In der Nacht hatte es weiter geschneit und jetzt sah es in Oberstaufen endlich wieder so aus, wie es meiner Meinung nach in einem Allgäuer Dorf zur Winterszeit aussehen sollte, tief verschneit und mit meterhohen Schneehaufen an den Häuser- und Straßenecken:
Um 13.00 Uhr stapften Guido und ich von der Talstation der Hochgratbahn mit Schneeschuhen hinauf zum Prodel. Mit Schneeschuhen den Berg hinaufgehen fühlte sich in etwa so an wie ein Training auf dem Stepper eines Fitnessstudios. Aber was man in einem Fitnessstudio halt nicht geboten bekam, war die eiskalte, sauerstoffreiche Luft und die wunderschöne Winterlandschaft um einen herum:
Selbst bei Temperaturen unter 0°C, Wind und Schneefall kam man beim einem Aufstieg ganz schön ins Schwitzen. Deshalb war am Wendepunkt ganz oft ein Kleiderwechsel angesagt. Und heute war ich wirklich sehr froh, dass ich die dünne Jacke aus und die dicke angezogen hatte. Auf dem Abstieg gerieten wir nämlich in ein heftiges Schneegestöber:
Gegen Ende der Tour wurde es dann wieder etwas freundlicher:
Wir waren etwa dreieinhalb Stunden unterwegs und fuhren daher erst mit dem Bus um 17.00 Uhr zurück nach Oberstaufen. In der Dämmerung durch den verschneiten, fast menschenleeren Ort nach Hause zu laufen war ein schöner Abschluss unserer Tour. 











