Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

geschrieben von Susanne am 16. November 2020 um 21.09 Uhr
Kategorie: Ernährung, Lebensweisheiten, Spirituelles
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Bilder unserer gestrigen Tour veröffentliche ich heute auch auf Facebook. Dabei nutze ich die Gelegenheit und schaue, was Bekannte und Freunde, von denen ich lange nichts mehr gehört habe, zurzeit so machen. Bei einem meiner Freunde stoße ich auf Beiträge einer Österreicherin, die meinen Vorstellungen vom Leben sehr nahe kommen. So schreibt sie, dass das Außen nicht kontrollierbar ist. Das Einzige, was man steuern kann, sind die eigenen Gedanken und Gefühle. Ich gebe zu, dass es schwierig sein kann, sich dem Außen zu entziehen und sich auf sich selbst zu konzentrieren. Allerdings ist es zurzeit einfacher denn je, denn man soll ja Kontakte einschränken und zu Hause bleiben. Es gibt Menschen, die sehen diese Einschränkungen als Angriff auf ihre persönliche Freiheit. Aber man kann sie auch als Chance sehen. Als Chance, sich auf sich selbst zu besinnen und das eigene Gefühlsleben in Ordnung zu bringen. Mir helfen unter anderem Spaziergänge in der Natur und Yogaübungen bei dieser Aufgabe. Und natürlich die beste Ernährung der Welt, die auch heute zu himmlischen Phasen führt. So ist gleich das erste Lebensmittel des heutigen Tages, die Honigmelone, ein Hochgenuss: :sonne:

  • 8.10 Uhr: 870 Gramm gelbe Honigmelone
  • 11.15 Uhr: 180 Gramm Orange, 630 Gramm Kakis „Rojo Brillante“, 410 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 15.45 Uhr: 175 Gramm Karotten, 80 Gramm Sesam, 320 Gramm Avocados „Hass“, 70 Gramm Eisbergsalat
  • 20.20 Uhr: 165 Gramm Orange, 520 Gramm Kakis „Persimone“, 390 Gramm Bananen „Cavendish“

PS: Passend zu meinem Studium der russischen Sprache eine Lebensweisheit des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi:

Man kann nicht einmal sagen, die Umstände bestimmten unser Fühlen, vielmehr bestimmt unser Fühlen die Umstände.

geschrieben von Susanne am 21. Mai 2020 um 22.57 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung
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Den Vormittag verbringe ich mit Gartenarbeit, den Nachmittag mit dem Lesen des Buches „Das falsche Leben“ von Hans-Joachim Maaz:

Da es im Leben keine Zufälle gibt (oder eben doch!), stellt sich die Frage, was dieses Buch, insbesondere dieser Titel, mit mir und meinem Leben zu tun hat. Ich hoffe, ich bekomme bald eine Antwort auf diese Frage. Meine Mahlzeiten:

  • 11.45 Uhr: 820 Gramm Wassermelone
  • 13.50 Uhr: 325 Gramm Heidelbeeren, 250 Gramm Bananen „Cavendish“
  • 21.10 Uhr: 245 Gramm Karotten, 490 Gramm Avocados „Pinkerton“, 220 Gramm Eisbergsalat, 30 Gramm Brennnesselspitzen

Es ist das erste Stück Wassermelone in diesem Jahr. Es schmeckt sehr lecker, deutlich besser als die Honigmelonen der letzten Tage. Statt zu einer Honigmelone werde ich also beim nächsten Einkauf erneut zu einer Wassermelone greifen.

geschrieben von Susanne am 8. Mai 2020 um 21.47 Uhr
Kategorie: Buchvorstellungen, Ernährung, Fahrradtouren
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Ich wache nach einem ziemlich merkwürdigen Traum auf: Ein Mann hält mir eine Stange Rhabarber vor die Nase und sagt: „Das brauchst du jetzt.“ Da ich mir nicht sicher bin, ob Träume nur Schäume sind, gehe ich dieser Empfehlung nach und besorge mir auf dem Oberstaufener Wochenmarkt – maskenfrei! – ein kleine Stange Rhabarber. Ein kleines Stück davon gibt es zur Mittagsmahlzeit zusammen mit Äpfeln. Der Rhabarber sperrt recht schnell, wahrscheinlich aufgrund seines hohen Oxalsäuregehalts. Irgendwelche besonderen Wirkungen, noch nicht einmal eine abführende, spüre ich nach der Mahlzeit nicht. Nun gut, ich habe den Rat, der mir im Traum gegeben wurde, befolgt. Mehr kann ich nicht tun. Mein Speiseplan:

  • 12.15 Uhr: 635 Gramm Äpfel „Golden Delicious“, 30 Gramm Rhabarber
  • 19.35 Uhr: 95 Gramm Löwenzahnblätter, 440 Gramm Karotten, 640 Gramm Avocados „Bacon“

Sportlich betätige ich mich auf einer Fahrradrunde über Eberatshofen, Königs- und Hompessen-Alpe:

Wie auf dem Diagramm zu sehen ist, geht es anfangs flach und gemütlich daher, die Anstiege zu den beiden Alpen sind jedoch ziemlich anstrengend für mich. An der Königs-Alpe:

An der Hompessen-Alpe:

Den Abend verbringe ich mit dem Lesen des Buchs „Der Heilungscode der Natur“ von Clemens G. Arvay:

Zitate:

Wenn wir uns in der Wildnis oder in naturnahen, unberührten Landschaften aufhalten, gelingt es uns, Abstand von gesellschaftlichen und sozialen Problemen zu gewinnen. […]

Die Natur ist voll mit Symbolen für Wachstum und Neuanfang, für die Beständigkeit des Lebens. Gerade in Krisensituationen können solche Symbole und Bewusstseinserfahrungen, die sie auslösen, uns Menschen Kraft geben. […]

Unterschiedliche Naturlandschaften enthalten unterschiedliche Heilungscodes.

In diesem Buch wird das in Worte gefasst, was ich schon immer intuitiv spürte. :herz:

geschrieben von Susanne am 28. März 2020 um 23.25 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen, Zitate
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Am Vormittag telefoniere ich mit meiner in Australien lebenden Schwester. Dort geht es ähnlich chaotisch zu wie in Europa beziehungsweise Deutschland: Es gibt Ausgangssperren, Läden und Sportstätten sind geschlossen, in den Supermärkten steht man vor leeren Regalen und viele Leute sind arbeitslos. Trotzdem betrachtet sie genau wie ich die Situation relativ gelassen. Ich glaube, das liegt an der uns beiden innwohnenden Liebe zum Leben und zur Natur. Die Liebe zum Leben und zur Natur hilft mir auch heute, Abstand vom Irrsinn der Welt zu bewahren. Momentaufnahmen von einer Wanderung:

Dieser Früchtekorb steht in Salmas:

Zwei Häuser weiter steht dieses Schild:

Wohl bekommt’s! Meine Mahlzeiten:

  • 9.15 Uhr: 1010 Gramm gelbe Honigmelone
  • 11.45 Uhr: 290 Gramm Lachs, 175 Gramm frische Alge „Ramallo“
  • 18.10 Uhr: 950 Gramm gelbe Honigmelone
  • 22.25 Uhr: 460 Gramm Fleisch, Fett, Knorpel und Rippenendstücke von der Brust eines Lamms

Während der Wanderung esse ich außerdem einige Triebspitzen des Wiesenschaumkrauts.

PS: Ein Zitat von Erich Fromm aus seinem Werk „Anatomie der menschlichen Destruktivität“:

Gut ist alles, was dem Leben dient. Böse ist alles, was dem Tod dient. Gut ist die Ehrfurcht vor dem Leben und alles, was dem Leben, dem Wachstum, der Entfaltung förderlich ist. Böse ist alles, was das Leben erstickt, einengt und alles, was es zerstückelt.

Wobei ich den Tod als Teil des Lebens sehe. Und Leben ist vor allem Wandel.

geschrieben von Susanne am 22. März 2020 um 23.03 Uhr
Kategorie: Bayern, Ernährung, Gedichte, Literatur, Wandern, Wildpflanzen
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Null Grad Celsius und kalter, böiger Ostwind, unter diesen Bedingungen sind selbst zu normalen Zeiten nur sehr wenig Menschen unterwegs. Durch die herrschende Ausgangssperre sind es nochmals weniger, so dass Guido und ich auf unsere Sonntagswanderung zu den Buchenegger Wasserfällen kaum einer Menschenseele begegnen. Da Busfahren für uns zurzeit nicht erlaubt ist, laufen wir von zu Hause aus los:

Der Blick von Weißach auf Hündle, Prodel und Hochgrat:

Der Blick von Steibis zurück auf Weißach und Oberstaufen:

An den Buchenegger Wasserfällen:

Der Blick von Buchenegg auf Hochgrat und Seelekopf:

Meine Mahlzeiten:

  • 9.50 Uhr: 970 Gramm gelbe Honigmelone
  • 12.10 Uhr: 175 Gramm Apfel „Sirius“, 775 Gramm Mangos „Kent“, 90 Gramm Löwenzahn
  • 17.45 Uhr: 300 Gramm Karotten, 430 Gramm Avocados „Fuerte“
  • 21.10 Uhr: 390 Gramm Fleisch und 70 Gramm Knochenmark vom Rind, 20 Gramm Bärlauch, 100 Gramm Feldsalat, 220 Gramm Gemüsefenchel

Der Löwenzahn stammt von einer Wiese am Rande von Oberstaufen, der Bärlauch aus dem Garten, den ich betreue.

PS: Diese Zeilen finde ich heute bei Facebook:

For once on the face of the earth
let’s not speak in any language;
let’s stop for one second,
and not move our arms so much.

It would be an exotic moment
without rush, without engines;
we would be all together
in an sudden strangeness.

Die Zeilen stammen aus dem Gedicht „Keeping quiet“ von Pablo Neruda.