Unsere Wanderung beginnt im malerischen Bergdorf Schmitten (Albula) auf etwa 1300 Höhenmetern. Eines der typischen Bündner Häuser im Dorfzentrum:
Blick auf das Dorfmuseum:
Zu Beginn geht es die Hauptstraße entlang:
Hier liegt das Dorf hinter uns:
Wir folgen einem gut ausgebauten Wanderweg, der uns durch einen lichten Lärchen- und Fichtenwald führt:
Die frischen Frühlingsfarben der Bäume bilden einen herrlichen Kontrast zum tiefblauen Himmel und den weissen Gipfeln im Hintergrund. Über einen schattigen Waldweg geht es hinunter zum Tieftobel:
Am Tieftobel:
Weiter geht es Richtung Leidboden:
Leidboden:
Statt Weitsicht umgibt uns nun die wilde, urwüchsige Natur des Flusstals:
Der Weg führt nun ein Stück direkt am Ufer entlang. Die flachen, von der Strömung rund geschliffenen Steine und das kristallklare, wenn auch eiskalte Wasser laden zu einer kurzen Rast ein:
Wer mutig ist, nutzt die Gelegenheit für eine Erfrischung der Füsse, bevor der Rückweg angetreten wird:
Eine stabile Holzbrücke ermöglicht es, den sprudelnden Fluss sicher zu überqueren und die Kraft des Wassers aus nächster Nähe zu beobachten:
Ein besonderes Highlight wartet kurz vor dem Wiederaufstieg: Der Wanderweg führt direkt unter dem imposanten Landwasserviadukt hindurch:
Aus der Froschperspektive wirken die gemauerten Pfeiler der Rhätischen Bahn noch gewaltiger, während sie sich in kühnem Bogen über das Tal spannen. Der letzte Abschnitt der Tour führt uns von den Ufern des Landwassers wieder hinauf Richtung Schmitten. Hier spannt sich das Schmittner Viadukt über uns:
Der Blick von oben auf das Landwasserviadukt:
Auf dem stetig ansteigenden Pfad durch den Wald und über die Wiesen von Schluocht geniessen wir noch einmal die warmen Sonnenstrahlen:
Der Blick auf die gegenüberliegende Talseite:
Die Hütten von Zalaint:
Müde, aber voller schöner Eindrücke erreichen wir schliesslich wieder unseren Ausgangspunkt im Dorf.
Mein Fazit:
Diese Rundwanderung bietet einen faszinierenden Kontrast zwischen der idyllischen Dorfatmosphäre von Schmitten und der wilden Natur am Talboden. Besonders beeindruckend ist die Perspektive von ganz unten auf das gewaltige Landwasserviadukt, das man während der Tour direkt unterschreitet. Ob beim Entspannen am kiesigen Ufer des Landwassers oder beim Genießen der weiten Aussicht auf die Albula-Alpen, diese Tour ist ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle Sinne. 
Toureninfos:
- Start/Ziel: Schmitten (Albula), Dorfzentrum
- Route: Schmitten – Tieftobel – Landwasser – Landwasserviadukt – Zalaint – Osterhubel – Schmitten
- Distanz: Ca. 8 km (Rundtour)
- Dauer: Etwa 2 Stunden
- Höhenmeter: Ca. 310 m Auf- und Abstieg
- Schwierigkeit: Mittel; gut begehbare, aber teils steile Wanderwege im Bereich der Schlucht
- Highlights: Historischer Dorfkern von Schmitten, Unterschreitung des berühmten Landwasserviadukts und idyllische Uferpfade am Wildfluss Landwasser





























