Archiv für die Kategorie ‘Zahngesundheit’

geschrieben von Susanne am 1. Mai 2016 um 23.19 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Vegane Rohkost, Zahngesundheit
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In meinem Leben sind in den letzten Jahren viele Dinge passiert, die als Zeichen eines Heilungsprozesses gedeutet werden können, vor allem auf emotionaler Ebene. Auf körperlicher Ebene bin ich allerdings noch nicht zufrieden mit dem, was ich erreicht habe, auch wenn unter anderem ein Tumor an der Gebärmutter und eine Zyste am Eierstock ohne ärztliche bzw. medikamentöse Hilfe verschwunden sind. So hat sich das Ergrauen der Haare fortgesetzt, ich ziehe mir immer noch Sportverletzungen zu und was mich am meisten nervt, ist der Zustand meiner Zähne. Beim Hineinbeißen in einen Kohlrabi ist mir heute eine Ecke an einem oberen Schneidezahn abgebrochen. Ich habe das Dilemma beim Zähneputzen im Spiegel entdeckt. Hätte ich nicht hineingesehen, wäre mir gar nichts aufgefallen. Da das Thema „Spiegel“ auch in einem Forumsbeitrag zur Sprache gekommen ist, darf ich mir außerdem überlegen, was dieses Thema noch mit mir zu tun hat. Mal schauen, wenn ich bis morgen nicht klarer sehe, nehme ich vielleicht doch wieder einmal die Hilfe meiner Kinesiologin in Anspruch. Ein letztes Treffen vor unserem Umzug nach Oberstaufen wäre vielleicht sowieso nicht verkehrt.

Abgesehen von diesem frustrierenden Erlebnis vor dem Spiegel hatte ich eigentlich einen recht schönen Tag. Die erste Mahlzeit fand zwischen 6.12 und 6.43 Uhr statt und bestand aus 71 Gramm Kiwis, 102 Gramm Heidelbeeren und 294 Gramm einer Mango. Von 9.01 bis 9.29 Uhr gab es eine junge Kokosnuss „Buko“, die aus 325 Gramm Flüssigkeit und 132 Gramm Fleisch bestand. 239 Gramm Karotten, 237 Gramm frische Erdnüsse und 74 Gramm gekeimte Braunhirse bildeten von 11.35 bis 13.17 Uhr die Mittagsmahlzeit. Zwischen 15.41 und 17.00 Uhr gab es während einer Wanderung rund um Hunolstein zahlreiche Kräuter. Mit dabei waren Brennnesseln und weiße sowie rote Taubnesseln:

Rote_Taubnessel

Blätter und Blüten von Löwenzahn sowie der Knoblauchsrauke:

Knoblauchsrauke_Bluetenstand

Triebspitzen von Wiesen- und Kletten-Labkraut sowie Blütenstände von der großen Sternmiere:

Grosse_Sternmiere

Blätter vom Sauerampfer, vom Sauerklee sowie vom Beinwell:

Beinwell

Zwischen 19.17 und 19.34 Uhr habe ich 315 Gramm Kohlrabi gegessen und von 21.02 bis 21.49 Uhr gab es eine weitere Kokonuss „Buko“. Sie wog über 1 Kilogramm und beinhaltete 450 Gramm Wasser und 312 Gramm Fleisch. Das Fleisch habe ich mir in der Nussmühle zerkleinert, ich hatte keine Lust, heute noch ein Stück eines Zahnes zu verlieren. Nach der Mahlzeit war meine Welt wieder in Ordnung, trotz des Dilemmas mit dem Zahn. Es gibt schließlich Wichtigeres als perfekte Zähne, zum Beispiel einen klaren Kopf. Nicht dass ich den schon hätte, aber vielleicht tut sich ja in dieser Hinsicht etwas Positives. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

geschrieben von Susanne am 5. Februar 2016 um 21.52 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Vegane Rohkost, Zahngesundheit
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Am Vormittag schmolz die weiße Pracht im Dorf schon wieder dahin. Aber Gott sei Dank kann man bzw. frau sich hier jederzeit warm anziehen, ein paar Meter laufen und schon steht er bzw. sie mitten in der schönsten Winterlandschaft. So wie auf unserem heutigen Abendspaziergang:

Oberstdorf_Wiesen_im_Abendnebel_2

Oberstdorf_Wiesen_im_Abendnebel_1

Oberstdorf_Wiesen_im_Abendnebel_3

Vormittags war ich wie jeden Wochentag im Dorf unterwegs gewesen und hatte Nachschub an Kakis, Feldsalat und Fenchel besorgt. Das bis zum Nachmittag regnerische Wetter lud zu Arbeiten am PC, wie Beantworten von Mails und Recherchen im Internet ein. Da die Bitte einer Leserin um weitere Informationen zum Thema „tote Zähne“ allgemein interessant ist, greife ich das Thema im heutigen Tagebuch-Eintrag noch einmal auf. Zur Einstimmung ein Zitat aus einem Artikel der Zeitschrift „Paracelsus“, der Verfasser ist Dr. Alexander Neubauer, ein Zahnarzt:

Entstehung toter Zähne und mögliche Folgen von Wurzelkanalbehandlungen

… Kommt es zur irreversiblen Entzündung der Pulpa (Zahnnervengewebe), erfolgt in der Regel eine Wurzelkanalbehandlung durch den Zahnarzt zur Beseitigung der akuten und häufig heftigen Schmerzen. Hierbei wird versucht, sämtliches entzündliches oder nekrotisches Gewebe aus dem Inneren des Zahnes zu entfernen und mittels zunächst medikamentöser, später plastischer Einlage die Schmerzen zu beseitigen. Jedoch bestehen berechtigte Zweifel, dass selbst bei genauester Vorgehensweise eine vollständig bakterienfreie und hundertprozentig dicht abgeschlossene Zahnwurzel realisiert werden kann.

Die Anatomie der Zahnpulpa weist eine große Variabilität mit z.B. akzessorischen Seitenästen auf, welche sich einer kompletten mechanischen Reinigung durch den Zahnarzt entziehen. Auch die vielen, sehr feinen Kanäle des Dentins (Dentintubuli), welche die komplette Zahnwurzel durchziehen, können nicht vollständig sterilisiert werden. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass diese nach einer Wurzelkanalbehandlung durch unterschiedliche, teils unbekannte Spezies anaerober, pathogener Bakterien besiedelt werden, die das verbleibende organische Gewebe zersetzen und schädliche Stoffwechselprodukte (Toxine) absondern.

Besonders häufig findet man sowohl in den toten Zähnen als auch im umliegenden Kieferknochenbereich Enterococcus faecalis, Capnocytophaga ochracea, Fusobacterium necleatum, Leptotrichia buccalis, Gemella morbillorum und Porphyromonas gingivalis. Diese Keime stellen u.a. ein Risiko für Herz, Nervensystem, Nieren, Gehirn und Kieferhöhle dar. Nicht ohne Grund ist sogar in der klassischen Schulzahnmedizin die Entfernung toter Zähne vor Bestrahlung oder Chemotherapie dringend empfohlen, um eine Gefahr der Keimverschleppung oder der Entstehung von akuten entzündlichen Prozessen zu verhindern, während der Patient während der Therapie immunsupprimiert ist.

Toxine aus toten Zähnen

Die genannten pathogenen Bakterien produzieren aus den Aminosäuren Cystein und Methionin als Nebenprodukte des anaeroben Stoffwechsels hochgiftige und potentiell krebserregende Schwefelwasserstoffverbindungen (Thioether/ Mercaptan). Diese Toxine können durch die Möglichkeit der Hemmung lebenswichtiger körpereigener Enzyme zur Ursache vielfältiger System- und Organerkrankungen werden. Hierbei ist besonders zu beachten, dass der Kieferbereich der mit am stärksten durchblutete Knochen im menschlichen Körper ist und somit Bakterien und Toxine massiv über Blut und Lymphsystem im Körper verteilt werden. Man spricht hier von der Streuwirkung fokaler Herde im Kieferbereich.

Immunantwort auf tote Zähne

Der Verbleib von Gewebsresten der Pulpa, die bakterielle Besiedelung sowie die Toxinproduktion bleiben wie oben geschildert nicht auf den Zahn und seine Wurzel lokal begrenzt. Häufig entwickelt sich im Kieferknochen, der die entsprechende Zahnwurzel umgibt, eine chronische, meistens örtlich schmerzlose und daher vom Patienten unbemerkte Infektion, welche durch knochenabbauende (osteolytische) Prozesse den umliegenden Kieferknochen auflöst. Dies führt zu einer dauerhaften Aktivierung der unspezifischen Immunantwort durch Makrophagen, welche ihrerseits die Entzündungsmediatoren TNF-alpha, IL-1, Prostaglandine (PGE2) und Leukotriene freisetzen, welche dann fortwährend in der Blutbahn zirkulieren. Diese Mediatoren begünstigen nachweislich die Entstehung und Verschlechterung chronischer Entzündungen und Autoimmunerkrankungen.

Über die Problematik wurzelbehandelter Zähne hatte ich schon vor Jahren mit dem Zahnarzt, der meine Füllungen und Kronen entfernt hat, gesprochen. Er hat mir damals empfohlen, zu testen, ob mein Immunsystem auf die in die Wurzeln eingebrachten Füllungsmaterialien reagiert. Diese lassen sich nämlich aufgrund der Feinheit der Kanäle nicht mehr entfernen. Der Befund war positiv und damit klar, dass die Zähne gezogen werden müssen, wenn mir meine Gesundheit lieb ist. Der 45er war zwar tot, aber nicht wurzelbehandelt, so dass ich ihn vorerst behalten habe, obwohl der Zahnarzt mir empfohlen hat, ihn ebenfalls zu entfernen. Er hatte in seiner Praxis die Erfahrung gemacht, dass tote Zähne, auch wenn sie nicht wurzelbehandelt sind, langfristig zu Problemen führen können. Allerdings lagen ihm keinerlei Erfahrungen mit toten Zähnen bei Rohköstlern vor. Was ich bei meiner Entscheidung damals nicht berücksichtigt habe: Ein paar Jahre Rohkost machen einen noch nicht zu einem vollkommen gesunden Menschen. Heute würde ich mich daher anders entscheiden.

Bei der Internetsuche nach „tote zähne probleme“ findet man zahlreiche weitere Informationen zum Thema. Wer tote Zähne, egal ob wurzelbehandelt oder nicht, im Kiefer hat, sollte diese Informationen kennen, um eine bewusste Entscheidung treffen zu können. Liegen Autoimmunkrankheiten vor, ist die Entfernung von wurzelbehandelten Zähnen auf jeden Fall zu empfehlen. Dass die meisten Schulmediziner, aber auch alternative Heiler dies nicht tun, erstaunt mich immer wieder. So sah mein heutiger Speiseplan aus:

  • 10.30 Uhr: 380 Gramm einer Mango, 1050 Gramm Kakis „Vanille“
  • 16.00 Uhr: 360 Gramm Cherimoyas
  • 19.30 Uhr: 320 Gramm Gemüsefenchel, einen Teelöffel gekeimte Braunhirse, 130 Gramm Haselnüsse

Vor zwei Tagen hatte ich 100 Gramm Braunhirse für 24 Stunden eingeweicht, anschließend das überstehende Wasser abgegossen, sie zweimal kurz gespült und dann auf einem Teller verteilt, um sie zum Keimen zu bringen. Bei den meisten der kleinen Körner waren am Vormittag kleine Wurzelspitzen, die bis zum Abend deutlich länger geworden sind, zu erkennen. Da der Geruch der Keimlinge angenehm war, habe ich sie zur Abendmahlzeit probiert. Ihr Geschmack war nussig, aber rechte Begeisterung kam beim Zerbeißen der kleinen Körner nicht auf. Braunhirse scheint mir doch eher Vogel- als Menschennahrung zu sein. Also habe ich es bei der Kostprobe belassen und bin auf Haselnüsse umgestiegen. Die Haselnüsse hatte ich „erntefrisch“ gekauft und sie drei Monate lang im Kühlschrank gelagert. Vom Geschmack her waren sie noch sehr gut. Über die Auswirkungen der Mahlzeit auf mein Befinden berichte ich später. Die Erdmandeln, die ich am gleichen Tag wie die Braunhirse eingeweicht hatte, habe ich in den Müll befördert. Sie rochen verdorben.

Nachtrag: Beim Reinigen der Zähne mit der Munddusche am späten Abend kam es zu einem Nachbluten der Wunde des extrahierten Zahns. Das ist mir bisher noch nicht passiert. Da es nach dem Verzehr der Haselnüsse auftrat, werde ich den Rest nicht mehr essen, sondern entsorgen.

geschrieben von Susanne am 12. Januar 2016 um 20.04 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten, Gesundheit, Zahngesundheit
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Die Nacht war, wie zu erwarten, unruhig. Um 4.30 Uhr bin ich deshalb aufgestanden und habe mir einen Märchenfilm angeschaut. Danach habe ich mir Gedanken über den heutigen Tagesablauf gemacht. Noch gestern Abend hatte ich einen Termin mit meiner Kinesiologin vereinbart, weil ich mir ziemlich sicher war, dass das aktuelle Ziel „Ich, Susanne, trage bei“ geändert bzw. konkretisiert werden muss und dass mit dem veränderten Ziel das Entfernen des Zahnes problemlos über die Bühne gehen würde.

Ich habe also im Internet nach einem Zahnarzt gesucht, den ich nach der kinesiologischen Sitzung mit meinem Besuch beglücken konnte. Die Wahl fiel auf einen Arzt mit dem Namen Helmut. „Hel“ steht für hell, hell im Geist, „mut“ steht für sich. Mutig und hell im Geist, bei diesem Zahnarzt musste ja alles gut gehen. Um 8.15 Uhr stand ich bei ihm in der Praxis und bekam genau den Termin, den ich haben wollte. Ich hatte also alles für die Zahnentfernung vorbereitet und musste mich nur noch ein paar Stunden gedulden, bis es los gehen konnte.

Mit meiner Vermutung, dass das Ziel konkretisiert werden muss, lag ich genau richtig. In welche Richtung es geht, hat mir der gestrige Besuch beim Zahnarzt gezeigt: Er wollte, dass ich ein Antibiotikum nehme, ich aber will leben! Das Ziel wurde daher geändert in „Trage zum Leben bei“. Nach der Durchführung einer Balance bin ich in die Praxis von Helmut gefahren und konnte 45 Minuten später den gezogenen Zahn in meiner Hand halten:

Zahn_45

Ich habe dieses Mal übrigens nicht erwähnt, dass ich kein Antibiotikum einnehme, sondern nur wahrheitsgemäß berichtet, welches ich verschrieben bekommen habe. Gezogen hat ihn übrigens nicht Helmut, sondern Simone, eine Kollegin. Der Name ist hebräischen Ursprungs und bedeutet „Sie (Gott) hat gehört“. Simone hat mich nach einem ersten Blick in meinen Mund gefragt, ob das mit meinen Zähnen so sein soll. Einen ruinösen Zahnstatus wie meinen hat sie wahrscheinlich vorher noch nie gesehen. „Ja, das soll so sein“, war meine Antwort. Damit war das Thema erledigt und sie hat das getan, was sie tun sollte, nämlich den Zahn ziehen. Zurück zu Hause habe ich erst einmal eine Stunde geschlafen und werde auch den Rest des Abends ruhend verbringen. Gegessen habe ich heute nichts.

geschrieben von Susanne am 8. Januar 2016 um 23.30 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Spirituelles, Vegane Rohkost, Zahngesundheit
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Die Nachtruhe war nur von kurzer Dauer und wenig erholsam. Und am Morgen war klar, dass der gestrige Behandlungstermin bei der Kieferchirurgin den Heilungsprozess nicht nur verzögert, sondern die Sache verschlimmert hat. Wie das?

Nachdem die Kieferchirurgin mir erklärt hatte, dass ein Ziehen des Zahnes im Moment wegen der Restschwellung nicht in Frage kommt, meinte sie, dass sich der Heilungsprozess durch einen kleinen Schnitt ins Zahnfleisch beschleunigen ließe. So könne der restliche Eiter abfließen und müsse nicht vom Körper abgebaut werden. Da mein Zahnarzt bei einem Abszess an einem Zahn im Oberkiefer solch einen Schnitt bei mir schon einmal durchgeführt und ich damit gute Erfahrungen gemacht hatte, war ich mit dieser Maßnahme einverstanden.

Die Stelle wurde betäubt, viel stärker als ich das für einen kleinen Schnitt für notwendig erachtet hätte. Ich lag dann ziemlich entspannt mit geschlossenen Augen auf dem Stuhl und wunderte mich, wie lange es dauert, einen kleinen Schnitt zu machen. Nun, wie sich hinterher herausgestellt hat, wurde nicht nur ein kleiner Schnitt gemacht, sondern eine Drainage gelegt. Mitgeteilt wurde mir das allerdings nicht. Ich bekam nur zu hören, dass keinerlei Eiter mehr zu sehen wäre.

Als dann im Laufe des Nachmittags die Betäubung nachließ, wunderte ich mich etwas über ein komisches Gefühl in der Region, wenn ich die Muskeln bewegte. Ein Blick in den Spiegel zeigte mir, dass da „irgendetwas“ im Mund war, was da nicht hingehörte. Plötzlich fiel mir ein, dass die Kieferchirurgin beim ersten Behandlungstermin davon gesprochen hatte, dass hier hätte eine Drainage gelegt werden müssen. Das hatte sie wohl gestern nachgeholt, allerdings ohne medizinische Notwendigkeit, da ja keinerlei Eiter mehr zu sehen war.

Mein Körper hat jedenfalls auf das Drainagematerial ziemlich heftig reagiert. Er hat versucht, dies mit aller Kraft hinauszubefördern und dabei erneut Eiter gebildet. Die betroffene Stelle machte sich nicht nur durch unangenehmes Kribbeln, sondern auch durch eine verstärkte Schwellung bemerkbar. In der Nacht war ich kurz davor zum Notdienst zu fahren, um das Zeug herausholen zu lassen. Ich selbst traute mir das nicht zu, da ich keine feine Pinzette im Haus habe. Dank Entspannungsübungen habe ich aber dann doch so lange durchgehalten, bis die Praxis der Kieferchirurgin ihre Pforten geöffnet hat.

Nachdem ich meinen Wunsch, die Drainage sofort zu entfernen, geäußert hatte, hieß es erst, dass die Ärztin im Moment wegen einer großen OP mit Vollnarkose keine Zeit hätte. Meine Antwort war, dass das ja auch eine Assistentin machen könne. Dem wurde nicht widersprochen und ich wurde gebeten, trotzdem erst einmal kurz im Wartezimmer Platz zu nehmen. Ich musste gerade einmal zwei Minuten warten bis eine Helferin kam, die mich in eines der Behandlungszimmer mitnahm und mir die Drainage entfernte. Kurz darauf tauchte überraschend die Ärztin auf und fragte mich nach meinem Befinden. Schlechter als gestern, sagte ich, der Eingriff sei keine gute Idee gewesen. Ihre Antwort: „Vom medizinischen Standpunkt aus war er berechtigt.“

Beim Blick auf die betroffene Stelle sah sie, dass dieses Mal Eiter austrat und wunderte sich etwas. Wie lange ich das Antibiotikum denn schon nehmen würde. Seit dem 03.Januar, antwortete ich wahrheitsgemäß. Dass ich das Antibiotikum zwar „genommen“, aber nicht hinuntergeschluckt habe, habe ich ihr nicht unter die Nase gerieben. Sie befand, dass nach dieser Zeit ein Wechsel notwendig sei und schrieb mir ein Rezept für ein weiteres Antibiotikum aus. Ich habe es kommentarlos eingesteckt und nach einem Danke fluchtartig die Praxis verlassen.

Im Laufe der nächsten Stunden besserte sich mein Zustand rapide. Ein Anruf bei meinem Zahnarzt war leider erst einmal ernüchternd. Er hat vor dem 20. Januar keinen Termin frei. Jetzt kann ich mir überlegen, ob ich so lange warte oder aber doch den Termin bei der Kieferchirurgin am 12. Januar wahrnehme. Ganz wohl ist mir bei dem Gedanken jedoch nicht. Auch eine Sitzung bei meiner Kinesiologin in den späten Abendstunden brachte in dieser Angelegenheit keine endgültige Klarheit. Es hieß nur, dass der Zeitpunkt der Entfernung nicht wichtig wäre. Nun kann man sich natürlich fragen, ob das bedeutet, dass der Zahn auch drin bleiben kann, bis er von allein den Weg nach draußen findet. In einem der Kommentare bekam ich ja einen Hinweis in dieser Richtung.

Dafür konnten wir aber andere Dinge kinesiologisch klären. Diese hatten nicht nur mit meinen Zähnen zu tun, sondern auch mit dem, was mir bei der Kieferchirurgin passiert war und was sie mir gespiegelt hat. Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen, da es um sehr persönliche Dinge ging. Mein letztes Ziel hatte ich auf jeden Fall schon wieder erreicht. Das neue haben wir mit Hilfe einer Wortkarte gefunden. Das gezogene Wort lautete „HEH“:

HEH – ich will mich auch mitteilen. Ich habe viel zu dieser Situation beizutragen.

HEH ist der Schalter, der dir sofort hilft, ins Geschehen einzugreifen und es mit deiner Macht in deinem Sinne zu lenken. Mische dich mit HEH ein, denn diese Situation ist auch deine!

Das Wort auf das es ankam, war „beizutragen“. Mein neues Ziel lautet: „Ich, Susanne, trage bei.“ Wie später klar wurde, geht es nicht um „Beitragen“ auf geistiger Ebene, sondern auf körperlicher. Die ursprüngliche Blockade lag in einem anderen Leben, in einem Leben, in dem ich mich roh ernährt habe. Roh und wild. Da Fleisch fehlte, allerdings mangelhaft. Die Folge war eine Fehlgeburt.

Das Muster „Fehlernährung, die zur Fehlgeburt“ führt, hätte ich beinahe in meinem jetzigen Leben wiederholt. In meinem 26. Lebensjahr war eine Seele zu mir gekommen, die mich auf den Weg der Rohkost zurückbringen wollte: Während ich mit meinem ältesten Sohn schwanger war, habe ich nämlich alles, aber auch alles wieder von mir gegeben, einschließlich Tee, was ich zu mir genommen habe. Es sei denn, es war roh und unvermischt. Auf die Idee, dann nur noch alles roh zu essen, bin ich nicht gekommen. Im Gegenteil, ich habe mit aller Macht versucht, „normal“ zu essen und als dies nicht funktioniert hat, bin ich um das Kind zu retten, ins Krankenhaus gegangen und habe mich parenteral ernähren lassen.

Ich habe erst heute erkannt, dass mein Sohn, der mich ja später dann doch zur Rohkost gebracht hat, schon so früh versucht hat, mir meinen Weg zu zeigen. Im Mutterleib ist es ihm nicht gelungen, aber er hat nicht aufgegeben. Durch seine Neurodermitis und seine Allergien hat er mich später dazu „gezwungen“, mich mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen. Später kam eine weitere Seele, meine Tochter, zur Hilfe und dann endlich konnte das Abenteuer Rohkost beginnen. Ich habe meinen Kindern viel zu verdanken, nicht nur meinen beiden ältesten. Die beiden jüngeren haben nämlich dafür gesorgt, dass ich den veganen Irrweg aufgegeben habe.

Aber zurück zu der kinesiologischen Sitzung. Klänge vervollständigten dieses Mal die Neuausrichtung von Körper, Geist und Seele. Was ich mit meinem Zahn machen soll, ist wie oben geschrieben, nicht ganz klar zu erkennen gewesen. Aber mir wird schon das Richtige einfallen. Meinen Körper habe ich heute mit drei Mahlzeiten gestärkt:

  • 15.00 Uhr: 230 Gramm Grapefruit
  • 18.00 Uhr: 320 Gramm Clementinen
  • 22.30 Uhr: 200 Gramm Champignons, 90 Chicorée und 210 Avocado Fuerte

Und nun hoffe ich auf eine ruhige und erholsame Nacht. :stern:

geschrieben von Susanne am 7. Januar 2016 um 23.57 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gesundheit, Lebensweisheiten, Vegane Rohkost, Zahngesundheit
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Wie gestern bin ich um 6.00 Uhr aufgewacht und habe eine Grapefruit gegessen. Die verzehrte Menge betrug 210 Gramm. Um 9.00 Uhr gab es 200 Gramm Clementinen „Clemenule“ und um 11.15 Uhr etliche Hagebutten frisch von den Sträuchern.

Um 12.00 Uhr hat mich mein Seelengefährte zur Kieferchirurgin gefahren. Der Wunsch, den Zahn endlich los zu werden, hat sich heute noch nicht erfüllt. Es ist noch eine von außen nicht sichtbare Restschwellung vorhanden und erst wenn diese verschwunden ist, will die Kieferchirurgin den Zahn ziehen. Alles andere wäre ein ärztlicher Kunstfehler, so die Kieferchirurgin. Die Großeltern väterlicherseits hatten in der Küche einen Sinnspruch hängen, der mir in diesem Moment in den Sinn gekommen ist:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Es muss geholfen haben, mich an diesen Spruch zu erinnern, denn ich konnte den Heimweg relativ gelassen antreten. Am Nachmittag kam in mir dann die Frage auf, ob das Ziel „Traue dich“ um den Zusatz „weise“ erweitert werden muss, damit wirklich alles klar ist.

Für heute blieb mir jedenfalls nichts weiter zu tun, als den Heilungsprozess durch einen weiteren Fastentag zu unterstützen, Hausarbeiten zu erledigen und mich, weil dieses Thema gestern aufgekommen war, darüber zu informieren, welche Zusammenhänge es zwischen Zähnen bzw. Zahnfehlstellungen und körperlicher sowie emotionaler Gesundheit gibt. In diesem Video wird erklärt, wie die drei Keimblätter des embryonalen Gewebes mit der Dreiteilung in Körper, Geist und Seele zusammenhängen:

Aus dem Video:

  • Das Ektoderm, aus diesem entstehen Haut, äußere Sinnesorgane, Leitungs- und Zentralnervensystem, Rückenmark und Gehirn, wird dem Geist zugeordnet.
  • Das Entoderm, aus diesem entstehen Verdauungs-, Atmungs- und Blutgefäßsystem und die Haut, soweit diese als Atmungs- und Drüsenapparat in Frage kommt, wird der Seele zugeordnet.
  • Das Mesoderm, aus diesem entstehen Knochen-, Muskel- und Bindegewebe sowie das Blut- und Lymphsystem, wird dem Körper zugeordnet.

Die Struktur der Pulpa entspricht der des Mesoderms und damit der des Grundsystems des menschlichen Körpers. Nach Pischinger (1899-1983), einem Wiener Embryo- und Histologen, besteht das Grundsystem aus einem Netzwerk von hochpolymeren Zucker- und Proteinkomplexen (Proteoglykanen) und ist ein riesiges Antennensystem, das Informationen aus dem Energiefeld der Umgebung aufnimmt. Damit Zähne geheilt werden können, muss das Grundsystem geheilt werden.

Maßnahmen schulmedizinischer Zahnärzte sind allerdings nicht darauf ausgerichtet, das Grundsystem zu heilen, sondern dienen ausschließlich dazu, Brandherde zu bekämpfen, ohne die eigentliche Ursache zu beheben. Da auch Zahnfehlstellungen nicht zufällig sind – Zähne sind beweglich im Kiefer verankert und können sich im Laufe des Lebens verschieben – ist es daher auch nicht sinnvoll, Zähne „gewaltsam“ mit Hilfe äußerer Methoden im Kiefer zusammenzurücken, wenn die eigentliche Ursache nicht erkannt und beseitigt wurde. Allerdings scheint es auch die Möglichkeit einer sanften Behandlung zu geben, wie in diesem Video ab Minute 10.50 erläutert wird:

Aus dem Video:

In der Philosophie der ganzheitlichen Zahnmedizin ist die Wirkung der Psyche auf den Körper keine Einbahnstraße. Genauso wie ein Trauma oder geistige Belastung wie permanenter Stress die Gebisssituation verändern kann, so kann auch die Korrektur der Zähne dazu beitragen, dass sich etwas auf der Bewusstseinsebene verändert.

Nachdem ich mir diese beiden Videos angeschaut hatte, kam in meinem Inneren die Frage auf, ob es nicht sinnvoller ist, den Zahn von „meinem“ Zahnarzt ziehen zu lassen. Ich werde morgen Vormittag in der Praxis anrufen und fragen, ob er Zeit für mich hat. Bei ihm habe ich mich vom ersten Behandlungstermin an in guten Händen gefühlt.