Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’

geschrieben von Susanne am 7. Juni 2021 um 21.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Der Blick aus unserem Wohnzimmerfenster ist eigentlich jeden Morgen faszinierend. Heute bietet Mutter Natur uns jedoch ein ganz besonderes Schauspiel:

Danke für diesen farbenprächtigen Start in die neue Woche! 😍 Tagsüber ist es dann eher Grau in Grau, während unserer nachmittäglichen Tour, die eigentlich hinauf zur Wiesner Alp führen soll, fängt es sogar so stark zu regnen an, dass wir die Tour abbrechen und nach Hause zurückkehren. Ein paar Wildkräuter pflücke ich trotz Regen, sie bilden die Vorspeise zu meinem Abendessen:

  • 10.40 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Knollensellerie-, Orangensaft
  • 14.50 Uhr: 260 Gramm Leber und 90 Gramm Herz vom Lamm, 170 Gramm Blumenkohl
  • 20.55 Uhr: 60 Gramm Triebe des Taubenkropf-Leimkrauts, 10 Gramm Triebe der Zaunwicke, 10 Gramm Blüten des Wiesen-Pippaus, 230 Gramm Knollensellerie, 240 Gramm Karotten, 290 Gramm Avocados „Hass“, 85 Gramm Kürbiskerne

Der Wiesen-Pippau steht das erste Mal in diesem Jahr auf meinem Speiseplan. Er schmeckt ähnlich wie Löwenzahn, jedoch noch bitterer. Hier ist ein verregneter Blütenstand zu sehen:

geschrieben von Susanne am 7. Juni 2021 um 7.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Die höheren Regionen sind in Wolken gehüllt, daher bleiben wir auf der heutigen Spazierrunde auf halber Höhe bzw. im Tal. Auf dem Weg von Schmitten nach Wiesen entdecken wir zu meiner großen Freude eine der schönsten Wildorchideen, den Frauenschuh:

Drei weitere Wildpflanzen, die ich dieses Jahr noch nicht blühend zu Gesicht bekommen habe, die Kornblume, die Herzblättrige Kugelblume und die Wegwarte:

Während des Spaziergangs probiere und esse ich zahlreiche Wildkräuter, unter anderem Löwenzahnblüten, Triebe des Taubenkropf-Leimkrauts und Blüten, Blätter sowie Blütenknospen des Wiesenbocksbarts:

Taubenkropf-Leinmkraut, Wiesen-Bärenklau und Wilden Spinat nehme ich außerdem mit nach Haus und lasse sie mir als Vorspeise eines Nachmittagessens schmecken. Mein Speiseplan:

  • 10.30 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Rote Beete-, Orangensaft
  • 17.00 Uhr: 100 Gramm Triebe des Taubenkopf-Leimkrauts, 30 Gramm Blätter des Wiesen-Bärenklaus, 25 Gramm Blätter des Wilden Spinats, 160 Gramm Karotten, 110 Gramm Rote Beete, 320 Gramm Avocados „Hass“, 75 Gramm Kürbiskerne
  • 21.15 Uhr: 300 Gramm Fleisch und Fett vom Rind, 140 Gramm Blumenkohl, 100 Gramm Sesam

PS: Auf unserem Weg werden wir neugierig beobachtet: 😍

geschrieben von Susanne am 5. Juni 2021 um 21.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fahrradtouren, Sport, Wildpflanzen
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Von 7 bis um 8.30 Uhr helfe ich meiner Kollegin im Dorfladen, anschließend beliefere ich wie schon mehrmals eine 97-jährige, allein lebende Dame mit ihrem wöchentlichen Einkauf. Danach habe ich Feierabend. :feier: Da für den Nachmittag Regenfälle vorhergesagt sind, starten Guido und ich am späten Vormittag zu einer kleinen Radtour hinauf zur Schmittner Alp. Auch dieses Mal empfinde ich das Bergaufradeln als extrem anstrengend. Aber egal, was mich nicht umbringt, macht mich stark. :muskeln: Und ich komme heute sogar fünf Meter weiter den steilen Anstieg vor der Schmittner Alp hinauf. :froehlich: Während der Abfahrt stoppe ich ein paar Mal, um Blümchen zu fotografieren. Unter anderem wächst das Kleine Seifenkraut am Rande des Fahrwegs:

Außerdem die Weiße Silberwurz:

So sehen ihre Blätter aus:

Das ist eine Weiße Schwalbenwurz, umrahmt von Wiesen-Salbei:

Ihr Blütenstand:

Die Weiße Schwalbenwurz gilt als stark giftig, ihr Verzehr soll mit Durchfall, Reizungen von Blasen und Niere, Fieber und in extremen Fällen mit Atemlähmung einhergehen. Da sie mich intuitiv nicht anspricht, verzichte ich daher gerne auf eine Kostprobe. Vor unserem Haus blühen mittlerweile zahlreiche Akeleien:

Die erinnern mich an „meinen“ Garten in Oberstaufen. :herz: Die Weiße Taubnessel wächst hinter unserem Haus:

Sie bildet zusammen mit Löwenzahnblüten und Trieben der Zaunwicke die Vorspeise meines Mittagessens. Zum Abendessen gibt es das erste Mal seit dem 21. Oktober 2020 wieder Innereien. Allerdings nicht wie damals vom Steinbock, sondern vom Lamm. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 10.10 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Knollensellerie, Orangensaft
  • 13.20 Uhr: 50 Gramm Weiße Taubnessel, 20 Gramm Löwenzahnblüten, 20 Gramm Triebspitzen der Zaunwicke, 300 Gramm Karotten, 125 Gramm Knollensellerie, 320 Gramm Avocados „Hass“, 80 Gramm Kürbiskerne
  • 20.30 Uhr: 220 Gramm Leber und 90 Gramm Herz vom Lamm, 120 Gramm Blumenkohl

Viel geht nicht von den Innereien, sie sperren schnell. Eine Innereien-Fressphase wie ich sie nach meiner Umstellung von veganer auf omnivore Rohkost hatte, kommt wohl nicht mehr wieder.

PS: Am Nachmittag regnet es dann tatsächlich ziemlich heftig. :regen: Statt Wandern sind deshalb Yoga-Übungen angesagt. 🧘🏻‍♀️

geschrieben von Susanne am 4. Juni 2021 um 22.11 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Nach Vormittagsdienst und Mittagessen brauche ich eine Ruhepause. :muede: Nach einer zweistündigen Siesta fühle ich mich aber wieder fit genug für eine nachmittägliche Tour: :muskeln: Zusammen mit Guido steige ich über Pardela zu den oberhalb der Wiesner Alp gelegenen Hütten von Rüggji auf, der Rückweg führt über die Berghütte Martrüel und die Schmittner Alp:

Frühlings-Enziane auf den Wiesen von Pardela:

Ein ziemlich blasser Alpen-Enzian:

Was oder wer ihm wohl über den Weg gelaufen sein mag, dass er so blass geworden ist?! Bei den kleinen Heu-Hütten von Rüggji, der grüne Fleck in der Bildmitte ist ein Stück der Wiesner Alp:

Der Blick von Rüggji zum Tiaun:

Der Kontrast zwischen schon ergrünten Weideflächen und den höher gelegenen, von Weitem noch ziemlich farblos aussehenden Flächen ist faszinierend. Aber auch wenn manche Flächen noch farblos aussehen, kommt man näher, sind unzählige Farbtupfer zu erkennen: Neben blauen Enzianen blühen weiße und lila Krokusse sowie Frühlings- und Alpen-Anemomen in weiß bzw. gelb. Letztere ist hier zu sehen:

Der Wanderweg von Rüggji zur Berghütte Martrüel dient zurzeit streckenweise als Bachbett:

Auf dem Weg, der von Martrüel zur Schmittner Alp führt:

An der Schmittner Alp kommt die Sonne hinter den Wolken hervor und lässt die Alp und die Gipfel der Bergüner Stöcke in ihrem Licht erstrahlen:

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages leuchten durch junges Lärchengrün:

Wir sind erst gegen 21 Uhr wieder zurück zu Hause, dementsprechend spät findet das Abendessen statt. Der Mahlzeitenüberblick:

  • 12.30 Uhr: 50 Gramm Triebe des Taubenkropf-Leimkrauts, 250 Gramm Karotten, 100 Gramm Rote Beete, 320 Gramm Avocados „Hass“, 70 Gramm Sesam
  • 21.30 Uhr: 400 Gramm Fleisch und Fett vom Rind, 190 Gramm Blumenkohl (Strunk und Kopf), 90 Gramm Sesam

PS: Am Abend erreicht mich eine Nachricht über WhatsApp: Meine Chefin bittet mich, morgen früh außerplanmäßig im Dorfladen mitzuhelfen. Mache ich gerne!

geschrieben von Susanne am 3. Juni 2021 um 21.31 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
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Um 19 Uhr liegt eine weiterer, neunstündiger Arbeitstag mit ziemlich viel Umsatz hinter mir. Stressig war der Tag aber Gott sei Dank nicht. Am Abend bin ich trotzdem ziemlich k.o., und dementsprechend kurz fällt meine Spazierrunde aus. Ich nutze die Runde vor allem, um Wildkräuter zu essen und zu pflücken. Dieses Sträußchen nehme ich mit nach Hause:

So sieht mein vollständiger Speiseplan aus:

  • 13.00 Uhr: 800 Gramm Karotten-, Rote Beete-, Apfelsaft
  • 20.30 Uhr: verschiedene Wildkräuter (u.a. Löwenzahnblüten, Wiesen-Labkraut und Wundkleeblüten), 20 Gramm Blütenstände der Zaunwicke, 60 Gramm junge Triebe und Blütenstände des Taubenkropf-Leimkrauts, 240 Gramm Kohlrabi, 580 Gramm Fleisch und Fett vom Rind

PS: Morgen arbeite ich nur vormittags und kann mich somit auf einen freien Nachmittag freuen. :sonne: