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geschrieben von Susanne am 22. Oktober 2021 um 20.25 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Auch wenn tagsüber die Sonne scheint und es dadurch immer noch angenehm warm ist, so liegen nachts die Temperaturen nur noch knapp über dem Gefrierpunkt. Man merkt, es ist Herbst und mittlerweile haben sich die Lärchen rund um Schmitten golden verfärbt. Wunderschön sieht das aus. :sonne: Momentaufnahmen von einem nachmittäglichen Spaziergang über die Wiesner Alp:

Meine Mahlzeiten:

  • 7.25 Uhr: 790 Gramm Kakis „weich“
  • 10.20 Uhr: 110 Gramm Heidelbeeren, 390 Gramm dunkle Trauben, 410 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 19.00 Uhr: 20 Gramm Zwiebeln, 190 Gramm Endiviensalat, 240 Gramm Krachsalat, 370 Gramm Avocados „Hass“

PS: Wir haben eine neue Trainingsmöglichkeit:

Der Ring hängt vom Dachbalken des Wohnzimmers und ist bestens geeignet, Klimmzüge zu trainieren. 💪🏻

geschrieben von Susanne am 21. Oktober 2021 um 21.26 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am heutigen Dienstag vertrete ich erneut ein Kollegin, die Urlaub hat. Der Umfang der Lieferung ist deutlich kleiner als die der letzten Dienstage und Kunden sind auch eher rar. Ich könnte mich rein theoretisch also als Putzfee betätigen. Aber es gibt auch noch andere Tätigkeiten, die erledigt werden müssen, so zum Beispiel die Kontrolle des Mindeshaltbarkeitsdatums. So vergeht auch der heutige Arbeitstag ohne Putzen. Nun ja, ich werde es überleben! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 12.20 Uhr: 480 Gramm Trauben „Thompson Seedless
  • 14.10 Uhr: 150 Gramm Feldsalat, 145 Gramm Avocado „Hass“
  • 20.10 Uhr: 640 Gramm Fleisch und Fett von der Brust eines Lamms, 220 Gramm Kohlrabi

PS: Am Abend schaue ich mir zusammen mit Guido ein weiteres Video über die Begehung des Mittellegigrats an. Träumen ist schließlich auch als Ü60-Jährige noch erlaubt!

geschrieben von Susanne am 20. Oktober 2021 um 22.10 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Den Vormittag verbringen wir Haus- und Schreibtischarbeiten erledigend zu Hause, nachmittags wandern wir auf den über Schmitten thronenden Schafläger. Diesen Gipfel besuchten wir im August 2019 während eines Kurzaufenthalts in Lenz das erste Mal: Wanderung auf den Guggernellgrat (Schafläger). Von Schmitten aus sind sowohl der Schafläger (Bildmitte) als auch der Guggernell gut zu sehen:

Der über Acla und Zaplina führende Aufstieg kommt mir heute ziemlich beschwerlich vor. Besonders die 500 Höhenmeter von Zaplina über die Grasflächen von Parnedi ziehen sich gefühlt endlos dahin:

Hier wird das Gelände felsiger, aber der Gipfel scheint immer noch in weiter, weiter Ferne zu sein:

Ich schaue daher lieber nicht mehr in die Ferne, sondern auf den Boden und bewundere die Pflanzenmandalas zu meinen Füßen:

Die beiden Pflanzen gehören zur Gattung Sempervivum, was so viel wie „immer lebend“ bedeutet. Hier hebe ich meinen Blick wieder und bin über die Aussicht sehr erfreut:

Kein Gras mehr, nur noch Felsen, welch ein Vergnügen: :sonne:

Ein Blick in die Tiefe auf den Eingangsbreich der Schmittner Erzgruben:

Die Schlüsselstelle, eine Platte, die man umgehen kann, wenn man will:

Wir wollen drüber klettern oder besser gesagt, drüber krabbeln! Die letzten Meter zum Gipfel können wir dann wieder in aufrechter Haltung zurücklegen:

Das Gipfelkreuz stand bei unserem letzten Besuch noch nicht, Richtung Norden ist links vom Kreuz das 2653 Meter hohe Aroser Weisshorn mit der Bergstation der Bahn zu sehen:

Der Blick Richtung Osten:

Der Südosten:

Im Süden liegen die Bergüner Stöcke, im Westen Lenzer Horn, Pizza Naira und Aroser Rothorn:

Der Stern schwebt über den Viertausendern Finsteraarhorn und Jungfrau. Wir genießen das Gipfelpanorama nicht allzu lange, denn über dem Gipfel weht ein eisiger Wind. Ich habe mittlerweile nicht nur eine Jacke, sondern auch Stirnband und Handschuhe angezogen. Beim Abstieg umgehen wir die Platten und kehren anschließend wieder auf den Grat zurück:

Gratwanderung mit Blick auf die Bergüner Stöcke:

Über das grasige Gelände von Parnedi, oben in der Bildmitte ist der Piz Bernina mit Biancograt, rechts der Bildmitte Schmitten zu sehen:

Fünf Stunden und fünfzehn Minuten nach Beginn unserer Tour sind wir wieder in Schmitten. In dieser Zeit haben wir gut 12 Kilometer und rund 1500 Höhenmeter zurückgelegt. Kein Wunder, dass ich k.o. bin! Die Energie reicht gerade noch für ein paar Dehnungsübungen, dann geht es auch schon ans Abendessen. So sieht mein heutiger Speiseplan aus:

  • 9.20 Uhr: 670 Gramm Trauben „Italia“
  • 12.10Uhr: 150 Gramm Feldsalat, 170 Gramm Avocado „Hass“
  • 19.45 Uhr: 30 Gramm Zwiebel, 190 Gramm Endiviensalat, 230 Gramm Krachsalat, 340 Gramm Avocados „Hass“, 210 Gramm Kohlrabi

PS: Ein Blütengruss zum Schluss:

Gruss und Schluss, hier passt die in der Schweiz übliche Rechtschreibung ohne Eszett besser!

geschrieben von Susanne am 19. Oktober 2021 um 21.54 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Am heutigen Dienstag ist im Dorfladen aufgrund einer umfangreichen Lieferung wieder viel zu tun, allerdings kommen deutlich weniger Kunden als letzte Woche. Im Großen und Ganzen ist es daher ein eher geruhsamer Arbeitstag. Die Mittagspause nutze ich für einen kleinen Spaziergang rund um Schmitten. Der Blick vom Wanderweg auf Schönboden bei Filisur:

Meine Mahlzeiten, zum Abendessen lasse ich mir wie gestern eine kleine Schweinshaxe schmecken:

  • 12.20 Uhr: 810 Gramm Trauben „Italia“
  • 14.10 Uhr: 150 Gramm Feldsalat, 240 Gramm Avocados „Hass“, 250 Gramm Zuckerschoten
  • 20.15 Uhr: 290 Gramm Fleisch von der Haxe eines Schweins, 250 Gramm Krachsalat, 260 Gramm Avocados „Hass“

Vor dem Schlafengehen schaue ich zusammen mit Guido diese Dokumentation:

Manchmal bin ich schon ein bisschen traurig, dass ich in den Genuss solcher Touren in diesem Leben wohl nicht mehr kommen werde. Aber eigentlich besteht kein Grund traurig zu sein, die Touren, die Guido und ich machen, sind oftmals aufregend genug. :froehlich:

geschrieben von Susanne am 18. Oktober 2021 um 23.23 Uhr
Kategorie: Bergtouren, Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Ich fühle mich morgens ziemlich zerschlagen, warum auch immer. Wir lassen den Tag daher erst einmal ruhig angehen und beinahe wäre ich um die Mittagszeit vor lauter Müdigkeit wieder im Bett gelandet. Aber die Tatsache, dass ich morgen den ganzen Tag arbeite und ich wieder nicht länger unterwegs sein kann, motiviert mich dann doch zu einem Nachmittagsausflug: Wir fahren nach Davos Platz und wandern von dort aus Richtung Strelapass. Mit jedem Schritt geht es mir besser und besser, so dass wir schlussendlich nicht zum Pass, sondern zum namensgebenden Gipfel hinaufwandern, dem Strela. Der 2636 Meter hohe Strela ist eine Graterhebung zwischen Strelapass und der 2658 Meter hohen Chüpfenflue. Richtung Norden fällt er steil ab, die Südostseite besteht aus grasigen, felsdurchsetzten Hängen. Man erreicht den Gipfel entweder vom Strelapass aus über den Ostgrat oder aber vom Strelasee aus über den Südostgrat. Strela leitet sich übrigens vom lateinischen „striga“ beziehungsweise rätoromanischen „stria“ ab und bedeutet Hexe.

Über den Aufstieg von Davos aus gibt es nicht viel zu berichten. Er führt größtenteils über breit ausgebaute Wander- bzw. Fahrwege. Man kann also sehr gemächlich nach oben wandern, ohne groß darauf zu achten, wohin man die Füße setzt. Der Blick zurück auf Davos zu Beginn der Wanderung:

Hier liegen die Lawinenverbauungen des Kleinen Schiahorns vor uns:

Unser Gipfelziel, der Strela:

An einer Abzweigung nehmen wir den Weg, der zum Strelasee führt, den Strelapass lassen wir rechts liegen. Wir bleiben allerdings nicht lange auf dem Weg, am Strelalift verlassen wir ihn und steigen weglos über die Skipiste zum Ostgrat auf. Der Blick auf Strelapass, Grosses Schiahorn und Weissfluh:

Hier erreichen wir den Ostgrat des Strelas:

Der Grat ist sehr gut zu begehen und bietet das Vergnügen, wieder einmal weit über dem Rest der Welt zu stehen bzw. zu gehen. Der Blick vom Ostgrat auf den Strelasee und das untere Ende des Südostgrat, das Tal rechts im Hintergrund ist das Sertigtal:

Der Blick zurück über den Ostgrat, dahinter ragt das Grosse Schiahorn auf:

Guido ist die Gratbegehung nicht aufregend genug, deshalb erklettert er den einzigen Fels, der im Weg steht, statt ihn zu umgehen:

Gipfelglück auf 2636 Metern:

Der Blick nach Norden mit Schesaplana:

Der Nordosten mit dem Grossem Schiahorn ist auf dem Gipfelfoto zu sehen. Im Südosten liegt unter anderem das Schwarzhorn:

Der Süden mit Pit Kesch und Piz Ot:

Der Südwesten, der Stern schwebt über dem Amselturm:

Im Westen liegt die Chüpfenflue, ein Gipfel, den wir sicherlich auch irgendwann einmal besuchen werden:

Allerdings nicht heute, heute steigen wir weglos über den Südostgrat des Strelas ab. Er ist ebenso leicht zu begehen wie der Ostgrat. Wir machen uns die Angelegenheit etwas schwerer, indem wir im Weg stehende Felsen nicht umgehen, sondern überklettern:

Hier sind alle Hindernisse überwunden:

Ein Blick zurück:

Der Südostgrat läuft oberhalb der Podestaten Alp aus. Von der Weiden der Alp hat man einen schönen Blick aufs Jakobshorn:

Hinunter nach Davos geht es von der Alp aus auf einem Wanderweg, den wir von einer Wanderung im Juli her kennen: Eine Nachmittagswanderung zur Schatzalp. Eine Alphütte am Wegesrand, im Hintergrund ragt das Leidbachhorn empor:

Wir erreichen Davos früh genug, um vor der Abfahrt des Busses nach Schmitten im Supermarkt „Coop“ ein paar Lebensmittel zu besorgen. Viel brauchen wir allerdings nicht, die wichtigsten Dinge lagern noch zu Hause. Das ist für mich unter anderem eine kleine Schweinshaxe, mit der ich mich nach der Rückkehr stärke. Mein Speiseplan:

  • 9.00 Uhr: 460 Gramm Kakis „weich“
  • 10.30 Uhr: 330 Gramm dunkle Feigen, 300 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 18.20 Uhr: 320 Gramm Fleisch von der Haxe eines Schweins
  • 21.40 Uhr: 15 Gramm Petersilie, 100 Gramm Feldsalat, 170 Gramm Endiviensalat, 135 Gramm braune Champignons, 260 Gramm Avocados „Hass“

Nach der Mahlzeit mit der Schweinshaxe absolviere ich eine einstündige Yoga-Einheit.

PS: Morgens habe ich mich zerschlagen gefühlt, abends fühle ich mich energiegeladen. :sonne: