Eine außergewöhnliche Geschichte

geschrieben von Susanne am 30. November 2015 um 23.51 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Literatur, Zitate
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Die erste Mahlzeit begann um 0.15 Uhr und bestand aus 110 Gramm Mandeln. Der Schlaf am Vorabend ließ mich lange nicht zur Ruhe kommen. Erst gegen vier Uhr wurde ich müde und war bereit, ins Bett zu gehen. So hatte ich aber wieder einmal ausreichend Zeit und Muße, um Beiträge der Rohkostforen nicht nur zu überfliegen, sondern auch den dort veröffentlichten Links nachzugehen. Einer der Links verwies auf dieses Buch:

Buch_Selma_Gienger_Das_Vermaechtnis_des_7._Parfums

Ich war fasziniert, als ich Näheres über den Inhalt des verlinkten Buches las:

Im Frühjahr 2000 fing die ganze Geschichte aus heiterem Himmel an. Eine Krankengymnastin eröffnete Selma Gienger während einer kinesiologischen Untersuchung, dass ihr Ur-Ur-Großvater ihr etwas mitteilen möchte. Ihr Ur-Ur-Großvater, Prof. Dr. med. Gustav Jaeger, war jedoch schon seit 1917 tot! Mit dieser Botschaft deshalb restlos überfordert, verließ sie fluchtartig das Gebäude, da sie zu jenem Zeitpunkt mit „so etwas“ nichts anfangen konnte … Alles, was in diesem Buch steht ist real passiert.

Wow, da hatte jemand den Mut, seine reichlich unglaubwürdige und außergewöhnliche Geschichte zu veröffentlichen! Ich hätte mir das Buch am liebsten sofort bestellt, schreckte aber vor dem hohen Preis des einzigen zu Verfügung stehenden Exemplars zurück. Ich hatte allerdings die Hoffnung, dass diese Geschichte mir half, meine eigene, reichlich unglaubwürdige und außergewöhnliche Je-sus-anne Geschichte zu veröffentlichen. Bisher hatte ich sie nur privat weitergegeben. Wie gut, dass ich vor dem hohen Preis zurückschreckte und erst einmal ins Bett ging, denn Ralph veröffentlichte später im Forum einen Link auf die Seite der Autorin, von der aus man das Buch als pdf-Datei kostenlos herunterladen konnte.

Um 8.30 Uhr war ich wieder putzmunter und bekam gleich darauf meinen ersten Arbeitsauftrag für heute: Meine Tochter hatte verschlafen und bat mich, sie nach Trier in die Schule zu fahren. Nach dem Erledigen dieses Arbeitsauftrags fuhr ich weiter in die Saarstraße und schaute mich im dortigen Bioladen nach Essbarem um. Champignons und Feldsalat landeten als erstes im Einkaufskorb. Außerdem nahm ich mir etwas Rosenkohl mit:

Rosenkohl_regional

Der nächste Weg führte mich zu Media Markt. Dort wollte ich mich nach einer Munddusche umsehen. Meine batteriebetriebene hatte nämlich vor einiger Zeit den Geist aufgegeben. Dieses Mal wollte ich mir wieder eine mit einem stationären Tank kaufen. Der integrierte Wassertank der letzten war nämlich meist zu klein und der Strahl sehr viel schwächer als der der alten, stationären. Die in Frage kommende Munddusche von Braun war bei Media Markt allerdings gerade ausverkauft. Zum Glück, wie ich später feststellte: Amazon bot das gleiche Gerät 30 Euro billiger an.

Nach dem Bestellen der Munddusche machte ich es mir um kurz nach 12 Uhr am Küchentisch gemütlich und aß 100 Gramm Feldsalat, 180 Gramm Champignons, eine Avocado „Bacon“ von 150 Gramm und ein sehr kleines Stück einer Gemüsezwiebel. Nach dem Essen begann ich mit Lesen des Buches „Das Vermächtnis des 7. Parfums – Die Liebe“ an. Diese Zeilen der Autorin berührten mich tief:

Irgendwann war ich soweit und dachte: Sollen doch alle denken, was sie wollen, mir doch egal. Ich tue, was ich kann. Ich gebe alles, was ich habe. Mehr geht nicht. Wem es nicht reicht, der soll was anderes lesen, oder selbst ein Buch schreiben.

Ein paar Seiten später zitierte die Autorin ein indianische Weisheit:

Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden. Fürchte dich nicht davor zu schockieren, zu provozieren, wenn die Worte ohne Zwang aus deinem Inneren kommen.

Für mich waren diese Zeilen ein Hinweis des Universums, das, was mir am Herzen lag, noch freier als bisher in meinem Tagebuch zu veröffentlichen. Um 14.30 Uhr unterbrach ich die Lektüre, um meine Tochter zu ihrem Zweitwohnsitz bei ihrem Vater zu fahren. Sie wollte den Nachmittag dort verbringen, warum auch immer. Um kurz nach 16 Uhr konnte ich dann mit dem Lesen des Buches fortfahren. Während mich die Ausführungen von Ernst Jäger zu den Ansichten seines Vorfahren Gustav Jäger zum Thema „Wollkleidung als Gesundheitsschutz“ sehr interessierten (bei meiner Umstellung auf (vegane) Rohkost verwendete ich von 1992 bis etwa 1994 nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder intuitiv vor allem wollene Unterwäsche), übersprang ich die Autobiographie Gustav Jägers und begann erst auf Seite 310 wieder mit dem Lesen. Dort ging die persönliche Geschichte der Autorin weiter.

Um 19.00 Uhr war ich am Ende des Buches angekommen und legte mich, um den Inhalt besser verdauen zu können, erst einmal in die Badewanne. Was für eine spannende Geschichte und sie war ja noch lange nicht zu Ende! Das Abendessen begann um 20.00 Uhr und bestand aus 520 Gramm Fleisch sowie 10 Gramm Knochenmark vom Wildschwein und 60 Gramm Feldsalat. Anschließend schaute ich zusammen mit Guido die vierte Episode von Star Wars zu Ende. Da ich nach dem Ende des Films noch nicht bettreif war, lud ich mir als Bettlektüre das Buch „Huna-Seelenkraft: Heilung und Weisheit aus Hawai“ von Petra Lazarus auf meinen Kindle herunter:

Buch_Petra_Lazarus_Huna_Seelenkraft

Die Autorin schrieb:

Eine wichtige Erkenntnis aus der Sicht von Huna ist, dass Seelenaufgaben immer mit Potentialen, Möglichkeiten, Chancen, Gaben, Segnungen und Wundern zu tun haben, nicht mit schwerer Arbeit, Mühsal, Erschöpfung und so fort. „Wofür ich mich nicht anstrengen muss, kann nicht viel wert sein“ und weitere alberne Sprüche wollen uns nur vormachen, dass wir unser Glück nur im Schweiße unseres Angesichts hart erarbeiten müssten – und dann dennoch nie mehr als einen klitzekleinen Glückskeks, ein winziges Bonbon Wohlergehen bekommen. … Die Seelenaufgabe jedes Menschen ist es, frei zu sein, erlöst zu sein, Freude und Liebe zu empfangen, zu geben und zu teilen. Freiheit, Erlösung, Freude und Liebe im Hier und Jetzt.

Das sah ich genauso.

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5 Jahre zuvor

Hinsichtlich des Buches „Das Vermächtnis des siebten Parfums – die Liebe“ sollte der Dank vornehmlich meiner Frau gelten, die dieses Buch entdeckt hat, den Kontakt zu Selma pflegt und mir auch den Tipp mit der Online-Version des Buchs gegeben hat.

Alles Liebe,
Ralph

Diese Seite wurde zuletzt am 27. Dezember 2020 um 19.02 Uhr GMT geändert.