Wer kannte ihn nicht, den Film „Schokolade zum Frühstück“ mit Bridget Jones?! Der Film fiel mir spontan während meines heutigen Frühstücks ein, das aus einer Sapote „Mamey“ bestand:
Für mich schmeckte die Frucht wie Schokolade bzw. wie Schokoladenpudding, denn das Fruchtfleisch war zart und cremig. Für eine ehemalige Schokoladensüchtige wie mich das perfekte Frühstück! Nach dem Frühstück erledigte ich Hausarbeit und betätigte mich anschließend an meinem neuen Arbeitsplatz: Rasenmähen stand am Vormittag auf dem Programm. Am Abend war ich dann ein zweites Mal im Garten und arbeitete zwei Stunden als Biotoppflegerin. Musikalisch unterhalten wurde ich dabei von einer Amsel, die auf einer Fichte sitzend ihr Abendlied sang. 
Unser heutiger Spaziergang führte vom „Hößl“, einer Bushaltestelle oberhalb der Ortsmitte von Steibis, auf den Imberg und von dort über die Obere Bergmoos-Alpe hinunter zur Talstation der Hochgratbahn:
An der Oberen Bergmoss-Alpe:
Für die Strecke von rund 8 Kilometern hatten wir 90 Minuten Zeit, sonst hätten wir den letzten Bus zurück nach Oberstaufen verpasst. Da ich unterwegs immer wieder Zeit beim Wildkräuterfuttern „verlor“, mussten wir (bzw. vor allem ich!) den letzten Kilometer in lockerem Dauerlauf zurücklegen. Das Joggen machte so viel Spaß, dass ich mir vornahm, morgen Früh eine kleine Laufrunde zu drehen. So sahen meine Mahlzeiten aus:
- 8.55 Uhr: 270 Gramm Sapote Mamey
- 11.00 Uhr: Handvoll Walderdbeeren
- 11.30 bis 12.15 Uhr: 125 Gramm Heidelbeeren, 180 Gramm Plattpfirsiche, 490 Gramm Aprikosen
- 16.00 Uhr: 180 Gramm Durian „Ghan Yao“, 200 Gramm Bananen „Cavendish“
- etwa 17.30 bis 18.00 Uhr: Wildkräutermahlzeit: Blüten von Gold-Pippau und Rotklee, Blüten und Stängel vom Wiesenbocksbart, Triebspitzen der Bennnessel, Blüten und Blütenblätter der Kohl-Kratzdistel
- 22.00 bis 22.45 Uhr: 300 Gramm Salat (Reste von Burgunder-, Eisberg- und Romana-Salat), 190 Gramm Avocados „Hass“, 240 Gramm Avocado „Antillano“
Dass die Sapote „Mamey“ genial schmeckte, schrieb ich oben schon. Aber auch die Durian „Ghan Yao“ war ein Gedicht, wenn auch nur ein kurzes: Mehr als 180 Gramm wollte ich nicht essen, das war etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Menge. Auch von der Avocado „Antillano“ aß ich trotz genialem Geschmack nur etwa die Hälfte, dann war ich pappsatt. Die ganze Frucht wog über ein Pfund!
PS: „Glücklicher als Gott“ lautet der Titel eines Buches von Neale Donald Walsch. Heute war so ein Tag, an dem ich glücklicher als Gott war!




