Schrecken in der Kletterhalle

geschrieben von Susanne am 7. November 2018 um 22.00 Uhr
Kategorie: Ernährung, Klettern, Spirituelles
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Do one thing every day that scares you.

Dieses Zitat von Eleanor Roosevelt inspiriert Guido heute dazu, mich zu einem gemeinsamen Klettertraining in der Scheidegger Kletterhalle einzuladen:

Nun, bisher empfand ich das Klettern in Hallen nicht besonders erschreckend, aber in der Kletterhalle der Sportalm Scheidegg werde ich heute eines Besseren belehrt. So ist schon der Anblick der überhängenden Wettkampfwand ziemlich erschreckend:

Aber gut, da muss ich ja nicht unbedingt hoch, es gibt ja auch ein paar gerade Wände mit Routen im unteren Schwierigkeitsbereich. So sind mehrere Routen mit 4+ beschriftet. Nach dem Einstieg in die erste dieser Routen frage ich mich allerdings, nach welcher Skala die Routen bewertet sind, denn nach einer 4er-Route nach UIAA fühlt sich diese hier wirklich nicht an, eher nach einer 5+. Und das fühlt sich erst einmal richtig schrecklich an! Auch die anderen 4er-Routen sind nicht leichter, aber mit jeder weiteren lässt der Schreck nach und ich finde Gefallen an den technisch doch sehr ansprechend geschraubten Routen. Neben vielen Routen im 4. Schwierigkeitsgrad klettere ich sogar einige im 5., aber mehr ist heute nicht drin. Viele der Routen sind übrigens leicht überhängend, so wie an dieser Felsstruktur:

Kein Wunder also, dass die Unterarme schon nach zweieinhalb Stunden Kletterei ziemlich dicht bzw. verspannt sind und dem ein oder anderen Befehl meines Kopfes nicht mehr so recht folgen können. Nach der letzten Route zittern meine Arme sogar regelrecht. Aber egal, das Klettern hat trotz anfänglichem Schreck viel Spaß gemacht, ich komme gerne wieder! So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 11.40 Uhr: 20 Gramm Eigelb, 5 Gramm einer Eierschale, 90 Gramm Knochenmark vom Rind, 290 Gramm Romanasalat, 60 Gramm Sesam
  • 19.45 bis 20.50 Uhr: 110 Gramm roter Spitzpaprika, 250 Gramm Fleisch, Knorpel, Rippenendstücke und Teile des Brustbeins von der Brust eines Zickleins, 60 Gramm Knochenmark vom Rind, 65 Gramm Sesam, 280 Gramm Romanasalat

PS: Am 10. Tag des Meditationszyklus “Die kosmische Kraft der Dankbarkeit” von Deepak Chopra lautet der zentrale Gedanke:

In einer liebevollen Beziehung fließt Dankbarkeit.

Ja, das sehe ich auch so. Wenn keine Dankbarkeit fließt, ist es keine liebevolle Beziehung und dann ist es am Besten, diese Beziehung zu beenden. Was nicht heißt, dass sie nicht zu einem anderen Zeitpunkt zu einer liebevollen Beziehung werden kann. Mit Beziehungen ist es halt so wie mit den Lebensmitteln, mal passt es, mal passt es nicht!

PPS: Das dazugehörige Mantra lautet Namasté. Namasté ist eine Grußformel, die Ehrerbietung für die Göttlichkeit des Gegenübers ausdrückt.

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Diese Seite wurde zuletzt am 9. November 2018 um 9.34 Uhr GMT geändert.