Der Wunsch nach der Gesellschaft von Gleichgesinnten

geschrieben von Susanne am 4. Januar 2020 um 23.59 Uhr
Kategorie: Ernährung, Spirituelles
(0) Kommentare
   
   
   

Ich bin länger als die vergangenen beiden Tage wach, so dass ich den elften Wunschzettel um kurz nach Mitternacht verbrennen kann. Die Nacht verläuft ruhig, ich wache nur einmal auf, um etwas zu trinken. Die erste Traumszene, an die ich mich erinnern kann:

Ich laufe zusammen mit meiner jüngsten Tochter durch einen Zoo. Allerdings gehen wir nicht an den Gehegen vorbei, sondern durch sie hindurch. Wir können jede der Käfigtüren problemlos öffnen und wieder schließen, so dass die Tiere nicht fliehen können. Die letzte Käfigtür vor dem Ausgang des Zoos ist verschlossen. Ein Pfeil in der Nähe des Schlosses weist darauf hin, wo der Schlüssel hängt. Ich hole ihn und schließe auf. Meine Tochter betritt den Käfig. Ich kann ihr allerdings nicht folgen, da ich die Tür wieder abschließen muss. Das geht nur von außen, nicht von innen. Außerdem muss ich den Schlüssel wieder an seinen Platz hängen. Ich sehe, wie meine Tochter den Käfig durchquert und ihn auf der gegenüberliegenden Seite durch ein Drehkreuz verlässt. Sie steht außerhalb des Zoos auf einer grünen Wiese.

Um zu ihr zu gelangen, muss ich einen Käfig zurückgehen. Ich erinnere mich nämlich, dass es von dort aus auch einen Weg ins Freie gibt. Als ich den Käfig betrete, verwandelt er sich in ein Schulzimmer. Mein Weg nach draußen führt durch eines der Fenster. Um das Fenster zu erreichen, muss ich an einem Lehrer vorbei, der gerade eine korrigierte Klassenarbeit zurückgibt. Auch ich bekomme ein Heft in die Hand gedrückt. Dabei sieht mich der Lehrer recht freundlich an. Das wundert mich, denn er unterrichtet Französisch. Davon habe ich keinerlei Ahnung und erwarte daher eine Rüge. Aber als ich mein Heft öffne, liegen alle meine Noten im befriedigenden Bereich. Wie ich das hinbekommen habe, ist mir rätselhaft. Aber ich denke nicht weiter über dieses Wunder nach und klettere stolz und zufrieden aus einem der Fenster hinaus auf die grüne Wiese.

Ich sehe den Zoo in diesem Traum als Symbol für das Leben an sich. Zusammen mit meiner Tochter bewege ich mich in einem bestimmten Rahmen (Gehegen), aber doch zielgerichtet. Den letzten Schritt in die Freiheit können wir nicht gemeinsam gehen, unsere Wege trennen sich. Der Traum spiegelt damit die tatsächliche Situation wider, denn unsere Wege haben sich getrennt. Meinen eigenen Weg durch die Schule sehe ich als Hinweis, dass das Lernen nie aufhört, ich aber alles zufriedenstellend meistern kann. Das Ziel ist sowohl für meine Tochter als auch für mich das gleiche: Die grüne Wiese steht auf spiritueller Ebene für geistiges Wachstum und Freude. Die zweite Traumszene:

Ich halte mich zusammen mit Guido in einem riesigen Bahnhofsgebäude auf. Wir haben hier übernachtet und zwar in einem in das Gebäude integriertem Zugabteil, über dem eine riesige Reklame leuchtet: “Die besondere Übernachtung – ungestört von Straßenlärm.” Ich fotografiere diese Reklame und hole dann mein Gepäck, einen Rucksack, der auf einer Holzbank steht. Guido und ich verlassen den Bahnhof und landen in einem Speisesaal. Dort ist ein großer Teil meiner Familie, einschließlich Großtanten und -onkel sowie Cousinen versammelt. Das Essen ist allerdings schon vorbei und die meisten verlassen den Saal, um einen Verdauungsspaziergang zu machen. Mein Blick fällt auf einen mir unbekannten Gast, der noch an einem der Tische sitzt. Er blickt auf den vor ihm stehenden Tisch, einen Streckmetalltisch, und fängt an zu lachen. Er meint, wenn ihm hier Tomatensoße von der Gabel fällt, landet sie direkt auf seiner Hose. – Streckmetalltische haben keine geschlossene Tischplatte! – Wir lachen beide bei dieser Vorstellung. Ich verabschiede mich mit einem festen und herzlichen Händedruck von ihm und folge zusammen mit Guido meinen Verwandten nach draußen.

Der Bahnhof steht in Träumen für Veränderungen. Der überaus große (Speise-)Saal kann in diesem Traum als Symbol für meinen Wunsch nach der Gesellschaft gleichgesinnter Menschen gesehen werden. Die Begegnung mit dem einsam an einem Tisch zurückbleibenden Mann zeigt, dass es durchaus gleichgesinnte Menschen gibt. Das Händeschütteln ist in diesem Zusammenhang wohl als Symbol für eine (gewünschte) Kontaktaufnahme zu sehen. Nun ja, es wäre schon nett, wenn neue Rohköstler auftauchen würden. :sonne:

Der Tag selbst verläuft ruhig, entspannt und sehr regnerisch. Erst nach Einbruch der Dunkelheit hört der Regen auf, so dass Guido und ich unsere heutige Spazierrunde wieder einmal im Dunkeln absolvieren. Nach unserem Spaziergang arbeite ich als Putzfee im Studio, anschließend lasse ich mir die letzte Mahlzeit des Tages schmecken:

  • 13.05 Uhr: 300 Gramm Lachs, 180 Gramm Feldsalat, 200 Gramm Gemüsefenchel
  • 18.15 Uhr:780 Gramm Mandarinen “Nova”
  • 23.25 Uhr: 125 Gramm braune Champignons, 290 Gramm Fleisch und 95 Gramm Knochenmark vom Rind, 180 Gramm Romanasalat, 85 Gramm Sesam

Als Beilage für den Lachs müssen heute Feldsalat und Gemüsefenchel herhalten, da ich keine frischen Algen mehr im Haus habe. Die gibt es wahrscheinlich erst wieder Mitte Januar.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Januar 2020 um 10.22 Uhr GMT geändert.