Wie Rohkost meine Gesundheit beeinflusst

geschrieben von Susanne am 29. März 2016 um 23.50 Uhr
Kategorie: Ernährung, Laufen, Sport
(0) Kommentare
   
   
   

Die Nacht im neuen Bett war prima. Wir hatten kuschlige Federdecken, unter denen es sich fast so gemütlich schlief, wie unter den eigenen! Die erste Mahlzeit fand um 6.19 Uhr statt und bestand aus 176 Gramm eines Kohlrabis. Um 9.18 Uhr startete ich zu einer Laufrunde. Der Himmel war bewölkt, aber es blieb niederschlagsfrei:

Oberstdorf_1

Das Ergebnis:

Runtastic_Ergebnis_16

Zurück in unserer Wohnung ging es zuerst unter die Dusche, dann an den Esstisch: Zwischen 11.13 und 11.28 Uhr aß ich 296 Gramm Clementinen und 336 Gramm einer Mango. Anschließend ging es zum Einkaufen hinunter ins Dorf. Der Weg war zwar etwas länger als vorher, trotzdem war immer noch alles gut zu Fuß zu bewältigen. Zwischen 14.15 und 15.09 Uhr aß ich 446 Gramm Lammfleisch, 116 Gramm Fenchel und 72 Gramm Feldsalat. Meine heutige Lektüre bestand aus der digitalen Ausgabe “Wie Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst” von Spektrum-Kompakt:

Titelbild_Spektrum_Kompakt_Ernaehrung

Der Inhalt:

  • Ulrike Gebhardt: Nahrungsmittelunverträglichkeit: “Frei-von”-Produkte erobern den Supermarkt. Laktosefrei! Glutenfrei! Damit werben mittlerweile viele Lebensmittelproduzenten. Dabei müssten nur wenige Konsumenten begründet darauf verzichten.
  • Ulrike Gebhardt: Nahrungsergänzungsmittel: Wie viele Vitamine dürfen es denn sein? Zusätzliche Vitamine in Tabletten oder Säften sollen chronischen Erkrankungen vorbeugen. Doch welche Dosis ist genug oder zu viel? Klare Aussagen sind hier Mangelware.
  • Ulrike Gebhardt: Ernährung: Ballaststoffe halten den Darm in Schwung. Ballaststoffe sind gesund, so heißt es überall. Ein kritischer Blick auf den tatsächlichen Wissensstand bestätigt das – wenn auch mit Einschränkungen.
  • Ulrike Gebhardt: Ernährungsforschung: Ernährungsstudien aufs Korn genommen. Welche Ernährung welchen Krankheiten vorbeugt, darüber gibt es viele Studien. Doch meist halten diese Untersuchungen nicht, was die Medienberichte versprechen. Bei näherer Betrachtung erweisen sich die vollmundigen Versprechungen als Lachnummern.
  • Ulrike Gebhardt: Ernährung: Hauptsache mediterran? Olivenöl, viel Obst und Gemüse, Nüsse, Fisch und ab und zu mal ein Glas Wein: Klingt so das Rezept der optimalen Ernährung?
  • Juliette Irmer: Blutfette: Die Cholesterin-Bombe: Millionen Menschen halten strenge Diät und nehmen Statine ein, um ihren Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige Wissenschaftler.
  • Juliette Irmer: Ernährung: Fleisch – Kraftspender oder Krankmacher? Eisenspender und Cholesterin – Fleisch scheint gute und schlechte Seiten zu haben. Langsam ergründen Mediziner, wie gesund oder ungesund sein Konsum tatsächlich ist.
  • Ulrike Gebhardt: Allergien: Die Rohmilch macht’s. Unbehandelte Milch schützt offenbar vor Allergien. Langsam findet die Forschung heraus, warum das so ist – und sucht nach einer unbedenklichen Alternative zur Rohmilch.
  • Daniel Lingenhöhl: Genetik: Der Geschmack der Seidenstraße. Wie beeinflussen die Gene unsere Nahrungsvorlieben? Um das herauszufinden, bereisten Genetiker die Seidenstraße mit ihren vielen Ethnien, Kulturen und Geschmacksvorlieben.

Der erste Artikel, den ich las, war der über das Fleisch. Kurz zusammengefasst: Für die geistige Entwicklung des Menschen spielte Fleisch wahrscheinlich eine Schlüsselrolle. Und es gab keinerlei klaren Belege dafür, dass der Verzehr von unverarbeitetem Fleisch gesundheitlich schädlich war. Mit unverarbeitet war hier der Verzehr von reinem Muskelfleisch gemeint, im Gegensatz zu Wurstwaren, deren Gesundheitsrisiken belegt waren. “Unverarbeitet” hatte hier also nichts mit “roh” zu tun. Studien, die den Einfluss von rohem Fleisch auf die Gesundheit untersuchten, gab es meines Wissens keine.

Apropos Studien: Darüber, wie aussagekräftig Studien über Ernährung waren, schrieb Ulrike Gebhardt in dem Artikel “Ernährungsstudien aufs Korn genommen”. Anhand dreier Beispiele zeigte sie, was von Einzelstudien, die zum größten Teil noch nicht einmal an Menschen, sondern an Labortieren oder gar an Zellkulturen durchgeführt wurden, zu halten war: So gut wie nichts! Gerade was das Thema Ernährung betraf, waren meiner Meinung nach persönliche Erfahrungen sehr viel hilfreicher als Studien. Hier war meine: Ernährung mit unverarbeiteten, rohen Lebensmitteln beeinflusste meine Gesundheit positiv. Vielleicht konnte das der ein oder andere ja bestätigen.

Zurück zu meiner heutigen Ernährung: Nach einem kleinen Abendspaziergang gab es zwischen 21.09 und 21.31 Uhr eine aus 116 Gramm Clementinen und 858 Gramm einer Pomelo bestehende Mahlzeit. Die letzte fand von 23.23 bis 23.45 Uhr statt und bestand aus 140 Gramm Seelachs und 90 Gramm Alge “Ramallo”.

Kommentar hinterlassen

  Subscribe  
Mich benachrichtigen bei

Diese Seite wurde zuletzt am 30. November 2019 um 16.23 Uhr GMT geändert.