Archiv für die Kategorie ‘Fasten’

geschrieben von Susanne am 21. September 2017 um 23.32 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten
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Im Laufe des Tages steigt das Fieber kontinuierlich bis auf 39,5 °C an. Trotzdem bleibe ich ruhig, Fieber bei einer Infektion ist ja eigentlich ein gutes Zeichen. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich also im Bett, abgesehen von meinen stündlichen Pilgerungen in die Küche, um etwas zu trinken. Zwischendurch esse ich immer wieder ein paar Heidelbeeren und kleine Stückchen Zitrone, außerdem wasche ich mich mit Zitronenwasser. Keine Ahnung, ob das hilft, das war ein Tipp aus dem Netz. Aber ich rieche danach ziemlich gut! Am Abend gibt es ein paar Weintrauben „Rosé“:

Am frühen Abend fange ich an zu schwitzen, ein Zeichen, dass das Fieber auf dem Rückzug ist. Gegen 23.00 Uhr zeigt das Thermometer 37,5 °C an, die Körpertemperatur liegt also schon fast wieder im grünen Bereich.

PS: Ich verbuche den heutigen Tag mal unter der Kategorie „Fasten“, die Mengen der verzehrten Lebensmittel sind ja ziemlich überschaubar.

geschrieben von Susanne am 20. September 2017 um 22.28 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten
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Die Nacht verläuft relativ ruhig und auch am frühen Vormittag ist die Welt noch in Ordnung. So gegen 12.00 Uhr fange ich dann aber an zu frieren und ziehe mich zuerst ohne, dann mit Wärmflasche ins Bett zurück. Warm wird mir trotzdem nicht, im Gegenteil: Etwa um 13.30 Uhr fange ich an zu zittern und mit den Zähnen zu klappern. Schüttelfrost nennt man das wohl, bisher ein für mich unbekanntes Phänomen. Die Uhrzeit weiß ich auch nur ungefähr, da Guido sich kurz vorher auf den Weg zum Bus gemacht hat. Nach einer gefühlten Ewigkeit hört das Gezittere auf und ich schlafe ein. Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaue, ist es 14.30 Uhr. Das Fieberthermometer zeigt am Nachmittag an, dass die Temperatur bei 38 °C liegt:

Den Rest des Tages verbringe ich im Bett, lesend, schlafend und trinkend. Außerdem esse ich im Laufe des Nachmittags und Abends etwa 650 Gramm einer gelben Honigmelone. Immer noch wehrt sich alles in mir, zum Arzt zu gehen. Ob das eine weise Entscheidung ist, wird sich zeigen.

geschrieben von Susanne am 12. Januar 2016 um 20.04 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten, Gesundheit, Zahngesundheit
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Die Nacht war, wie zu erwarten, unruhig. Um 4.30 Uhr stand ich deshalb auf und schaute mir einen Märchenfilm an. Danach machte ich mir Gedanken über den heutigen Tagesablauf. Noch gestern Abend hatte ich einen Termin mit meiner Kinesiologin vereinbart, weil ich mir ziemlich sicher war, dass das aktuelle Ziel „Ich, Susanne, trage bei“ geändert bzw. konkretisiert werden musste und dass mit dem veränderten Ziel das Entfernen des Zahnes problemlos über die Bühne gehen würde.

Ich suchte also im Internet nach einem Zahnarzt, den ich nach der kinesiologischen Sitzung mit meinem Besuch beglücken konnte. Die Wahl fiel auf einen Arzt mit dem Namen Helmut. „Hel“ steht für hell, hell im Geist, „mut“ steht für sich. Mutig und hell im Geist, bei diesem Zahnarzt musste ja alles gut gehen! Um 8.15 Uhr stand ich bei ihm in der Praxis und bekam genau den Termin, den ich haben wollte. Ich hatte also alles für die Zahnentfernung vorbereitet und musste mich nur noch ein paar Stunden gedulden, bis es losgehen konnte.

Mit meiner Vermutung, dass das Ziel konkretisiert werden musste, lag ich genau richtig. In welche Richtung es ging, hatte mir der gestrige Besuch beim Zahnarzt gezeigt: Er wollte, dass ich ein Antibiotikum nahm, ich aber wollte leben! Das Ziel wurde daher geändert in „Trage zum Leben bei“. Nach der Durchführung einer Balance fuhr ich in die Praxis von Helmut und konnte 45 Minuten später den gezogenen Zahn in meiner Hand halten:

Zahn_45

Ich erwähnte dieses Mal übrigens nicht, dass ich kein Antibiotikum einnahm, sondern berichtete nur wahrheitsgemäß, welches ich verschrieben bekommen hatte. Gezogen hat den Zahn übrigens nicht Helmut, sondern Simone, eine Kollegin. Der Name war hebräischen Ursprungs und bedeutete „Sie (Gott) hat gehört“. Simone fragte mich nach einem ersten Blick in meinen Mund, ob das mit meinen Zähnen so sein sollte. Einen ruinösen Zahnstatus wie meinen hatte sie wahrscheinlich vorher noch nie gesehen! „Ja, das soll so sein“, war meine Antwort. Damit war das Thema erledigt und sie tat das, was sie tun sollte, nämlich den Zahn ziehen. Zurück zu Hause schlief ich erst einmal eine Stunde und werde auch den Rest des Abends ruhend verbringen.

PS: Heute war ein Fastentag.

geschrieben von Susanne am 4. Januar 2016 um 23.55 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten
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Diese Nacht schlief ich so ruhig und tief wie schon seit Tagen nicht mehr und die Schwellung ging deutlich zurück. Allerdings wachte ich gegen 3.00 Uhr und 7.00 Uhr auf und war so nass geschwitzt, dass ich ins Bad musste, um mich zu waschen und abzutrocknen. Da kamen wohl die körperfremden Stoffe, die ich gestern aufgenommen hatte, aus allen Poren wieder heraus. Gleich morgens um 8.00 Uhr hatte ich in der Praxis einer Kieferchirurgin angerufen und einen Termin für 10.00 Uhr abgemacht. Die Praxisräume waren sehr einladend gestaltet und während der kurzen Wartezeit fand ich in einem Buch mit asiatischen Weisheiten folgenden Spruch:

Wenn ich weiß, dass ich Liebe bin und auch der Schmerz, dass ich Verstehen bin, ebenso wie das Leiden, dann werde ich sorgsam damit umgehen. Ich werde mein Leiden nicht unterdrücken, weil ich weiß, dass ich es in eine Blume verwandeln kann. Die Blume existiert, weil es das Leben gibt. Thích Nhất Hạnh

Ich verwandelte inspiriert von diesem Spruch später am Tag mein Leiden der letzten Tage vor meinem inneren Auge in eine Blume: Aus einem amorphen gelben Haufen, dem Leid, entstand eine gelbe Blume der Lebensfreude, eine Löwenzahnblüte. Sie entfaltete sich in all ihrer Pracht, entwickelte Samen, die schließlich durch den Wind in alle Himmelsrichtungen davon getragen wurden.

Im Gespräch mit der Ärztin stellte sich heraus dass an eine Entfernung des Zahnes erst dann zu denken war, wenn die Schwellung vollständig zurückgegangen war. Das hatte ich wohl gestern falsch verstanden. Ich fuhr also unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Zurück zu Hause nahm ich Kontakt mit meiner Kinesiologin auf. Denn auch wenn mit Hilfe der Schulmedizin Symptome zum Verschwinden gebracht werden konnten, die eigentliche, auf geistiger Ebene bestehende Ursache konnte meiner Meinung nach mit ihrer Hilfe nicht aufgelöst werden.

Ich hatte Glück, sie hatte um 16.00 Uhr Zeit für mich. Zwischen 14.00 und 15.30 Uhr wurde die Backe trotz Kühlung noch einmal dicker, so dass ich heilfroh war, einen Termin mit der Kinesiologin vereinbart zu haben. Schon während ich bei ihr saß und erzählte, was passiert war, ging die Schwellung deutlich zurück.

Nach einem kurzen Gespräch über die Ereignisse der letzten Tage begannen wir mit der kinesiologischen Arbeit. Zum ersten Mal seit vielen Monaten blieb einer meiner Arme bei der Aussage „Ich bin Susanne, im Hier und Jetzt, zu 100 %!“ nicht stark, sondern ging nach unten. Es war der rechte, die männliche Seite, die Seite, auf der sich der Abszess gebildet hatte. Weitere Fragen ergaben, dass ich nur zu 10 % Susanne war.

Es war also erst einmal notwendig, zurück zu mir selbst zu finden, bevor wir weitermachen konnten. Nachdem das geschehen war, testeten wir, ob ich ein neues Ziel brauchte. Das war wie zu erwarten der Fall. Es lautete passend zu den Kämpfen, die gerade in meinem Körper stattfanden, Frieden.

Eine Blockade auf dem Weg zu diesem Ziel war mit 18 Jahren entstanden und hatte interessanterweise mit meinem damaligen Tagebuch zu tun. Nun, wir lösten die Blockade auf und setzten mit der anschließend durchgeführten Balance hoffentlich „wahre“ Heilungsprozesse in Gang. Es reichte nämlich, wenn ich solch eine Geschichte, wie sie in den letzten Tagen passiert war, nur einmal in meinem irdischen Dasein erleben musste!

Fußreflexzonenmassage und Akupunktur rundeten die Behandlung ab. Anschließend fuhr ich in den Bioladen und schaute mich zum ersten Mal seit Tagen nach etwas Essbarem um. Italienische Grapefruits rochen sehr anziehend, so dass ich zwei davon mitnahm. Ein kleines Segment einer der Früchte nahm ich dann kurz vor dem Schlafengehen in den Mund und schluckte ein bisschen von dem austretenden Saft hinunter. Er schmeckte sehr lecker, aber mehr Grapefruit wollte ich erst einmal nicht. Man konnte also auch diesen Tag als Fastentag durchgehen lassen.

geschrieben von Susanne am 3. Januar 2016 um 20.46 Uhr
Kategorie: Ernährung, Fasten, Gesundheit, Zahngesundheit
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In der Nacht kühlte ich die Schwellung am Unterkiefer wie von der Zahnärztin empfohlen fleißig. Viel brachte es allerdings nicht, die Schwellung wurde stärker und stärker und sehr druckempfindlich. Da die Zahnärztin gestern ebenfalls empfohlen hatte, über ihre Notfallmaßnahme hinaus in einem Krankenhaus vorstellig zu werden, fuhr mich Guido heute Mittag dann in das „Mutterhaus“ in Trier.

Ich musste nicht wie andere Patienten ewig an der Aufnahme warten, sondern wurde sofort einem Arzt vorgestellt, der mich auf die HNO-Abteilung überwies. Die für diese Abteilung zuständige Ärztin empfahl eine intravenöse Antibiotikatherapie und eine Untersuchung im Computertomographen, um abzuklären, ob darüber hinaus ein chirurgischer Eingriff notwendig wäre.

So floss also das erste Mal seit Jahrzehnten ein Antibiotikum durch mein Blutsystem. Interessanterweise machte mich die Tatsache, dass hier gerade etwas passierte, das so ganz und gar konträr zu meiner Lebensphilosophie stand, nicht traurig – Tränen hatte ich wahrscheinlich gestern schon genug vergossen – im Gegenteil, ich wurde immer munterer und zuversichtlicher. Auf dem Befund, den ich mir habe später ausdrucken ließ, wurde die Methodik folgendermaßen beschrieben:

MDCT des Hales nach intravenöser Kontrastmittelinjektion (Accupaque) im Weichteil und Knochenfenster

Der genaue Befund:

Entzündliche Einschmelzung apikal um die Wurzelspitze des Zahnes 45, umliegend chronisch entzündliche Sklerosierung des Knochens. Kontakt des Wurzelspitzenabszesses zum Canalis nervi alveolaris inferior. Das angrenzende Foramen mentale wirkt leicht konturunscharf und aufgeweitet. Wahrscheinlich hierüber Ausdehnung des entzündlichen Prozesses in die Weichteile. Hier bestehen großflächige ödematös/phlegmonös-entzündliche Gewebsalterationen, -konturunschärfen und -auftreibungen. Eine weitergehende Abszessformation lässt sich jedoch nicht abgrenzen. Rechts zervikal reaktiv-entzündlich vergrößerte Lymphknoten.

Die Beurteilung:

Wurzelspitzenabszess des Zahnes 45 mit entzündlicher Fortleitung über das Foramen mentale in die ödematöse/phlegmonös aufgetriebenen Weichteile aber ohne Demarkierung einer weiteren Abszessformation.

Mir wurde eine stationäre Aufnahme zwecks Weiterführung der Antibiotikatherapie empfohlen, die fünf Tage dauern sollte. Auf meine Frage, ob das wirklich notwendig wäre, wurde mir geantwortet, dass ich mit der Antibiotikatherapie auch zu Hause in Form von Tabletten weitermachen könnte. Das war mir, wie man sich leicht vorstellen konnte, wesentlich lieber. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es sinnvoll war, während der Einnahme eines Antibiotikums weiter zu fasten. Aber dieses Problem würde ich später lösen.

Was mir außerdem empfohlen wurde: schon morgen einen Kieferchirurgen aufzusuchen, um den Zahn entfernen zu lassen. Das hatte ich zwar nach dieser Geschichte sowieso vor, wollte aber noch warten, bis die Schwellung zurückgegangen war. Aber so war es vielleicht besser. Es war ein toter Zahn, der mir immer wieder Probleme bereitet hatte, weshalb wohl auch im CT eine chronisch entzündliche Sklerosierung des Knochens zu erkennen war. Tote Zähne waren eine der Ursachen für Abszesse im Mund- und Kieferbereich:

Im Mundbereich sind kleine Risse oder Schnitte für das Entstehen einer Entzündung verantwortlich. Eine Behandlung erweist sich hier zumeist als besonders schwierig, da mit jeder Nahrungsaufnahme ein neues Bakterium eindringen und die Heilung verzögern kann. Ein Kieferabszess tritt häufig auch in Verbindung mit einer Entzündung des Zahnbettes, einem abgestorbenen Zahn oder einer Zyste am Zahn auf. Ein toter Zahn beispielsweise bietet den optimalen Nährboden für Krankheitserreger. Dabei wird der Eintritt von Bakterien durch Zahn-Karies erleichtert.

Quelle: Woher Abszesse kommen und wie sie behandelt werden.

Zurück zu Hause stellte ich mich unter die Dusche, bestückte die Waschmaschine mit meinen heute getragenen Klamotten und bezog die Betten frisch. Ich war wieder guter Dinge und hatte das Gefühl, dass es aufwärts ging – trotz Antibiotikum im Blut. Von der CT, die gemacht wurde, konnte ich übrigens eine CD mitnehmen. Um die Bilder angucken zu können, war die Installation von OsiriX, einer Software zum Anschauen und Bearbeiten der Bilder von Kernspin-, Computer- und Positronen-Emissions-Tomografen sowie von Laserrastermikroskopen auf meinem Mac notwendig. Hier waren drei der faszinierenden Bilder zu sehen, auf dem ersten sah man ganz gut meine dicke Backe:

CT_BIld_3

CT_BIld_1

CT_BIld_2

Am Abend erfuhr ich, dass ein weiterer, mir sehr nahe stehender Mensch sein irdisches Dasein beendet hatte: Meine ehemalige Schwiegermama. Alle meine guten Wünsche begleitete sie auf ihrer Reise in eine neue Welt und ich dankte ihr von Herzen für all die Liebe, die sie mir hat zuteilwerden lassen. :herz:

Um 11.30 Uhr hielt ich eine Kapsel des Antibiotikums auf meiner Hand, brachte es dann aber doch nicht über das Herz, die Kapsel hinunterzuschlucken. Ich fastete lieber weiter. Morgen wollte ich meine Kinesiologin aufsuchen, um die Angelegenheit auf geistiger Ebene zu klären. Denn dort lag wie immer die eigentlich Ursache des Problems!