Sommerzeit

geschrieben von Susanne am 27. März 2016 um 21.04 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Nachts war ich bis um kurz vor zwei Uhr wach und las wissenschaftliche Studien. Normalerweise fielen mir bei solcher Lektüre schnell die Augen zu, das war aber dieses Mal nicht der Fall. Um zwei Uhr verschwand ich ins Bett und versuchte, einzuschlafen. Das funktionierte allerdings nicht. Also stand ich wieder auf. Der Blick auf die Uhr zeigte 3.06 Uhr. Wie konnte das sein, ich war doch erst vor ein paar Minuten ins Bett gegangen? Des Rätsels Lösung: Die Zeit- bzw. Uhrumstellung. Nun ja, zu diesem Thema äußerte ich mich lieber nicht. Um vier Uhr Sommerzeit war ich dann endlich müde genug und konnte einschlafen. Um 9.30 Uhr wachte ich wieder auf. Fünfeinhalb Stunden Schlaf, das reichte, um einsatzfähig zu sein.

Die erste Mahlzeit fand von 13.02 bis 13.48 Uhr statt und bestand aus einer Clementine von 83 Gramm, 238 Gramm einer Pomelo, zwei Cherimoyas von 262 Gramm und vier Bio-Bananen von 398 Gramm. Um 14.26 Uhr brach ich zusammen mit Guido zu einem sehr gemütlichen Spaziergang auf. Er führte über Hügelgelände am Fuß des Höllenbergs, der vom Söllereck talwärts zieht. Hier entdeckten wir einen großen Bienenstand:

Bienenstand

Heute herrschte aufgrund der niedrigen Temperaturen Ruhe vor den Fluglöchern. Der Schattenberg vom Karatsbichl aus gesehen:

Schattenberg_3

Am Freibergsee:

Freibergsee_im_Maerz

Der Schattenberg vom Renksteg aus gesehen:

Schattenberg_4

Folgende Wildkräuter aß ich unterwegs, Blüten der Schlüsselblume und des Huflattichs:

Cube Trier

Huflattich_Blueten_2

Blätter von Löwenzahn, Wiesen-Labkraut, Sauerklee, Kleiner Pimpinelle und Spitzwegerich, die beiden letzteren waren hier zu sehen:

Kleine_Pimpinelle

Spitzwegerich_Blattrosette

Die Blätter der Pimpinelle hatten einen gurkenähnlichen Geschmack. Außerdem gab es Kostproben vom Scharbockskraut und einer Taubnessel:

Scharbockskraut_2

Taubnessel

Nur zum Anschauen, nicht zum Essen waren Blätter und Blüten des Buschwindröschens:

Buschwindroeschen_Bluete

Wir waren ziemlich genau vier Stunden unterwegs und legten in dieser Zeit 14 Kilometer zurück. Eine Mango von 359 Gramm, 475 Gramm einer Papaya, zwei Avocados “Fuerte” von 266 Gramm und 190 Gramm Fenchel bildeten von 18.38 bis 19.20 Uhr die zweite und letzte Mahlzeit des Tages.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Diese Seite wurde zuletzt am 30. November 2019 um 16.14 Uhr GMT geändert.