tätig sind ist, können wir ohne Zwischenstopp von Schmelzboden weiter nach Davos Platz fahren. Von Davos Platz aus geht es weiter über die Hohe Promenade zum Davoser See:
Vom Davoser See aus führt unser Weg über Davos Wolfgang zum Schwarzsee, einem Bergsee auf einer Höhe von 1504 Metern über dem Meer:
Im Sommer ist der Davoser Schwarzsee ein beliebtes Ausflugsziel, heute geht es hier eher ruhig zu. Vom Schwarzsee aus fahren wir weiter nach Klosters. Die ersten Häuser von Klosters kommen Sicht:
In der Ferne ist das Silvrettamassiv zu sehen:
Noch ein Blick auf Klosters:
Von Klosters aus geht durch das malerische Prättigau:
Das Prättigau erstreckt sich in West-Ost-Richtung auf einer Länge von knapp vierzig Kilometern vom Silvrettagebiet bei Klosters bis zum Taleingang bei der Klus. Das Tal wird von der Landquart durchflossen, die beim gleichnamigen Ort in den Rhein mündet. Bis Küblis verläuft die Fahrt durchs Prättigau reibungslos und ich genieße das Dahinrollen durch die Landschaft.
Hinter Küblis kommt dann aber eine Mitteilung von Guido über Funk, der zu diesem Zeitpunkt hinter mir ist: Er hat einen Platten! Einen Ersatzschlauch hat er zwar dabei, aber erst einmal will er versuchen, den Reifen alle paar Kilometer aufzupumpen. Das klappt auch ganz gut, allerdings verlangsamt sich dadurch unser Tempo. Und mit jedem Aufpumpen verliert der Reifen die Luft schneller. Nach dem Passieren der Klus beschließen wir daher, die Tour in Landquart zu beenden und nicht, wie ursprünglich geplant, in Chur. Die Tour in der Übersicht:
Sie ist ein paar hundert Meter länger als unsere Fahrt über Lenzerheide und Chur nach Thusis und damit meine bisher längste Fahrt mit dem Rad.
Die Höhenmeter auf der Übersicht sind übrigens nicht korrekt, da hat meine Uhr ein bisschen zu viel des Guten berechnet, mehr wie 1000 dürften es nicht gewesen sein.















