Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

geschrieben von Susanne am 22. März 2020 um 23.03 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Gedichte, Literatur, Wandern, Wildpflanzen
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Null Grad Celsius und kalter, böiger Ostwind, unter diesen Bedingungen sind selbst zu normalen Zeiten nur sehr wenig Menschen unterwegs. Durch die herrschende Ausgangssperre sind es nochmals weniger, so dass Guido und ich auf unsere Sonntagswanderung zu den Buchenegger Wasserfällen kaum einer Menschenseele begegnen. Da Busfahren für uns zurzeit nicht erlaubt ist, laufen wir von zu Hause aus los:

Der Blick von Weißach auf Hündle, Prodel und Hochgrat:

Der Blick von Steibis zurück auf Weißach und Oberstaufen:

An den Buchenegger Wasserfällen:

Der Blick von Buchenegg auf Hochgrat und Seelekopf:

Meine Mahlzeiten:

  • 9.50 Uhr: 970 Gramm gelbe Honigmelone
  • 12.10 Uhr: 175 Gramm Apfel „Sirius“, 775 Gramm Mangos „Kent“, 90 Gramm Löwenzahn
  • 17.45 Uhr: 300 Gramm Karotten, 430 Gramm Avocados „Fuerte“
  • 21.10 Uhr: 390 Gramm Fleisch und 70 Gramm Knochenmark vom Rind, 20 Gramm Bärlauch, 100 Gramm Feldsalat, 220 Gramm Gemüsefenchel

Der Löwenzahn stammt von einer Wiese am Rande von Oberstaufen, der Bärlauch aus dem Garten, den ich betreue.

PS: Diese Zeilen finde ich heute bei Facebook:

For once on the face of the earth
let’s not speak in any language;
let’s stop for one second,
and not move our arms so much.

It would be an exotic moment
without rush, without engines;
we would be all together
in an sudden strangeness.

Die Zeilen stammen aus dem Gedicht „Keeping quiet“ von Pablo Neruda.

geschrieben von Susanne am 9. September 2019 um 23.58 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung
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Auf der Suche nach einer geeigneten Bettlektüre für mein Kindle, dem eBook Reader von Amazon, stoße ich heute auf folgenden englischsprachigen Titel: „Autophagy – Learn how to avtivate the self-cleansing process and improve your health with intermittent fasting and Ketosis“:

Der Autor ist David Colombo. Ich glaube zwar nicht, dass mir das Lesen dieses Buchs zu neuen Erkenntnissen verhilft, lade es aber trotzdem herunter: Erstens ist es kostenlos und zweitens reizt es mich, mal wieder ein englischsprachiges Buch zu lesen. Ich beschäftige mich heute also theoretisch mit dem intermittierenden Fasten, die Praxis sieht allerdings anders aus:

  • 11.45 Uhr: 30 Gramm Eigelbe, 5 Gramm Eierschale, 240 Gramm Hüfte und 100 Gramm Querrippe vom Rind, 310 Gramm Eisbergsalat
  • 18.50 Uhr: 500 Gramm Trauben „Crimson“
  • 23.30 Uhr: 90 Gramm braune Champignons, 250 Gramm Hüfte und 260 Gramm Querrippe vom Rind, 270 Gramm Eisbergsalat

PS: So sieht mein heutiges Bewegungsprogramm aus: Vor meinem Dienst im Fitnessstudio absolviere ich ein einstündiges Krafttraining und am Abend spaziere ich zusammen mit Guido rund um Oberstaufen.

geschrieben von Susanne am 24. Juli 2019 um 23.56 Uhr
Kategorie: Ernährung, Gedichte
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Manchmal, wenn nicht allzu viel Persönliches zu berichten ist, bin ich versucht, das ein oder andere aktuelle Thema wie zum Beispiel den Klimawandel oder die Flüchtlingskrise aus meiner Sicht zu beleuchten. Meist kommt dann aber schon kurz vor dem Verfassen, spätestens aber dann, wenn ich solch einen Tagebucheintrag veröffentlichen möchte, eine Botschaft des Universums, die mich davon abhält. Heute kommt eine solche Botschaft in Form eines Gedichtes von Goethe, das den Titel „Lebensregel“ trägt:

Willst du dir ein hübsch Leben zimmern,
Musst dich ums Vergangne nicht bekümmern;
Das Wenigste muss dich verdrießen;

Musst stets die Gegenwart genießen,
Besonders keinen Menschen hassen
Und die Zukunft Gott überlassen.

Statt über aktuelle Themen zu referieren beziehungsweise zu philosophieren, fasse ich mich also heute wieder einmal kurz und berichte nur, was bei mir los ist: Vor meinem Dienst im Fitnessstudio absolviere ich ein halbstündiges Krafttraining. Hinterher mache ich es mir zu Hause gemütlich, weil es tagsüber zu heiß für größere Unternehmungen ist. Am Abend bin ich dann zwei Stunden im Garten aktiv. Dort sind seit Anfang dieser Woche die ersten Blüten des Roten Sonnenhuts zu bewundern. Die Vertreter der Gattung werden auch Igelköpfe genannt. Diesen Namen verdanken sie den Blütenboden bildenden, geraden Spreublättern, die an Igel erinnern:

So sehen meine Mahlzeiten aus:

  • 7.45 Uhr: 880 Gramm Wassermelone
  • 11.50 Uhr: 1130 Gramm Wassermelone, 220 Gramm Heidelbeeren
  • 15.15 Uhr: 340 Gramm Lachs, 175 Gramm frische Alge „Ramallo“, 230 Gramm Cherry-Tomaten
  • 23.45 Uhr: 350 Gramm Fleisch, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Zickleins, 340 Gramm Eisbergsalat

Der Lachs zusammen mit der frischen Alge „Ramallo“ ist wieder einmal eine Offenbarung. :sonne:

geschrieben von Susanne am 20. Juni 2019 um 23.40 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Gedichte, Laufen, Wandern
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Am 4. Juni lief ich über Kalzhofener und Muttener Höhe, heute drum herum:

16,1 Kilometer beträgt die Streckenlänge des Laufs beim Tourenplaner von outdooractive.com, gerundete 15,2 Kilometer bei der App Runtastic:

Auch die Höhenmeter unterscheiden sich deutlich. Ich kann mir wohl aussuchen, was besser passt! Nach dem Lauf entspanne ich mich auf der Vibrationsplatte und dehne mich an den Geräten des Beweglichkeitszirkels des Fitnessstudios. Anschließend beginnt mein Arbeitsvormittag im Fitnessstudio. Den Nachmittag verbringe ich in den eigenen vier Wänden, am Abend geht es dann zusammen mit Guido noch einmal nach draußen: Wir spazieren rund um den Staufen. Unterwegs können wir ein wunderbares Naturschauspiel beobachten:

Regenbogen über den Hügeln einer anmutigen Landschaft, so nennt sich ein Gedicht Goethes:

Grau und trüb und immer trüber
Kommt das Wetter angezogen,
Blitz und Donner sind vorüber,
Euch erquickt ein Regenbogen.

Frohe Zeichen zu gewahren
Wird der Erdkreis nimmer müde;
Schon seit vielen tausend Jahren
Spricht der Himmelsbogen: Friede.

Aus des Regens düstrer Trübe
Glänzt das Bild, das immer neue;
In den Tränen zarter Liebe
Spiegelt sich der Engel – Treue.

Wilde Stürme, Kriegeswogen
Rasten über Hain und Dach;
Ewig doch und allgemach
Stellt sich her der bunte Bogen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. :regenbogen: Meine Mahlzeiten:

  • 6.05 Uhr: 340 Gramm Wassermelone
  • 11.40 Uhr: 15 Gramm Eigelb, 6 Gramm Eierschale, 355 Gramm Hüfte vom Rind, 340 Gramm Eisbergsalat
  • 17.30 Uhr: 870 Gramm Wassermelone
  • 19.00 Uhr: 250 Gramm Heidelbeeren, 240 Gramm Aprikosen
  • 22.30 Uhr: 160 Gramm eingeweichte Mandeln „Tuono“ (Trockengewicht 120 Gramm)

Statt einer zweiten Mahlzeit mit Fleisch gibt es zu später Stunde Mandeln. Sie sind eigentlich erst für morgen vorgesehen. Aber ihr dezenter Duft ist so anziehend, dass ich ihnen schon heute nicht widerstehen kann.

PS: Meine Laufrunde kann man natürlich auch als Wanderung genießen. :sonne:

geschrieben von Susanne am 17. Juni 2019 um 20.51 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Lebensweisheiten, Tierbotschaften, Wandern
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Nach meinem Dienst im Fitnessstudio zieht es mich zwar nach draußen, aber auf eine Wanderung rund um Oberstaufen habe ich heute keine rechte Lust. Kurz entschlossen fahre ich deshalb mit der Bahn nach Oberstdorf, um dort zu wandern. Da am Nachmittag Gewitter vorhergesagt sind, bleibe ich in der Nähe von Oberstdorf und wandere ganz entspannt durch den Faltenbachtobel zur oberhalb der Station Seealpe der Nebelhornbahn liegenden Hofhütte Seealpe hinauf. Der Blick von der Hofhütte Seealpe über den Speichersee, im Hintergrund ist unter anderem der Hohe Ifen zu sehen:

In der Nähe der Hofhütte Seealpe fließt der Faltenbach sehr gemächlich ins Tal:

Der Blick über den Speichersee des Gebietes Seealpe hinauf zur Station Höfatsblick der Nebelhornbahn:

Die Wanderung in der Übersicht:

Ich bin allerdings nicht wie angegeben über dreieinhalb Stunden unterwegs, sondern nur zwei Stunden und zwanzig Minuten, einschließlich einer kurzen Rast an der Hofhütte Seealpe. Bevor mich die Bahn zurück nach Oberstaufen bringt, bleibt noch Zeit genug, um beim türkischen Obst- und Gemüsehändler hineinzuschauen. Dort kaufe ich mir zwei Schälchen mit Himbeeren, die ich mir zu Beginn der Fahrt schmecken lasse. So sieht der vollständige Speiseplan von heute aus:

  • 7.40 Uhr: 80 Gramm Erdbeeren
  • 11.45 Uhr: 6 Gramm Eierschale, 310 Gramm Hüfte und 80 Gramm Knochenmark vom Rind
  • 17.05 Uhr: 250 Gramm Himbeeren
  • 19.00 Uhr: 1220 Gramm Wassermelone, 250 Gramm Heidelbeeren

Variatio delectat, Abwechslung erfreut, sagt ein lateinisches Sprichwort. Das kann ich bestätigen, zumindest im Hinblick auf das Wandern. Morgen kommt vielleicht aber auch etwas Abwechslung auf meinen Speiseplan: Ich habe bei Orkos frische Alge „Ramallo“ bestellt.

PS: Eine Sonnenanbeterin an der Hofhütte Seealpe:

Die Botschaft des Schweins:

Das Krafttier Schwein verbindet mit Mutter Erde und verkörpert auch alle nährenden und liebenden Aspekte einer Mutter. So zeigt Ihnen das Krafttier Schwein, dass Sie sich voller Vertrauen in den Schoß von Mutter Erde fallen lassen und sich genüsslich in ihrem Schoß wälzen können – wie ein Schwein im Schlamm. Genießen Sie das Leben, lieben Sie es und ehren Sie es. Genießen Sie die Mutterliebe, lieben Sie die Mutter und ehren Sie sie. […]

Vertrauen Sie sich dem Krafttier Schwein an, dann führt es Sie zu fruchtbaren Wiesen und frischen Bächen, an denen Sie wieder Kraft tanken und Ihren Durst stillen können. Lassen Sie sich in den Schoß von Mutter Erde fallen und suhlen Sie sich gemeinsam mit dem Schwein genüsslich im Schlamm – jetzt ist die Zeit des Glücks, der Wonne und Lebensfreude! Es warten Erfüllung, Wohlstand und Reichtum auf Sie, Sie müssen ihnen nur die Türe öffnen und sie in Ihr Leben hineinlassen.

Quelle: Krafttier Schwein