Archiv für die Kategorie ‘Ernährung’

geschrieben von Susanne am 12. Oktober 2021 um 20.53 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Die heutige Lieferung für den Dorfladen ist so umfangreich, dass mir am Morgen eine Kollegin hilft, die Ware zu verräumen. Nach zwei Stunden gemeinsamer Bemühungen ist der größte Teil der Lieferung dort, wo er hingehört. Es dauert allerdings bis zum Abend, bis auch das letzte Teil seinen Platz gefunden hat. Das liegt vor allem daran, dass weitaus mehr Kunden den Laden besuchen als in den letzten Wochen. Ich bin also meist mit der Betreuung von Kunden beschäftigt und finde nur ab und zu Zeit, den Rest der Lieferung zu verstauen. Aber schließlich ist alles erledigt und ich kann zufrieden Feierabend machen. :erleichtert: Der nächste Arbeitstag ist der Donnerstag und ich bin gespannt, um es dann wieder so kurzweilig zugeht. Meine Mahlzeiten:

  • 12.10 Uhr: 1100 Gramm Trauben „Italia“, 230 Gramm Trauben „Lavallée“
  • 14.20 Uhr: 440 Gramm dunkle Feigen, 520 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 19.40 Uhr: 50 Gramm Zwiebel, 140 Gramm braune Champignons, 160 Gramm Endiviensalat, 280 Gramm Krachsalat, 320 Gramm Avocados „Hass“, 90 Gramm Sesam

PS: Mein Bewegungsprogramm besteht aus einer morgendlichen, ich stehe schon um 5 Uhr auf, und einer abendlichen Yoga-Einheit.

geschrieben von Susanne am 11. Oktober 2021 um 21.11 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Heute sind wir wieder mit Bus und Bahn unterwegs: Wir fahren nach Sufers, einem kleinen Dorf, das nördlich des zum Sufnersees gestauten Hinterrheins liegt. Die Bushaltestelle Sufers, Underem Dorf, ist Start und Ziel unserer über den Lai Vons, die Alp Durnan und den Lai Lung führende Rundwanderung:

Es verspricht mit knapp 11 Kilometern und rund 850 Höhenmetern eine recht gemütliche Wanderung zu werden. Allerdings können wir uns nicht wie in der Übersicht angegeben viereinhalb Stunden Zeit nehmen, sondern nur vier Stunden, da wir vor dem Dunkelwerden zu Hause sein möchten. Der Blick vom Wanderweg zurück auf Sufers und den Sufnersee:

Nach rund zwei Kilometern und 400 Höhenmetern im Aufstieg genießen wir bei den Ferienhütten von Foppa diesen Anblick:

Ein erster Blick auf den auf 1991 Meter liegenden Lai Vons:

Die sanften Hügel rund um den See nennen sich Seebärga. Wunderschön schaut dieses Gebiet aus. :sonne: Vom See aus führt der Wanderweg steil über Gras und Blockgeröll bergauf:

Der Blick zurück auf den Lai Vons:

Hinter uns liegt der See und vor uns dieses Panorama:

Der höchste Punkt der Wanderung, ein namenloser Passübergang auf 2068 Höhenmetern, ist erreicht, von hier aus geht es steil bergab zur Alp Durnan:

Ein erster Blick auf die Alp Durnan:

Die Hütten der Alp Durnan:

Weniger Schritte weiter liegt der malerische Lai Lung:

Ein Steinkreis am nördlichen Ufer des See:

Das südliche Ufer passiert man auf dem Weg ins Tal:

Der Weg vom See hinunter ins Tal des Hinterrheins führt durch einen wunderschönen Nadelmischwald. Aufgrund seiner Steilheit und dem felsigen Untergrund ist der Weg allerdings alles andere als gemütlich zu begehen. Man muss schon genau aufpassen, wohin man seine Füße setzt. Hier geht es sogar über Blockgeröll nach unten:

Unten im Tal angekommen, führt der Weg in paar hundert Meter der Hauptstraße entlang, bevor er wieder im Wald verschwindet und leicht ansteigend zum Festungsmuseum „Crestawald“ führt:

Die Festung Crestawald ist ein ehemaliges Artilleriewerk, das erst im Jahr 2000 nach Jahrzehnten strenger Geheimhaltung für die Öffentlichkeit freigegeben und zugänglich gemacht wurde:

Wir sind so fasziniert von der Anlage, dass wir gar nicht so genau hinschauen, welches der kürzeste Weg von der Festung zurück nach Sufers ist. So landen wir zwar auf einem schönen, aber deutlich längerem Pfad als geplant. Wir müssen uns daher ziemlich sputen bzw. sogar rennen, um pünktlich an der Bushaltestelle zu stehen. Wer allerdings die Bushaltestelle nicht pünktlich erreicht, ist der Bus: :updown: Laut App hat er sieben Minuten Verspätung. Das ist ganz schlecht, denn so kann es sein, dass wir den Anschluss in Thusis verpassen. Nun ja, es kommt wie es kommt, statt mich zu ärgern, nutze ich die Zeit, um noch einen Blick auf den Sufnersee zu werfen:

Der Bus kommt tatsächlich sieben Minuten später als geplant und ist gerammelt voll: Es ist das erste Mal, dass wir in einem Postbus stehen müssen. :staun: Wie auch immer, der Busfahrer scheint zu wissen, dass die Zeit drängt, er gibt während der Fahrt nach Thusis Vollgas. Und so erreichen wir gerade noch rechtzeitig unseren Anschlusszug. :erleichtert: Gott sei Dank, denn sonst hätten wir eine Stunde am Bahnhof von Thusis herumlungern müssen. In Tiefencastel wechseln wir vom Zug wieder in den Bus. Hier melden wir uns direkt beim Fahrer, um ihn darüber zu informieren, dass wir in Alvaneu Dorf in Richtung Davos umsteigen wollen. Wenn man das nicht macht, besteht die Gefahr, dass der Anschlussbus abfährt. So aber funkt der Fahrer seinem Kollegen, dass er auf uns warten soll. Schlussendlich sind wir wie geplant rechtzeitig vor dem Dunkelwerden zu Hause. :daumen: Ich verschwinde erst unter der Dusche und dann geht es ans Abendessen. Es ist die zweite Mahlzeit des Tages:

  • 9.40 Uhr: 1380 Gramm Trauben „Italia“
  • 19.10 Uhr: 50 Gramm Zwiebel, 100 Gramm Feldsalat, 190 Gramm Krachsalat, 290 Gramm Avocados „Hass“, 95 Gramm Sesam

Zwiebeln schmecken immer noch lecker, die Zwiebelphase scheint also länger anzuhalten.

PS: Morgen soll es regnen. Das passt, da ich den ganzen Tag im Dorfladen arbeite. :smile:

PPS: Das Video zur Tour:

geschrieben von Susanne am 10. Oktober 2021 um 21.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Südöstlich von Surava, einem Dorf im Albulatal, liegt eine auffällige Felsformation, der Crap Furo. Während unseren Fahrten von Schmitten nach Lenz bzw. umgekehrt konnten wir sie schon ein etliche Male aus der Ferne bewundern, aus der Nähe jedoch noch nie. Das wollen wir heute ändern und wandern von der Haustür aus über das Landwasserviadukt, durch das Tal der Albula und über Alvaneu Bad zum Crap Furo. Crap Furo bedeutet übrigens „durchbohrter Felskopf“. Diesen Namen verdankt er zwei Felslöchern, die im oberen Teil der Felsformation zu finden sind. Auf dem Weg zum Landwasserviadukt:

Wildblumen sieht man um diese Jahreszeit nur noch vereinzelt, deshalb freut mich ihr Anblick um so mehr:

Außerdem begegnen uns die ersten reifen Hagebutten der Saison. :hmmm: Am Landwasserviadukt:

An der Albula:

Bei Alvanau Bad verlassen wir den durch das Tal führenden Wanderweg und wandern den „Pfad der Pioniere“ hinauf. Der „Pfad der Pioniere“ ist ein Themenwanderweg, der in Surava bzw. Alvaneu Bad beginnt und Wissenswertes über die Entwicklung des Gebirgswaldes vermittelt. Er führt oberhalb des Flusses an der Talflanke entlang. Eine tierische Begegnung:

Nach zehn Kilometern strammen Gehens liegt er endlich vor uns, der Crap Furo:

Er ragt so hoch über uns auf, dass ich den Panoramamodus verwenden muss, um ihn aufs Bild zu bekommen. Von Norden erscheint er als scharf zugespitzte Nadel, von Osten und Westen als breite Wand durchbrochen von den beiden übereinander liegenden Felsfenstern. Auf einem schmalen Pfad steigen wir zum Einstieg, von dem aus man den Felsen erklettern kann:

Steigt man noch weiter hinauf, blickt man direkt auf die Ostwand:

Die Felsfenster sind hier nicht zu erkennen. Auf dem Weg zum Fuß des Felsens:

Nach der Umrundung der Felsformation, die in etwa auf dem geografischen Mittelpunkt von Graubünden liegt, geht es über den Pfad der Pioniere hinunter nach Surava. Ein Blick vom Wanderweg auf die Westwand, hier ist zumindest eines der Löcher sehr gut zu sehen:

Von Surava aus bringt uns der Postbus zurück nach Schmitten. Die Wanderung in der Übersicht:

Ambitionen, den Crap Furo irgendwann zu besteigen, habe ich nicht. Die Besteigung ist nämlich nicht ganz einfach, wie in diesem Video zu sehen ist:

Aber die Wanderung zum Fuße des Crap Furo ist durchaus zu empfehlen! Meine Mahlzeiten:

  • 9.45 Uhr: 410 Gramm Trauben „Italia“, 620 Gramm Trauben „Lavalée“
  • 13.30 Uhr: 10 Gramm Schnittlauch, 160 Gramm Endiviensalat, 190 Gramm Krachsalat, 340 Gramm Avocados „Hass“
  • 19.45 Uhr: 310 Gramm Fleisch vom Schenkel eines Lamms, 290 Gramm Kohlrabi

Statt Zwiebel gibt es heute Schnittlauch. Der ist auch sehr lecker. :hmmm:

PS: Meine Yoga-Routine kam in den letzten Tagen etwas aus dem Tritt. Aber heute schaffe ich es, sowohl morgens als auch abends eine einstündige Yoga-Einheit zu absolvieren. 🧘🏻‍♀️

geschrieben von Susanne am 9. Oktober 2021 um 22.11 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Von 7 bis 8.30 Uhr helfe ich meiner Chefin im Dorfladen, anschließend mache ich mich auf den Weg zur Dorfältesten und liefere ihren wöchentlichen Einkauf. Der Rest des Tages verläuft unspektakulär, wir verbringen ihn gemütlich zu Hause und machen uns erst gegen Abend auf eine kleine Spazierrunde. Zwei Momentaufnahmen:

Meine Mahlzeiten:

  • 10.10 Uhr: 980 Gramm Trauben „Italia“
  • 13.15 Uhr: 150 Gramm Endiviensalat, 240 Gramm Krachsalat, 290 Gramm Avocados „Hass“
  • 17.30 Uhr: 380 Gramm Zwetschgen
  • 21.40 Uhr: 100 Gramm Feldsalat, 300 Gramm Krachsalat, 150 Gramm roter Paprika, 45 Gramm Zwiebel

Wie gestern steht auch heute eine Zwiebel auf meinem Speiseplan:

Im letzten Jahr gab es Ende September zwei Tage, in denen es mich zu Zwiebeln hinzog. Mal schauen, wann dieses Jahr mein Bedarf gedeckt ist!

geschrieben von Susanne am 8. Oktober 2021 um 22.15 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Videos, Wandern
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Nach drei Arbeitstagen in Folge freue ich mich auf einen freien Tag: Morgens ist Ausschlafen angesagt, es folgen das Frühstück und ein paar Yoga-Übungen. Um 11 Uhr sind Guido und ich schließlich startklar für eine Bergtour: Bus und Bahn bringen uns nach Celerina. Celerina liegt in der Region Maloja im Oberengadin, Nachbardörfer sind St. Moritz im Südwesten, Samedan im Nordosten und Pontresina im Südosten. Gipfelziel ist der Piz Padella, der schon einmal auf unserer Planung stand: Geplant Piz Padella (2855m), ausgeführt Piz Ot (3247m). Da wir erst um 13.00 Uhr in Celerina ankommen, gönnen wir uns den Luxus, die ersten 500 Höhenmeter mit Hilfe einer Gondelbahn zurückzulegen. Von der Bergstation „Marguns“ aus sind es dann nur noch 600 Höhenmeter zum Gipfel, auf den ein weiß-rot-weiß markierter Wanderweg führt. Der Tour verspricht also ein erholsamer Spaziergang zu werden. Ein Blick zurück zur Bergstation:

Auf rund 2450 Höhenmetern schauen wir auf dieses Panorama:

Das im Tal zu sehende Dorf ist Pontresina. Je höher wir kommen, desto wärmer wird es und bald wandern Jacke und Pullover in den Rucksack. Kraft tanken mit Blick auf Pontresina:

Noch etwas weiter oben bekommen wir einen Zipfel von St. Moritz, den Lej da San Murezzan und den Lej da Silvaplauna zu sehen:

Auf den letzten Höhenmetern wird das Gelände zunehmend felsiger:

An einer Stelle sind sogar Ketten zu finden:

Die braucht man aber nicht wirklich, um nach oben zu kommen! Die letzten Meter hinauf zum Gipfel:

Gipfelglück auf 2857 Metern Höhe:

Wir lassen uns heute viel Zeit, um die Landschaft zu genießen: :sonne: Der Blick nach Südosten, in den Tälern liegen Pontresina und Celerina (im Vordergrund):

Der Blick nach Süden:

Im Westen liegt hinter Wolken versteckt der Piz Julier, dieser Gipfel steht auf meiner Wunschliste, und der Pizzatsch:

Die Gratüberschreitung von Piz Padella zum Pizzatsch ist ebenfalls ein Wunschprojekt. Im Nordwesten liegt der Piz Ot:

Im Norden sind unter anderem Piz Üertsch und Piz Kesch zu sehen:

Zu guter Letzt, der Blick nach Osten:

Zurück ins Tal wandern wir über die Alp Munt und anschließend weiter nach Samedan. Dabei passieren wir den großen Steinmann:

Anschließend geht es ziemlich abenteuerlich weiter, denn der nach unten führende Wanderweg ist nicht nur steil, sondern streckenweise auch noch schneebedeckt:

Das ist nicht immer so lustig, wie es auf dem Bild aussieht, sondern an ausgesetzten Stellen ziemlich gefährlich. Ich taste mich daher ziemlich bedächtig nach unten. Ein sonniger Anschnitt:

Hier ist der auf dem Weg liegende Schnee kein Problem mehr, da es nur mäßig steil nach unten geht:

An der Alp Munt sind wir wieder im grünen Bereich:

Kurz oberhalb von Samedan:

In Samedan erreichen wir die Bahn, die um 17.16 Uhr Richtung Chur fährt und sind schließlich um 18.52 Uhr wieder zurück in Schmitten. Die Tour in der Übersicht:

Fazit: Dank der Aufstiegshilfe „Bergbahn“ war es eine sehr angenehme, erholsame Tour auf einen wunderbaren Aussichtsgipfel. :sonne: Bei unserem nächsten Besuch steht dann die Überschreitung des Grats zum Pizzatsch an. :muskeln: Das gibt es zum Essen:

  • 9.30 Uhr 430 Gramm Trauben „Italia“
  • 19.45 Uhr: 240 Gramm Krachsalat, 50 Gramm Zwiebel, 680 Gramm Fleisch vom Schenkel eines Lamms, 145 Gramm Avocados

Das Fleisch vom Lammschenkel ist zart, aber für meinen Geschmack nicht fett genug. Deshalb gibt es hinterher noch eine Avocado.

PS: Das Video zur Tour:

PPS: Der Tourenbericht auf www.hikr.org: PIZ PADELLA im Herbst.