Drei-Seen-Wanderung bei Sufers

geschrieben von Susanne am 11. Oktober 2021 um 21.11 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Heute sind wir wieder mit Bus und Bahn unterwegs: Wir fahren nach Sufers, einem kleinen Dorf, das nördlich des zum Sufnersees gestauten Hinterrheins liegt. Die Bushaltestelle Sufers, Underem Dorf, ist Start und Ziel unserer über den Lai Vons, die Alp Durnan und den Lai Lung führende Rundwanderung:

Es verspricht mit knapp 11 Kilometern und rund 850 Höhenmetern eine recht gemütliche Wanderung zu werden. Allerdings können wir uns nicht wie in der Übersicht angegeben viereinhalb Stunden Zeit nehmen, sondern nur vier Stunden, da wir vor dem Dunkelwerden zu Hause sein möchten. Der Blick vom Wanderweg zurück auf Sufers und den Sufnersee:

Nach rund zwei Kilometern und 400 Höhenmetern im Aufstieg genießen wir bei den Ferienhütten von Foppa diesen Anblick:

Ein erster Blick auf den auf 1991 Meter liegenden Lai Vons:

Die sanften Hügel rund um den See nennen sich Seebärga. Wunderschön schaut dieses Gebiet aus. :sonne: Vom See aus führt der Wanderweg steil über Gras und Blockgeröll bergauf:

Der Blick zurück auf den Lai Vons:

Hinter uns liegt der See und vor uns dieses Panorama:

Der höchste Punkt der Wanderung, ein namenloser Passübergang auf 2068 Höhenmetern, ist erreicht, von hier aus geht es steil bergab zur Alp Durnan:

Ein erster Blick auf die Alp Durnan:

Die Hütten der Alp Durnan:

Weniger Schritte weiter liegt der malerische Lai Lung:

Ein Steinkreis am nördlichen Ufer des See:

Das südliche Ufer passiert man auf dem Weg ins Tal:

Der Weg vom See hinunter ins Tal des Hinterrheins führt durch einen wunderschönen Nadelmischwald. Aufgrund seiner Steilheit und dem felsigen Untergrund ist der Weg allerdings alles andere als gemütlich zu begehen. Man muss schon genau aufpassen, wohin man seine Füße setzt. Hier geht es sogar über Blockgeröll nach unten:

Unten im Tal angekommen, führt der Weg in paar hundert Meter der Hauptstraße entlang, bevor er wieder im Wald verschwindet und leicht ansteigend zum Festungsmuseum „Crestawald“ führt:

Die Festung Crestawald ist ein ehemaliges Artilleriewerk, das erst im Jahr 2000 nach Jahrzehnten strenger Geheimhaltung für die Öffentlichkeit freigegeben und zugänglich gemacht wurde:

Wir sind so fasziniert von der Anlage, dass wir gar nicht so genau hinschauen, welches der kürzeste Weg von der Festung zurück nach Sufers ist. So landen wir zwar auf einem schönen, aber deutlich längerem Pfad als geplant. Wir müssen uns daher ziemlich sputen bzw. sogar rennen, um pünktlich an der Bushaltestelle zu stehen. Wer allerdings die Bushaltestelle nicht pünktlich erreicht, ist der Bus: :updown: Laut App hat er sieben Minuten Verspätung. Das ist ganz schlecht, denn so kann es sein, dass wir den Anschluss in Thusis verpassen. Nun ja, es kommt wie es kommt, statt mich zu ärgern, nutze ich die Zeit, um noch einen Blick auf den Sufnersee zu werfen:

Der Bus kommt tatsächlich sieben Minuten später als geplant und ist gerammelt voll: Es ist das erste Mal, dass wir in einem Postbus stehen müssen. :staun: Wie auch immer, der Busfahrer scheint zu wissen, dass die Zeit drängt, er gibt während der Fahrt nach Thusis Vollgas. Und so erreichen wir gerade noch rechtzeitig unseren Anschlusszug. :erleichtert: Gott sei Dank, denn sonst hätten wir eine Stunde am Bahnhof von Thusis herumlungern müssen. In Tiefencastel wechseln wir vom Zug wieder in den Bus. Hier melden wir uns direkt beim Fahrer, um ihn darüber zu informieren, dass wir in Alvaneu Dorf in Richtung Davos umsteigen wollen. Wenn man das nicht macht, besteht die Gefahr, dass der Anschlussbus abfährt. So aber funkt der Fahrer seinem Kollegen, dass er auf uns warten soll. Schlussendlich sind wir wie geplant rechtzeitig vor dem Dunkelwerden zu Hause. :daumen: Ich verschwinde erst unter der Dusche und dann geht es ans Abendessen. Es ist die zweite Mahlzeit des Tages:

  • 9.40 Uhr: 1380 Gramm Trauben „Italia“
  • 19.10 Uhr: 50 Gramm Zwiebel, 100 Gramm Feldsalat, 190 Gramm Krachsalat, 290 Gramm Avocados „Hass“, 95 Gramm Sesam

Zwiebeln schmecken immer noch lecker, die Zwiebelphase scheint also länger anzuhalten.

PS: Morgen soll es regnen. Das passt, da ich den ganzen Tag im Dorfladen arbeite. :smile:

PPS: Das Video zur Tour:

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Diese Seite wurde zuletzt am 13. Oktober 2021 um 4.55 Uhr GMT geändert.