Rückreise

geschrieben von Susanne am 6. April 2015 um 22.33 Uhr
Kategorie: Ernährung, Rohkost-Treffen, Spirituelles
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Die Nacht in einer fremden Umgebung und in einem fremden Bett war trotz ab und zu auftretender Schnarchtöne aus dem Nachbarbett, wir schliefen zu zweit in einem Dreibettzimmer, recht erholsam. Um sieben Uhr war ich daher schon bereit für die nächsten Gesprächsrunden. Die meisten Teilnehmer des Treffens lagen um diese Uhrzeit zwar noch in ihrem Betten, aber es gab auch Frühaufsteher wie mich. Am späten Vormittag ging es für die ersten schon wieder Richtung Heimat, so dass der Aufenthaltsraum um die Mittagszeit nur noch spärlich besetzt war:

Oeko_Domaene_Bobbe_Aufenthaltsraum

Die wunderschöne Tanzfläche des Aufenthaltsraums wurde auf diesem Treffen nicht genutzt, aber vielleicht kommt Ende des Jahres ein Silvestertreffen zustande. Dann wird hier sicherlich auch getanzt. Die erste Mahlzeit fand für mich um 11.45 Uhr statt und bestand aus etwa 350 Gramm Mameyapfel und 250 Gramm Gemüsefenchel. Um 12.30 Uhr trat ich in Begleitung einer anderen Rohköstlerin die Heimreise an. Das Verkehrsaufkommen war sehr viel höher als gestern. Besonders um Kassel herum kamen wir nur langsam voran, so dass wir erst gegen 17.30 Uhr am Gießener Hauptbahnhof ankamen. Dort ging die Reise für meine Mitfahrerin mit dem Zug weiter. Den Rest der Strecke hatte ich freie Fahrt. Trier lag halt am Ende der Welt, da verirrte sich so schnell niemand hin.

Um 19.15 legte ich eine kurze Rast ein und aß fünf Eigelbe. Um 20 Uhr kam ich dann endlich heil und wohlbehalten wieder zu Hause an. Nachdem ich in aller Ruhe meine Siebensachen wieder verstaut, die Waschmaschine angestellt und mich geduscht hatte, ging es um 21 Uhr ans Abendessen. Es dauerte eine gute halbe Stunde und bestand aus 480 Gramm Lammfleisch. Danach hatte ich nur noch ein Ziel: Mein Bett! :stern:

Nachtrag vom November 2015: Der Preis, den ich für dieses Treffen bezahlte, war sehr hoch. Denn auf der Rechnung standen nicht nur die Kosten für Fahrt und Übernachtung, sondern auch der Verlust meiner Lieblingswolldecke. Diese hatte ich in dem Zimmer, in dem ich schlief, vergessen. Ich versuchte zwar telefonisch abzuklären, wo die Decke abgeblieben war, allerdings ohne Erfolg. Der versprochene Rückruf erfolgte nicht, weitere Anrufe von meiner Seite aus wurden nicht beantwortet. Wochen später bekam ich allerdings von einem Engel einen gleichwertigen Ersatz. :regenbogen:

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