Rohkost, Ernährung für Hochsensitive

geschrieben von Susanne am 24. Oktober 2015 um 22.45 Uhr
Kategorie: Ernährung, Spirituelles, Wildpflanzen
(3) Kommentare
   
   
   

Um kurz nach Mitternacht fing ich mit der ersten Mahlzeit des Tages an. Sie dauerte fast zwei Stunden, in dieser Zeit aß ich 240 Gramm Esskastanien und 120 Gramm Mandeln. Die Esskastanien hatte ich zum größten Teil schon vor Mitternacht geschält. Sonst hätte die Mahlzeit wahrscheinlich noch länger gedauert. Beim Schälen schaute ich mir einen Vortrag über hochsensitive Menschen an. Ich war fasziniert, mit welcher Offenheit die Referentin, Nadine Reuter, über ihre Sicht der Dinge sprach, die sich in vielen Teilen mit der meinen deckte. So offen hatte ich bisher nur mit wenigen Menschen geredet. Auf der Seite „Über mich“ ihres Internet-Auftritts schrieb sie:

Ich habe mich auch nie gefragt, ob es Gott oder Engel gibt. Für mich war immer klar, dass dies Realitäten sind, viel mehr noch als die sichtbare materielle Welt.

Ja, Gott oder das Göttliche war Realität, ob jemand nun daran glaubte oder nicht. Was mich bei ihrem Vortrag irritierte, war allerdings ihre Empfehlung für Nahrungsergänzungsmittel. Meiner Meinung nach war die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnlos bzw. genauso sinnvoll, wie das Deponieren einzelner Bestandteile eines Autos auf einer Straße. Auch wenn alles vorhanden und nachweisbar war, was ein Auto ausmachte, losfahren würde diese Ansammlung erst dann, wenn auch jemand vorbeikam, der in der Lage war, alles richtig zusammenzusetzen. Und das konnte, wenn es überhaupt passierte, dauern. Von jemandem, der von sich sagte, dass er ein integrales Bewusstsein besäße, hätte ich andere Empfehlungen erwartet. Zum Beispiel die, auf instinktive Rohkost umzusteigen!

Nach der Mahlzeit verschwand ich mehr oder weniger sofort ins Bett. :stern: Um 8.45 Uhr war ich ausgeschlafen und fit für neue Aktivitäten. Die zweite Mahlzeit des Tages fand um 11.00 Uhr statt und bestand aus gerade einmal 40 Gramm Wabenhonig. Mehr ging heute nicht. Auf einem Spaziergang rund um Mertesdorf aß ich ab 12.30 Uhr verschiedene Früchte. Die Traubenschere konnte heute ihrer eigentlichen Bestimmung folgen:

Traubenschere_im_Einsatz

Außerdem verzehrte ich zahlreiche Hagebutten, einige Früchte vom Weißdorn und Samenmäntel einer Eibe:

Eibe_Samenmaentel

Hier gab es zwar nichts für den Verdauungstrakt, dafür aber Genussvolles fürs Auge:

Baeume_im_Herbst

Zwei Äpfel frisch vom Baum von zusammen etwa 150 Gramm bildeten um 13.45 Uhr den Abschluss dieser Mahlzeit. Um 17 Uhr aß ich 200 Gramm Kohlrabi, 30 Gramm Samthauben und 150 Gramm Champignons. Die letzte Mahlzeit fand von 19.00 bis 21.00 Uhr statt und bestand aus 270 Gramm Esskastanien und 140 Gramm Mandeln.

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Manfred
5 Jahre zuvor

Hal­lo Su­san­ne; Du merkst an: Was mich bei ihrem Vortrag irritiert hat, war allerdings ihre Empfehlung für Nahrungsergänzungsmittel. Ge­nau das (NEMs) und ähn­li­ches (Ve­ga­nis­mus) fällt mir bei na­he­zu al­len Men­schen auf, die auf­grund ih­rer Hoch­sen­siti­vi­tät sich um­fas­send zu in der Öf­fent­lich­keit un­ver­stan­de­nen The­men äu­ßern hin­sicht­lich mensch­li­cher Wahr­neh­mun­gen, mensch­li­chem Ver­hal­ten, Er­näh­rung, Ge­sund­heit, Me­di­zin, Bil­dung, Welt­ge­sche­hen, Um­welt, ge­sell­schaft­li­chen Sy­ste­men (fi­nan­zi­el­ler und so­zia­ler Art) usw·. Nach mei­ner Ein­schät­zung nei­gen all die­se Men­schen (wie wir) zwar zu über­durch­schnitt­lich ge­sun­der Er­näh­rung, wel­che kurz­fri­stig und kurz­sich­tig ja zwei­fels­frei ei­ne ve­ga­ne ist, __ aber sie den­ken, füh­len und re­cher­chie­ren dar­über meist (trotz Hoch­sen­siti­vi­tät) nicht lang­fri­stig, wo­durch sie… Weiterlesen »

Elfenkind
5 Jahre zuvor
Reply to  Manfred

Lieber Manfred,

ich glaube dein Kommentar enthält Einiges, was auf mich zutrifft. :heul:

Herzlichen Gruß

5 Jahre zuvor

__ Zud­em kön­nen die durch gei­stig-see­li­sche Hoch­sen­si­tivi­tät aus­ge­lös­ten Be­la­stun­gen zu­sam­men mit de­nen gründ­li­cher Er­näh­rungs-Um­stel­lung als schier un­über­wind­ba­re Her­aus­for­de­rung er­schei­nen, was zu­min­dest bei mir der Fall war… Naja, meine nach (außen gerichtete) Sensitivität ist schon einige Zeit deutlich zurückgefahren (zumindest nehme ich das für mich so wahr). Ich sehe das positiv im Sinne von: Sie können anderen nur helfen, wenn sie zuallererst sich selbst helfen. Dabei nehme ich in manchen Bereichen immer noch deutlich mehr wahr als Otto-Normalsensitiv. Aber es kümmert mich kaum noch – ist wie Kino. Ab und an gebe ich einen Hinweis hinsichtlich meiner Wahrnehmungen – aber da… Weiterlesen »

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