Guido schlug mir gegen Mittag vor, zwischen zwei Regenfronten einen kleinen Spaziergang zu machen. Das kam dabei heraus:
Ich benötigte dreieinhalb Stunden für die Strecke, Guido war in der gleichen Zeit auch noch auf dem Rindalphorn, das waren knapp 3 Kilometern und 300 Höhenmeter mehr. Von der Landschaft sah man heute nicht viel, sie war mehr oder weniger wolkenverhangen. Aber das Panorama am Hochgrat war uns ja bestens bekannt und ein Spaziergang in den Wolken hatte seine ganz eigenen Reize! So sah es heute am Gipfelkreuz des Hochgrats aus:
Ein Bild von meiner Lieblingsbuche und eines von den Weiden der Unteren Lauch-Alpe:
Meine heutigen tierischen Begegnungen:
Bei dem Käfer handelte es sich um den Großen Rüsselkäfer, den größten Kulturschädling in der Nadelholzwirtschaft oder einem Nützling von Mutter Natur, je nachdem wie man es sah. Wildkräuter aß ich unterwegs keine, dafür gab es nach der Wanderung Wildkräuter in verarbeiteter Form, nämlich eine üppige Portion Fleisch:
- 6.45 Uhr: 760 Gramm Wassermelone
- 9.05 Uhr: 700 Gramm Wassermelone
- 11.15 Uhr: 850 Gramm Wassermelone
- 17.00 Uhr: 140 Gramm Querrippe und 300 Gramm Rumpsteak vom Rind
- 21.00 Uhr: 390 Gramm Tomaten
- 22.00 bis 22.40 Uhr: 300 Gramm Eisbergsalat, 300 Gramm Avocados „Reed“, 90 Gramm Pistazien
PS: Auf dem Weg zum Gipfel des Hochgrats lernte ich eine neue Pflanze kennen, die Silberwurz:
Die Silberwurz gehörte zu den Rosen-Gewächsen und war ein typischer Schuttdecker. Sie hatte niederliegende, verholzte Triebe und konnte ein Alter von 100 Jahren erreichen. Sehr beachtlich für eine Pflanze, die gerade einmal 15 Zentimeter hoch wurde!









