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geschrieben von Susanne am 9. August 2022 um 21.01 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Nach dem gestrigen Tag in einer sehr wohltuenden und beruhigenden Umgebung geht es heute im Dorfladen zur Sache: Dienstags ist ja großer Liefertag und damit eigentlich ein Arbeitstag, den ich liebe, weil immer etwas zu tun ist. Heute jedoch komme ich mit meinem lädierten Knie kaum hinterher. :updown: In meiner Not frage ich Guido, ob er mir helfen kann. Ja, er kann und will und so schleppt und verräumt er Paletten sowie Kisten mit Bier, Wein und anderen Waren. Trotz der Hilfe bin ich am Abend ziemlich k.o. und verschwinde früh im Bett. :stern: Meine Mahlzeiten:

  • 10.20 Uhr: 540 Gramm Paraguayos (Plattpfirsiche)
  • 12.35 Uhr: 390 Gramm Zwetschgen, 650 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 19.45 Uhr: 670 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

PS: Der Zustand meines Knies ist mehr oder weniger gleichbleibend, die Schwellung bildet sich nur sehr langsam zurück.

geschrieben von Susanne am 8. August 2022 um 22.50 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Gross auf Tour gehen kann ich mit meinem lädierten Knie nicht. Aber in Bus und Bahn sitzen, das geht. :froehlich: Wir unternehmen daher heute eine längere Reise, die drei Stunden dauert und uns bis zum Lukmanierpass führt:

Der Lukmanierpass ist ein auf 1916 Höhenmetern liegender Pass an der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin. Der Name leitet sich vom lateinischen „lucus magnus“, auf deutsch „großer Wald“, ab. Hier geht es hinunter ins Tessin:

Wir bleiben allerdings in Graubünden und laufen ein Stück am Lai da Sontga Maria, einem Stausee, entlang:

Das geht mit meinem verletzten Knie nur sehr langsam, aber die entspannte Atmosphäre, die rund um den See herrscht, kann ich trotzdem genießen:

Eine Hängebrücke führt über den Rein da Medel, der neben weiteren, natürlichen Zuflüssen den See speist und der der längste Quellfluss des Rheins ist:

Hier könnte man baden, aber der Abstieg ist steil, so dass ich auf ein Bad an dieser Stelle verzichte:

Aber nicht weit weg finden wir ein Stelle, an der wir zumindest unsere Beine erfrischen und unsere Seelen baumeln lassen können:

Vier Stunden verbringen wir in dieser wunderschönen, beruhigenden Umgebung, dann geht es zurück nach Hause. Der Blick aus dem Zugfenster auf die Rheinschlucht, eine bis zu 400 Meter tiefe und rund dreizehn Kilometer lange Schlucht des Vorderrheins zwischen Ilanz und der Mündung des Hinterrheins bei Reichenau:

Durch die Rheinschlucht werden Rafting-Fahrten angeboten, ein Abenteuer, bei dem ich irgendwann gerne dabei wäre! :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 8.50 Uhr: 1020 Gramm Melone „Charentais“
  • 20.30 Uhr: 1460 Gramm Wassermelone
  • 22.25 Uhr: 470 Gramm Paraguayos (Plattpfirsiche), 50 Gramm Wabenhonig

Bei der Menge an Früchte, die ich am Abend esse, ist eine unruhige Nacht vorprogrammiert. Aber auf etwas anderes habe ich keine Lust. :updown:

geschrieben von Susanne am 7. August 2022 um 22.54 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Es ist Sonntag und die Gipfel sind wolkenverhangen. Es fällt mir daher recht leicht, das Knie zu schonen und gemütlich zu Hause zu bleiben. Jedenfalls vormittags, nachmittags finde ich nämlich eine Kniebandage, die Guido vor Jahren zum Schutz seines Knies nach einem Skiunfall gekauft hat und die wir gestern vergeblich suchten:

Mit dieser wage ich mich dann gegen Abend nach draußen und laufe zusammen mit Guido Richtung Leidboden. Wie weit, mache ich davon abhängig, wie gut ich mit der Bandage laufen kann. Es geht eigentlich recht gut, nur das Bergabgehen ist mühsam. Etwas später als Guido erreiche ich kurz vor Leidboden die Brücke, die über den Tieftobel führt. Beziehungsweise „führte“, denn die Brücke existiert nicht mehr, sie fiel einer Schlammlawine zum Opfer:

Aber nicht nur diese Brücke ist verschwunden, auch bei Leidboden ist das Überqueren des Tieftobels eine schlammige Angelegenheit:

Auf dem Rest der Strecke, wir wandern von Leidboden aus weiter über den Bahnhof von Wiesen bis nach Valdanna, ist der Weg aber Gott sei Dank intakt. :erleichtert: Die Streckenlänge beträgt siebeneinhalb Kilometer und obwohl solch eine Länge für uns normalerweise eher ein Spaziergang als eine Wanderung ist, bin ich froh, als wir unserer Ziel erreichen: Trotz Bandage und trotz Stöcken als Hilfsmittel macht sich das Knie auf dem letzten Kilometer nämlich deutlich bemerkbar. Ich hoffe aber, dass es sich über Nacht wieder beruhigt. 🙏🏻 Meine Mahlzeiten:

  • 10.10 Uhr: 915 Gramm gelbe Honigmelone
  • 12.30 Uhr: 720 Gramm Birnen „Packhams“, 690 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 15.50 Uhr: 60 Gramm Radieschen, 260 Gramm Endiviensalat, 100 Gramm braune Champignons, 270 Gramm Avocados „Hass“
  • 21.10 Uhr: 320 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

PS: Vor der letzten Mahlzeit absolviere ich ein paar Dehnungs- und Yoga-Übungen, die das Knie nicht belasten.

geschrieben von Susanne am 6. August 2022 um 22.37 Uhr
Kategorie: Ernährung
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Als ich um 5.30 Uhr aufstehe, tut das rechte Knie zwar weh, sieht aber noch relativ „normal“ aus. Als ich nach dem Vormittagsdienst im Dorfladen nach Hause komme, bekomme ich allerdings beim Anblick des Knies einen Schreck: Es ist dick und fett geschwollen und der Bewegungsradius dadurch ziemlich eingeschränkt. :heul: Ich werde also mit dem Wandern vorerst pausieren müssen. Und auch Yoga-Übungen sind nur eingeschränkt möglich. Ich hoffe, dass dieser Zustand nicht allzu lange anhält. 🙏🏻 Meine Mahlzeiten:

  • 10.15 Uhr: 390 Gramm Paraguayos (Plattpfirsiche)
  • 12.30 Uhr: 500 Gramm Birnen „Packhams“, 520 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 21.45 Uhr: 510 Gramm, Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

PS: Die Temperaturen sind seit dem gestrigen Gewitterregen sehr angenehm. :daumen:

geschrieben von Susanne am 5. August 2022 um 22.36 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Wandern
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Morgens ist es weiterhin sehr warm, aber immerhin sind für den Nachmittag erlösende Gewitter vorhergesagt. :erleichtert: Aufgrund der Wettervorhersage bleiben wir in der Region Davos, fahren nach Sertig Sand und wandern von dort aus aufs Männli. Das Männli ist ein Kamm, der das Sertigtal Richtung Nordwesten abschließt:

Bei der Chleinalp verlassen wir den Weg, der zum Wasserfall führt und folgen dem Fahrweg zur Grossalp. Dort geht es weglos über die Weiden weiter. Zu Beginn eines steilen Grashangs treffen wir auf Pfadspuren, die hinauf nach Schrätten führen:

Der Blick zurück ins Tal:

Bei Alpeli verlieren sich dich Pfadspuren, aber die Wegfindung ist hier einfach, da das Gelände sehr übersichtlich und das Männli nicht zu verfehlen ist:

Westlich des Männlis liegt der Strel, ein Nachbargipfel des Älplihorns:

Der Steinmann des Männlis in Sichtweite:

Ein paar Regentropfen begleiten uns auf den letzten Metern hinauf zu unserem Ziel:

Der Blick übers Ducantal:

Das Ducantal kennen wir von dieser Wanderung: Von Sertig Sand über die Fanezfurgga nach Monstein. Der Blick hinunter ins Sertigtal:

Nach einem kurzen Rundgang über das Gipfelplateau des Männlis machen wir uns auf den Abstieg hinunter ins Ducantal:

Dabei folgen wir einem ziemlich breit ausgetretenen Pfad bis wir vor dieser Geröllrinne stehen.

An der Stelle, an der der Pfad endet, scheint uns ein Überqueren der Geröllrinne unmöglich, so dass wir etwas aufsteigen, um eine geeignetere Stelle zu finden. Dabei erscheint uns das Hinunterkommen weniger schwierig wie das Hinaufkommen, denn die gegenüberliegenden Seite ist noch steiler und schuttiger. Hier ist immerhin der Abstieg geschafft: :erleichtert:

Auf allen Vieren geht es dann nach oben:

Zurück in Gehgelände:

Hier sind wir auf dem offiziellen, durchs Ducantal führenden Wanderweg:

Wie auf den letzten Bildern sehen ist, haben sich Regenwolken mittlerweile verzogen und statt Regen begleitet uns Sonnenschein auf dem Weg zurück nach Sertig Sand:

Zurück im Tal passe ich einen Moment nicht auf, trete in ein Loch und verdrehe mir dabei mein rechtes Knie. Autsch, das tut weh. :heul: Es ist das Knie, das ich mir schon am 7. Februar verdreht habe. Ich komme zwar ohne Probleme nach Hause, bin aber gespannt, wie das Knie morgen aussieht! Unsere Wanderung aufs Männli in der Übersicht:


Mein Speiseplan:

  • 9.30 Uhr: 645 Gramm Wassermelone, 550 Gramm Paraguayos (Plattpfirsiche)
  • 16.20 Uhr: 240 Gramm Endiviensalat, 320 Gramm Schlangengurke, 320 Gramm Avocados „Hass“
  • 21.40 Uhr: 560 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

PS: Am Nachmittag kommt das erlösende Gewitter. 🙏🏻

PPS: Morgen arbeite ich im Dorfladen. :muskeln: