Archiv für August 2021

geschrieben von Susanne am 26. August 2021 um 21.43 Uhr
Kategorie: Ernährung
(0) Kommentare
   
   
   

Nach zwei wunderbaren Tagen in den Bergen ist heute ein Arbeitstag angesagt: Von 7 bis 12 und von 15 bis 19 Uhr bin ich im Dorfladen aktiv. Viel zu berichten gibt es nicht, es ist ein ruhiger Tag ohne besondere Vorkommnisse. Mein Speiseplan besteht vor allem aus Grünfutter:

  • 12.30 Uhr: 15 Gramm krause Petersilie, 330 Gramm Krachsalat, 140 Gramm Avocado „Hass“
  • 19.30 Uhr: 20 Gramm Petersilie, 30 Gramm Wilden Spinat, 45 Gramm Blätter vom Löwenzahn, 560 Gramm Krachsalat, 340 Gramm Avocados „Hass“

PS: In der Mittagspause fahre ich nach Davos und gebe den Mietvertrag für die Wochenendunterkunft, die mir das Leben während der Wintersaison am Sessellift erleichtern soll, ab.

geschrieben von Susanne am 25. August 2021 um 22.41 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Videos, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Schon lange tragen wir uns mit der Idee, wenigstens einen der sieben Passübergänge zwischen Aroser Plessurtal und Davoser Hochtal bzw. Albulatal zu erkunden. Die Bergkette, die die Täler trennt, reicht vom Pizza Naira oberhalb von Alvaneu bis zum Gross Schiahorn bei Davos. Heute passt sowohl das Wetter als auch unsere Motivation: Um 9.52 Uhr starten wir mit einem Postbus der Linie 183 von Schmitten aus Richtung Arosa.

In Lenzerheide müssen wir das erste Mal umsteigen und fahren anschließend mit der Postbuslinie 182 weiter zum Busbahnhof nach Chur. Der Busbahnhof ist aufgrund seiner Größe ebenso beeindruckend wie der eigentliche Bahnhof: Hier gehen die normalspurigen Gleise der SBB auf die schmalspurigen Gleise der Rhätische Bahn über. Die Gleise hinauf nach Arosa führen zudem mitten durch die Altstadt von Chur. :staun: Die Fahrt mit der Bahn von Chur nach Arosa dauert eine knappe Stunde. Da der letzte Teil der Strecke wegen Gleisarbeiten gesperrt ist, müssen wir kurz vor Arosa nochmals in einen Bus umsteigen. Nach einer Fahrzeit von zwei Stunden und zwanzig Minuten erreichen wir dann aber endlich Arosa. :erleichtert:

Arosa liegt auf einer rund drei Kilometer weiten, zwischen 1700 und 1900 Höhenmetern gelegenen Mulde am Ende des Schanfigger Tals und ist an allen Seiten von Bergen umgeben. Mein erster Eindruck: Mir ist es hier zu eng und zu voll. :updown: Wir verlassen daher Arosa so schnell es geht, laufen zügig vom am Obersee gelegenen Bahnhof hinunter zum Untersee und dann weiter zum wildromantischen Welschtobelbach:

Hier ließe es sich durchaus länger aushalten, aber da ein ziemlich langer Weg vor uns liegt, steigen wir ohne Pause direkt weiter zum kleinen Alteiner Wasserfall auf:

Anschließend geht es weiter zum großen Wasserfall:

Steil, aber wildromantisch führt der Wanderweg von den Wasserfällen hinauf nach Altein Tiefenberg, einer Hochebene mit einem glitzernden Bergsee, dem Alteiner See. Ein Blick zurück während des Aufstiegs auf Arosa:

Im Tal ist außerdem das breite Kiesbett des Welschtobelbachs zu sehen. Noch ein Blick zurück:

Hier liegt der von Gipfeln wie Schiesshorn, Strel, Valbellahorn und Sandhubel umgebene, wunderschöne Alteiner See vor uns:

Wassertreten mit Blick aufs Valbellahorn, das ist schon etwas Besonderes: :froehlich:

Der Blick vom See auf den Strel:

Vom See aus kann man entweder über das Alteiner Fürggli nach Wiesen wandern oder aber über die Valbella Furgga nach Schmitten. Wir wählen die zweite Möglichkeit, Guido ist ausnahmsweise hinter mir: :froehlich:

Von der Valbella Furgga aus laufen wir in normaler Ordnung, das heißt, Guido voraus und begleitet von einem heftigen Wind hinauf zum Sandhubel:

Für mich ist das der anstrengendste Teil unserer Tour, den ich aber aufgrund der herrlichen Weit- und Tiefblicke durchaus genießen kann. Richtung Nordosten liegen Schiesshorn, Amselflue und Strel:

Im Osten ist das Valbellahorn in seiner ganzen Pracht zu sehen:

Der Blick Richtung Süden reicht über Muchetta und Büelenhorn bis zur Berninagruppe:

Richtung Südwesten schaut man über das Hüreli auf die Bergüner Stöcke:

Und Richtung Westen geht es weiter zu Gipfel:

Geschafft: :erleichtert:

Der vom Gipfel des Sandhubels zum Spitzig Gretli führende Grat:

Diese Gratwanderung verschieben wir allerdings auf einen anderen Tag und steigen über die faszinierende Hochebene „Gurgelun“ hinunter nach Martrüel:

Ein Blick zurück:

Hier liegt die Berghütte Martrüel vor uns:

Der Weg von der Berghütte zurück nach Schmitten ist uns bestens bekannt, darüber gibt es daher nicht viel zu berichten. Um kurz vor 20 Uhr erreichen wir schließlich voll beladen mit wunderschönen und faszinierenden Eindrücken von der ersten, von Arosa ins Albulatal führenden Passwanderung unser Zuhause. Besonderes alpinistisches Können benötigt man für diese Passwanderung nicht, etwas Ausdauer sollte man aber schon mitbringen, schließlich sind auf der Strecke über 19 Kilometer, 1200 Höhenmeter im Aufstieg und 1650 Höhenmeter im Abstieg zu überwinden:


Es wird sicherlich nicht unsere letzte Passwanderung von Arosa ins Albulatal gewesen sein. :sonne: Meine Mahlzeiten:

  • 9.20 Uhr: 870 Gramm gelbe Honigmelone
  • 20.10 Uhr: 1050 Gramm Melone „Piel de Sapo“
  • 22.15 Uhr: 200 Gramm Orange, 400 Gramm Nektarinen, 320 Gramm Bananen „Cavendish“

Ich bleibe heute also erneut bei Früchten, aber das passt so weit.

PS: Das Video zur Tour:

PPS: Der Tourenbericht auf www.hikr.org: Von Arosa über die Valbellafurgga zum Sandhubel.

geschrieben von Susanne am 24. August 2021 um 22.09 Uhr
Kategorie: Ernährung, Schweiz/Liechtenstein, Videos, Wandern
(0) Kommentare
   
   
   

Die Gipfel der höheren Berge liegen laut Wettervorhersage den ganzen Tag in den Wolken. Für unsere heutige Tour kommt daher nur ein „mittelhoher“, leicht zu erreichender Gipfel in Frage. Wir entscheiden uns für einen der Bergüner Hausberge, den 2642 Meter hohen Piz Darlux. Er ist mit Hilfe einer Sesselbahn besonders leicht zu erreichen: Von der Bergstation des Lifts aus sind es nur noch 600 Höhenmeter bis zum Gipfel. Dabei haben wir Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht: Das Bergrestaurant ist Dienstags geschlossen und damit fährt auch der Sessellift nicht. :updown: Uns bleibt also nicht anderes übrig, als den gesamten Aufstieg zu Fuß zurückzulegen. Dass der Himmel bedeckt ist, ist dabei ein wahrer Segen: Wir können ziemlich flott marschieren und kommen trotzdem nicht ins Schwitzen. Hier sind wir auf dem Weidegelände der Alp Darlux auf etwa 2300 Höhenmetern, der Gipfel des Piz Darluxs liegt in der Mitte des Bildes:

Zweieinhalb Stunden nach dem Berginn unserer Tour erreichen wir den Gipfel:

Die Aussicht ist mehr oder weniger gleich Null, aber das stört uns nicht weiter: In den Wolken unterwegs zu sein, hat seinen eigenen Reiz. Während unseres Abstiegs über die Alp Darlux traut sich die Sonne dann aber doch hinter den Wolken hervor und so bekommen nicht nur wir paar Sonnenstrahlen ab:

Unser Abstieg wird aufmerksam beobachtet:

Auf dem Weg von der Alp Darlux hinunter nach Bergün wimmelt es von Schmetterlingen. Hier ist ein Kaisermantel zu sehen:

Ein Bläuling:

Ein Mohrenfalter:

Der Blick vom Wanderweg auf Bergün:

Hier stehen wir vor den Toren von Bergün, der Gipfel im Hintergrund ist der Piz Rugnux:

Um 17.35 Uhr, vier Stunden und zwanzig Minuten nach Beginn unserer Wanderung erreichen wir den Bahnhof von Bergün. Abfahrt des Zuges Richtung Heimat ist um 17.47 Uhr, um 18.50 Uhr sind wir in Schmitten. Bis ich nach Hause unter die Dusche komme, dauert es allerdings noch ein bisschen: Um 19 Uhr findet ein Treffen mit meinen Kolleginnen und dem Gemeindepräsidenten, unserem Chef, statt. Nach einer Stunde ist dann aber schon alles geklärt, was zu klären war und ich kann mich auf den Nachhauseweg machen. :erleichtert:

Zu meiner Nahrungsaufnahme: Obwohl sich die Wanderröte durch den gestrigen Fleischverzehr nicht beeindrucken ließ, sie ist weiterhin nur schwach zu sehen, greife ich heute nicht gleich wieder zum Fleisch, sondern bleibe bei Früchten:

  • 9.45 Uhr: 920 Gramm Melone „Galia“
  • 21.10 Uhr: 35 Gramm Blätter vom Löwenzahn, 105 Gramm Aprikosen, 260 Gramm dunkle Feigen, 520 Gramm Bananen „Cavendish“

Während der Wanderung lasse ich mir außerdem etwa 100 Gramm wilde Himbeeren schmecken. :hmmm:

PS: Danke für diesen wunderschönen Tag. :herz:

PPS: Die Wanderung in der Übersicht und das Video zur Tour:

PPPS: Der Tourenbericht auf www.hikr.org: Von Bergün auf den PIZ DARLUX.

geschrieben von Susanne am 23. August 2021 um 23.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(2) Kommentare
   
   
   

In der Nacht regnet es überaus heftig und andauernd. Am frühen Morgen hat es sich aber Gott sei Dank ausgeregnet, so dass ich mich ohne Regenschirm auf den Weg nach Davos machen kann. Dort schaue ich mir ein Zimmer an, das ich in der Zeit, in der ich am Sessellift arbeite, als Wochenendunterkunft nutzen will. Bevor es zurück nach Hause geht, statte ich außerdem dem Coop einen Besuch ab und besorge Fleisch vom Lamm. Zurück zu Hause lasse ich mir erst einmal Gemüse und Avocados schmecken, das Fleisch gibt es am späten Abend nach einer Wanderung über Pardela und Acla sowie einer eineinhalbstündigen Yogaeinheit:

  • 13.25 Uhr: 80 Gramm Krachsalat, 130 Gramm Karotten, 220 Gramm Zucchini, 280 Gramm Avocados „Hass“
  • 22.10 Uhr: 540 Gramm Fleisch, Fett und Knorpel von der Brust eines Lamms

Während der Wanderung kann ich diesen Walderdbeeren nicht widerstehen:

Sie schmecken köstlich. :hmmm: Eine der Hütten von Pardela, im Hintergrund ist der Muchetta zu sehen:

Auf den Wiesen von Pardela blühen die ersten Herbstzeitlosen:

Daran sieht man, dass der Herbst langsam aber sicher näher rückt! Entlang des Weges wachsen außerdem zahlreiche Sumpf-Herzblätter, auch Studentenröschen genannt:

Der Name Herzblatt bezieht sich auf die frühere Verwendung der Pflanze bei Herzklopfen. Der Blick über Hütten von Acla auf die Bergüner Stöcke:

Die Gegend rund um Oberstaufen war schön, aber die Gegend rund um Schmitten ist noch viel schöner. :herz:

PS: Ich bin gespannt, ob der Verzehr des Lammfleisches irgendwelche Auswirkungen auf die Wanderröte hat.

geschrieben von Susanne am 22. August 2021 um 23.47 Uhr
Kategorie: Ernährung, Wildpflanzen
(0) Kommentare
   
   
   

Um 11 Uhr fahre ich mir dem Postbus nach Davos, um Melonen „Piel de Sapo“ zu besorgen. Leider ist diese Sorte ausverkauft, so dass ich mich mit gelben Honigmelonen und einer Galia-Melone begnügen muss. Aber eigentlich schmecken mir im Moment alle Melonensorten mit Ausnahme der Wassermelone, meiner jahrelangen Favoritin. Ich besorge mir aber nicht nur Melonen, sondern auch Bananen, Mirabellen und Aprikosen aus dem Wallis. Nach meiner Heimkehr lasse ich mir zuerst eine gelbe Honigmelone schmecken, später dann Mirabellen:

Die aus Lothringen stammenden Früchtchen lösen unverhofft eine himmlische Phase aus. :sonne: Die Abendmahlzeit besteht aus Aprikosen und Bananen „Cavendish“, als Beilage gibt es Blätter vom Löwenzahn:

  • 13.35 Uhr: 930 Gramm gelbe Honigmelone
  • 16.10 Uhr: 670 Gramm Mirabellen
  • 19.30 Uhr: 70 Gramm Löwenzahn, 135 Gramm Aprikosen, 350 Gramm Bananen „Cavendish“

Alle Früchte schmecken gut, wenn nicht gar himmlisch. Was mir aber nicht zum ersten Mal auffällt: Das Zufriedenheitsgefühl nach einer Mahlzeit mit Früchten hält nicht lange an und das anschließend auftretende Hungergefühl ist größer als wenn ich gar nichts esse. :updown: Um das Hungergefühl in den Griff zu bekommen, greife ich vor dem Schlafengehen zu Salat und Avocados:

  • 22.45 Uhr: 50 Gramm junge Triebe des Taubenkropf-Leimkrauts, 340 Gramm Krachsalat, 340 Gramm Avocados „Hass“

Das Taubenkropf-Leimkraut erbeute ich während eines abendlichen Spaziergangs. :stern: